14. 03. 2013
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Lifestyle

Rosa Denkmal: Tennessee Williams-Ausstellung und Museum

Das Ernest Hemingway in Key West das Abenteuer suchte (und fand!), ist allgemein bekannt. Dass er hier an seinem Mahagoni-Schreibtisch im Kreise seiner Lieblingskatzen bedeutende Literatur schuf, wohl auch. Doch denkt bei Key West auch jemand an den berühmten US-Schriftsteller Thomas Lanier "Tennessee" Williams?

Autor: Tanja Weithöner

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Dabei lebte Tennessee, wie ihn seine Studienfreunde aufgrund seines Südstaatenakzents tauften, über 30 Jahre – von 1941 bis zu seinem Tod 1983 – in einem kleinen Landhäuschen in der ruhigen Duncan Street von Key West.

Am 22. März 2013 wird ihm sogar ein Denkmal gesetzt: Zu seinen Ehren schmeißt Key West eine vorgezogene Geburtstagsparty (Tennessee wurde am 26. März 1911 geboren), die gleichzeitig als Eröffnungsfeier seines eigenen Museums dienen soll.

Glückwunsch! Das traditionelle Durchtrennen der roten Schleife um 17:30 Uhr zur brandneuen Tennessee-Ausstellung in der Truman Avenue gewinnt also gleich doppelt an Bedeutung. Wir sind uns ganz sicher, Tennessee kritzelt von oben "Night of the Iguana" in den stahlblauen Himmel.  

Und wer in der Spätnachmittags-Sonne erstmals durch die Ausstellungsräume schlendert, vorbei an verblichenen Schwarzweiß-Fotografien und der schweren Original-Schreibmaschine des Künstlers, wird plötzlich verstehen, wie Tennessees "Summer and Smoke" entstanden ist. Das hiesige Highlight ist aber zweifelsohne das Drehbuch zum Theaterstück "The Rose Tattoo", welches in den 50er Jahren auf den Keys verfilmt wurde und Tennessee einen Academy Award einbrachte.

Der Eintritt zu Tennessees intimem Refugium, täglich geöffnet von 10 bis 17 Uhr, ist übrigens frei. Am Samstag, den 23. März, werden um jeweils 12 und 16 Uhr zudem kostenlose Führungen angeboten. Und am Sonntag gibt es um 12 Uhr Geburtstagskuchen für alle! Happy Birthday, Tennessee!

 
  
14. 03. 2013
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