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Jerry Pinkney's Äsop-Ausstellung im Orlando Museum of Art

Äsop war griechischer Sklave, der um 600 vor Christus König Krösus mit selbst ausgedachten Fabeln und Gleichnissen bei Laune hielt. Heute ist sein Name Inbegriff für alle Fabeldichtungen überhaupt. Und damit auch wir uns königlich amüsieren können, widmet das Orlando Museum of Art mit "Jerry Pinkney: Aesop's Fables and Other Tails" noch bis zum 1. November 2009 diesem märchenhaften Kunstgenre eine ganze Ausstellung.

Autor: Tanja Weithöner

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Für seine mehr als 65 kunterbunten Illustrationen in (hauptsächlich) Wasserfarbe wurde Jerry Pinkney in den USA bereits mehrfach preisgekrönt. Im Fokus seiner Orlando Museum of Art (OMA) Exhibition stehen Tierportraits wie das berühmte "Der Adler und die Schildkröte", "Der Wolf im Schafspelz" und "Die Gans, die goldene Eier legt".

Und wenn Ihre Kinder Sie überraschenderweise diesmal in die Gallerie begleiten möchten (wo es sonst doch immer hieß: "Och, nööö, laaangweilig!"), könnte das an Jerry's vielen schönen Kindergeschichten-Motiven liegen, die Ihre Kleinen nur zu gut aus ihren heiß geliebten Bilderbüchern kennen: "Das häßliche kleine Entlein" (Jerry Pinkney, I Never Dreamed of Such Peace, 1999, veröffentlicht in Hans Christian Andersen Märchen The Ugly Duckling, HarperCollins Children’s Books), "Rikki-Tikki-Tavi" (Kurzgeschichte aus dem Dschungelbuch), "Rotkäppchen" (Gebrüder Grimm; Jerry Pinkney, Little Red Riding Hood set out to visit Grandmamma, 2007, publiziert von Little, Brown and Company, 2007) und "The Tales of Uncle Remus" (Afro-Amerikanische Geschichten).

Insgesamt hat Pinkney seit den frühen 60er Jahren mehr als 100 Kinderbücher illustriert, dafür ist er fünfmal mit der "Caldecott Medal" ausgezeichnet worden, mit der die American Library Association seit 1938 jedes Jahr die Kinderbilderbücher prämiert. Den "Coretta Scott King Award" hat er ebenfalls in fünffacher Ausführung an den Wänden – allerdings in seinen eigenen vier.

Für den Eintrittspreis von 8 US Dollar dürfen Sie sich auch etwas mit nach Hause nehmen. Nein, kein Original-Bild für's Kinderzimmer, aber doch immerhin viele wieder belebte Kindheitserinnerungen und den bebilderten Katalog!

Und in wem jetzt noch mehr Lust auf Kunst erwachsen ist, besucht für $10 "1st Thursdays", OMA's beliebte Kunstparties, jeden ersten Donnerstag im Monat von 18 bis 21 Uhr mit ganz viel interessanten Artefakten von lokalen Künstlern, Livemusik, Cash und Café-Bars!

 
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