Kunst & Kultur
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Floridas Geschichte im Überblick: Daten, Zahlen und Fakten

Bereits vor 14.000 Jahren lockte Amerikas Sonnenstaat Nomadenvölker aus dem hohen Norden in den warmen Süden, lange bevor Europäer die Halbinsel überhaupt entdeckten. Heute ist Florida der beliebteste Urlaubsort der Vereinigten Staaten. In einer Zeittabelle mit Jahreszahlen und Fakten beleuchten wir die ereignisreiche Geschichte der amerikanischen Halbinsel.

Autor: Sarah Czuratis

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Um 1500
Florida hat 10.000 indianische Einwohner.

1513
Beginn der spanischen Kolonialherrschaft: Der spanische Entdecker Juan Ponce de León erreicht die Halbinsel zwischen Golf von Mexiko und dem Atlantik in der Nähe des heutigen St. Augustines und benennt sie Florida, die "Blumige". Tausende Indianer sterben an europäischen Krankheiten.

1763
Ende des Siebenjährigen Krieges: Spanien tritt Florida an Großbritannien ab, erhält im Gegenzug Kuba.

1817–18
Erster Seminolen-Krieg: General Andrew Jackson beginnt einen Vernichtungskrieg gegen Floridas indianische Bevölkerung.

1821
Florida wechselt offiziell in US-Besitz.

1823
Tallahassee wird die Hauptstadt der Halbinsel.

1835–58
In zwei weiteren Kriegen widersetzen sich die Seminolen der systematischen Umsiedlung durch die "weißen" Amerikaner. Einige Seminolen finden Zuflucht in den Everglades.

1845
Florida wird der 27. Bundesstaat der amerikanischen Union. Zu der Zeit hat Florida 65.000 Einwohner.

1861–65
Von den Kämpfen des amerikanischen Bürgerkriegs ist das konföderierte Florida kaum betroffen.

1880
Floridas Bevölkerung ist mittlerweile auf 270.000 Einwohner angestiegen.

1885
Pionier Henry M. Flagler erschließt Florida durch eine Eisenbahnstrecke, die 1895 Miami erreicht und dort einen Bauboom auslöst. Erste Hotels entstehen für Touristen.

1920
Immobilienboom zieht Touristen sowie Einwohner aus dem Norden nach Florida.

1933
Florida ist der größte Zitrusfrüchteproduzent der USA.

1940
Florida wird mittlerweile von 2,5 Millionen Touristen pro Jahr besucht.

1947
US-Präsident Harry S. Truman erklärt die Everglades zum Nationalpark.

1958
Gründung der amerikanischen Weltraumbehörde NASA. Der erste amerikanische Satellit wird von Cape Canaveral in die Umlaufbahn katapultiert.

1959
Fidel Castros Revolution bringt eine Flüchtlingswelle von Zehntausenden Kubanern nach Florida.

1969
Die Apollo 11 startet mit Neil Armstrong und Edwin Aldrin von Cape Canaveral an der Ostküste Floridas zur ersten bemannten Mondlandung.

1971
Disney World eröffnet in Orlando.

1979
Der Art Déco District in Miami Beach wird zum historischen Gebiet erklärt. Über 800 Bauten stehen unter Denkmalschutz.

1980
Knapp 10 Millionen Menschen leben in Florida. In einem Massenexodus fliehen rund 140.000 Kubaner in den Sonnenstaat.

1986
Die Raumfähre "Challenger" explodiert Sekunden nach dem Start. Sieben Astronauten sterben bei dieser größten Katastrophe der US-Raumfahrtgeschichte.

1992
Hurrikan Andrew verwüstet die Südspitze Floridas.

2000
Die umstrittene Auszählung von Wählerstimmen in Florida entscheidet die Präsidentschaftswahlen. George W. Bush wird der 43. Präsident der Vereinigten Staaten.

2002
Die Nachwirkungen des 11. Septembers 2001 schwächen die Tourismusbranche Floridas.

2004
Vier Hurrikane treffen in nur sechs Wochen auf das Festland Floridas.

2007
Zusammenbruch des Immobilienmarktes nach einem jahrhundertelangen Bauboom in Florida.

2009
Trotz Wirtschaftskrise steigen die internationalen Besucherzahlen im Bundesstaat.

 
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