30. 09. 2010
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Lifestyle

Der Sonnenstaat, der Milliarden bewegt

Sie wollen jetzt endlich den Karriere-Flug nach Florida starten? Aus der ganz normalen Welt, vom schwäbischen Dorf bis zur hanseatischen Metropole, ins sonnenstaatliche Bussi-Bussi-Hi!-Fischbecken abtauchen und abkassieren? Nette Vorstellung, aber wie oder was muss man in Florida arbeiten, um den ganz großen Erfolg zu haben? Und wir meinen jetzt nicht irgendeine gehobenere Stellung im Senior Management – nope: Wir reden hier von winkenden echten US-Dollar-Milliarden ... So wie sie 26 glückliche Floridianer für sich einfuhren laut einer jüngst von "Forbes" aufgestellten Liste der "Wealthiest Americans" (insgesamt sind dort 400 Überflieger registriert).

Autor: Tanja Weithöner

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Mit einem Nettovermögen von rund 4,1 Milliarden Dollar "Top of the Top-Verdiener" im Sunshine State: Micky Arison, Vorstandsvorsitzender der Carnival Group (Kreuzfahrt-Mogul; zum Konzern gehören Cunard, Costa, AIDA, Princess und natürlich Carnival Cruises) und Mehrheitseigner der Miami Heat (NBA-Basketball-Spitzenteam). Poor guy, 2009 hatte er sogar noch 4,3 Milliarden auf dem Konto.

Nichtsdestotrost brachte es Micky mit dem "Restbestand" bis auf Forbes-US-Rang  Nr. 69 (übrigens, 85 weitere Forbesler verloren von 2009 auf 2010 Geld, aber 217 vermehrten ihres auch). Der Staat Florida belegt mit seinen 25 weiteren "Mickys" Platz 4 unter den US-Enklaven mit den meisten Bestverdienern, hinter Kalifornien (83), New York (64) und Texas (45), schreibt der Miami Herald.

Wer oder was sind die anderen vorgeldlichen Florida-"Mickys"? Nun, William Koch (Nr. 90 der Forbes-Liste) verdient seine Brötchen (3,4 Milliarden Dollar) in Palm Beach mit Öl und Investments; Phillip Frost aus Miami beamte sich mit seinen Pharmaprodukten auf Forbes-Position Nr. 182 (geschätztes Vermögen: 2 Milliarden Dollar).

Schon mal ans Franchise-Systeme-Schreiben vom eigenen Balkon aus gedacht? Nun, vielleicht sollten Sie wirklich genauer darüber nachdenken, denn für Fort Lauderdales Fred de Luca jedenfalls zahlten sich die saftig belegten "Gummibrotyards" seiner Fast-Food-Kette "Subway" ebenso saftig aus: Rang Nr. 221 bei Forbes mit etwa 1,8 Milliarden Dollar auf der hohen Brotkante.

Bravo, Braman: Du bist unsere Forbes No. 269! Miamis Autohändler verchromt sich seinen Lebensabend (er ist 78) im Sunshine State mit stolzen 1,5 Milliarden Dollar. Facebook-JungMac Eduardo Saverin aus Coconut Grove stellt mit seinen 1,15 Milliarden Dollar (Forbes Nr. 356) sicher etwas ganz anderes an ...

Noch nicht das/der "Richtige" für Sie dabei? Die komplette Forbes-400-Ausflistung finden Sie hier.

 
  
30. 09. 2010
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