Immerhin stammen laut der neuen Forbes 400-Liste 29 der 400 Reichsten Amerikaner aus Florida. Zusammen kommen sie auf ein Vermögen von 56 Milliarden Dollar. Gut, Bill allein hat mehr, aber sie haben Florida!
Micky Arison, 62, ist einer von ihnen. Die Nummer eins im Sunshine State, Nummer 75 der Nation. Sein Vermögen, welches ihn dorthin gebracht hat? 4,2 Milliarden Dollar. Was er tut? Worauf er Lust hat. Ihm gehört das NBA Basketballteam Miami Heat. Den Kreuzfahrtanbieter Carnival hat er groß rausgebracht.
Aber aufgepasst, Micky Arison! Dirk Ziff, Spross der Ziff-Davis Verlagsdynastie (verlegen PC Magazine und Car and Driver) ist finanziell bereits ebenbürtig. Wie der junge Dirk (mit 47 Jahren der Jüngste in der Forbes-Florida-Liste) zum jahrelang uneinholbaren Micky aufrücken konnte? Er investierte 1,4 Milliarden aus dem Verkauf von Verlagsrechten seines Vaters in verschiedene Wertpapiere, Immobilien und Handelswaren und verdreifachte damit das Familienvermögen.
Auch die anderen 27 Florida-Milliardäre stehen super da. Campbell Soup-Erbin Charlotte Colket Weber mit 1,2 Milliarden Dollar oder John Henry, Eigentümer der Boston Red Sox, mit 1,1 Milliarden Dollar. Weitere reiche Floridianer: Robert Stiller (Green Mountain Coffee), Fred DeLuca (Subway Restaurants) und Isaac Perlmutter (verkaufte Marvel Entertainment an Disney).
Zwei andere sind besonders wertkonservativ im übertragenen Sinne, denn sie "forbesen" bereits seit vielen Jahren: Wayne Huizenga gehört Blockbuster Video, Waste Management Inc. und AutoNation. Malcolm Glazer ist Eigentümer der Tampa Bay Bucs. Neu auf die Reichsten-Liste schaffte es Christopher Cline. Er machte im Energie- und Kohlegeschäft 2,3 Miliarden Dollar.
Die meisten Milliardäre genießen ihren Reichtum übrigens in südfloridianischen Edelgefilden wie Palm Beach, Fort Lauderdale oder Miami. Da wollen wir auch hin, oder? Im doppelten Sinne, klar.



