O.J.s Anwälte stellten zwar umgehend Antrag auf Einstellung der Angelegenheit, aber – zum Quarterheck nochmal – es sieht nicht gut aus für ihn und sein 393 Quadratmeter großes Anwesen. Zwar zahlte O.J., der noch mindestens zwei Jahre unter anderem für bewaffneten Raubüberfall auf ein Casino in Las Vegas einsitzt, im Dezember 2011 noch brav seine Hypothekensteuern in Höhe von 9.000 Dollar, aber seit November tut sich in seinem Foreclosure-Fall ansonsten gar nichts mehr.
Die Villa mit vier Schlafzimmern und vier Bädern, die er 2000 für 575.000 Dollar erwarb, verlor zudem auch noch an Wert und wird heute lediglich auf 478,401 Dollar geschätzt, schreibt der Daily Herald.
O.J., der 1995 seine Ex-Frau Nicole Brown und deren Freund Ronald Goldman ermordet haben soll und freigesprochen wurde, zahlt bis heute die 33,5 Millionen Dollar an Goldmans Vater ab, die ein Gericht in Kalifornien für den "ungerechten" Tod von Ronald veranschlagte.
Über diese Tragödie veröffentlichte O.J. das Buch "If I Did it" und kassierte 750.000 Dollar. Nein, die Prämie ging nicht direkt in die Abzahlung seiner Floridaimmobilie, sondern auf das Konto von Goldmans trauerndem Vater. Und die Gagen aus O.J.s Hollywoodproduktionen wie "Die nackte Kanone" und "The Towering Inferno"? Gingen ebenfalls an Goldman. Und an wen geht das Haus?



