01. 01. 2007
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Lifestyle

Der Luxushotel-Manager

Mit dem »Acqualina« in Sunny Isles Beach wartet Floridas Atlantikküste seit April dieses Jahres mit einem weiteren Hotel der internationalen Spitzenklasse auf. Sein Chef: der gebürtige Kieler Nikolay Hotze.

Autor: Dirk Rheker

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Der große Klare aus dem Norden. Zielstrebig, gewissenhaft, ein Organisationsgenie. Und dann diese strahlend blauen Augen. Wenn Nikolay Hotze von seiner beruflichen Karriere erzählt, tut er das in dem melodischen Singsang seiner Heimatstadt Kiel. Und verströmt dabei eine ungeheure Souveränität, die man als Manager eines Luxushotels wie dem Acqualina in Sunny Isles Beach wohl haben muss.

Im »Savoy« in London hat er sein Handwerk gelernt, war anschließend Director of Food and Beverage in mehreren führenden Häusern auf Puerto Rico und in Florida. Seit Eröffnung des Acqualina im April nun zeichnet der Deutsche dafür verantwortlich, die anspruchsvolle Klientel dieser neuesten Destination von »Rosewood Hotels & Resorts« zufrieden zu stellen. Ein Traumjob? »Auf jeden Fall – obwohl die ersten Monate schon unglaublich anstrengend waren«, lacht Hotze. Doch es hat sich gelohnt: »Wir haben einen tollen Start hingelegt.« Zum Strand sei er in dieser Zeit nur einmal gekommen – an der Ostsee, als er für ein paar Tage mit Frau und Tochter zum Ausspannen in der Heimat war. Macht aber nichts, weil es ja auch eine einmalige Chance sei, so viel Einfluss auf die Gestaltung eines absoluten Top-Hotels nehmen zu können.

Mit fast schon fanatischer Liebe zum Detail wurde das Acqualina ausgestattet: sehr exklusiv, viel Mamor und ein deutlicher Schuss Modernität. »Unsere Gäste suchen ein geschütztes Refugium, ohne zu weit vom heißen Nachtleben von South Beach entfernt zu sein.« Mit anderen Worten: ein idealer Unterschlupf auch für Promis und Stars. Irgendwelche Namen? »Natürlich steigen bei uns auch zuweilen bekannte Persönlichkeiten ab«, sagt der Hotelmanager – und schmunzelt wissend. »Aber selbstverständlich werde ich keine Namen verraten, das bin ich unserem Ruf schließlich schuldig!« Noblesse oblige also. Und irgendwie typisch Nikolay Hotze.

 
  
01. 01. 2007
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