01. 04. 2010
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Lifestyle

Golf-Communities: Abschlag hinterm Zaun

Floridas Gated Communities bieten ein wohlbehütetes Wohnen und einen angenehmen Lebensstil. In sogenannten Lifestyle-Communities finden sich darüber hinaus Menschen, deren Interessen in puncto Freizeitgestaltung ähnlich gelagert sind. Aktueller Trend: Golf-Communities.

Autor: Matt Devereaux

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Die Einfriedung von Gemeinden wird in ganz Amerika seit den späten achtziger Jahren mit großem Erfolg betrieben. Zweifelsohne setzt sich dieser Trend fort – auch in Florida. Gated Communities im Sunshine State zeichnen sich zumeist durch Ruhe und Überschaubarkeit aus. In der Regel befinden sich in diesen Anlagen zwischen ein paar Dutzend bis zu ein paar Hundert Häusern.

Meistens wird schon vor Baubeginn jedes Detail der Community genauestens geplant. Je nach Standard der Anlage gehört ein Clubhaus dazu, an das oftmals ein Restaurantbetrieb angeschlossen ist. Dieser steht meist exklusiv den Anwohnern und deren Freunden offen – eine gute Möglichkeit, mit seinen Nachbarn ins Gespräch zu kommen.

Beispiel Heritage Bay. In der neuen Golf-Community in Naples setzt man – wie in anderen vergleichbaren Anlagen in Florida – auf alle erdenklichen Annehmlichkeiten: So gehören ein 27-Loch-Golfkurs, sieben Tennisplätze, ein 750-Quadratmeter-Fitnesszentrum sowie tropische Grünflächen und romantische Seen zur Ausstattung.

Die Architektur der Anlage besticht durch ihren harmonischen Stil. Wer Ruhe und Sicherheit sucht, der findet diese in einem Einfamilienhaus, in ansprechenden Coach Homes oder in einem der exklusiven Condominiums. Vorbehalte wie »steriles« oder »unpersönliches« Wohnen, die früher oft mit Gated Communities in Verbindung gebracht wurden, sind hier längst passé.

Gemanagt werden anspruchsvolle Wohnanlagen wie Heritage Bay durch eine sogenannte Homeowners’ Association (HOA) – die Mitgliedschaft ist für Bewohner verpflichtend. Hier können alle Eigentümer an der Gestaltung ihrer Community mitwirken, dennoch obliegt die Entscheidungsgewalt in der Regel dem Vorstand. Der Eigentümer bezahlt an die Verwaltungsorganisation eine jährliche Gebühr, die die Unterhaltskosten für die Anlage wie die Pflege der Rasen- und Gartenanlagen sowie der Golf- und Tennisplätze, den Pförtnerdienst oder die Poolreinigung beinhaltet.

Abgesehen von diesen notwendigen Formalitäten steht in Golf-Communities wie Heritage Bay aber vor allem eines im Vordergrund: Golf. Inspiriert durch die Schönheit der Landschaft hat der amerikanische Architekt Gordon G. Lewis einen Parcours entworfen, der für alle Handicaps geeignet ist. Und nach den Golfstunden am Vormittag mit dem clubeigenen Professional können die Spieler am Nachmittag dann das Erlernte in die Praxis umsetzen. Oder sich im Clubhaus bei einem ersten Cocktail auf den traumhaften Sonnenuntergang einstimmen, den so nur Florida bieten kann. 

Über den Autor:
Matt Devereaux ist Director of Sales der Southwest Florida Division des Bauträgers Lennar Corporation. Telefon (239) 707-7220, E-Mail: Matt.Devereaux@lennar.com

 
  
01. 04. 2010
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