Die beiden mitunter besten internationalen Biowissenschaftsinstitute lassen neben der schwarzen Erde auch das ganze kleine Örtchen Jupiter mit in den Biotech-Olymp aufsteigen. Bis 2012 soll das hypermoderne, zum größten Teil aus funkelndem Glas bestehende Max Planck Research Institute an der Donald Ross Road fertiggestellt werden, um dort ordentlich an den Molekülen drehen zu können (Schwerpunkt: Neurowissenschaft und "Bioimaging").
Und man ist dann in bester biotechnischer Gesellschaft: Private Unternehmen wie Xcovery, Cytonics oder BioFlorida freuen sich schon auf den hochkarätigen Neubauling und dessen prominentes deutsches Zugpferd Bert Sakmann, im Jahr 1991 Nobelpreisträger für Medizin.
Sonnenstaat und Palm Beach County erhoffen sich freilich ebenfalls ihre wirtschaftlichen Vorteile durch das denkende Mega-Doppel, insbesondere auf dem Gebiet lebensverbessernder Medikamente. Und natürlich hochbezahlte Arbeitsplätze. Floridas Biotechmitarbeiter verdienen im Vergleich zum privaten Normalo-Angestellten durchschnittlich 15.668 Dollar mehr, schreibt die Palm Beach Post gemäß jüngster Statistiken von Batelle.
Das Max Planck Florida Institute und Scripps selbst bekommen auch eine Art Gehalt: satte eine Million Dollar für jeden neu geschaffenen Job. Und Jobs machen können sie: Zu Hause an der Isar beschäftigt die Max-Planck-Gesellschaft 20.000 Mitarbeiter mit einem jährlichen Budget von 1,8 Milliarden Dollar.
Welcome to Florida, Max Planck!




