Oh, da staunen neben Frank auch die 79 anderen geladenen Pre-Show-Gäste (Politiker, Finaciers, private Investoren, Ingenieure). Knisternde Stimmung in den Avera-Motors-Hallen. Man könnte ja Zeuge der Revolution am Automarkt sein – und das in Florida.
Avera-Jung-Chef R. J.S caringe (er ist 27 und hat einen Doktortitel) hätte wohl nichts dagegen, wenn die Zupfenhausener zukünftig neidvoll Richtung Sunshine State rüberschielten, auf seinen kleinen Heiß-Sportler, der schon Anfang 2012 mit steil aufgestellten Außenspiegeln über Floridas A1A brausen könnte.
Übrigens: Hyundai riskierte bereits einen scharfen Blick: Die Koreaner klagten erfolgreich , weil der Name "Avera" zu nah an ihrem "Azera" ist, so der Orlando Sentinel. Die Namensänderung läuft ... Was sie wohl erst alle sagen, wenn zwei Jahre später ein weiteres "Avera"-Powerfahrzeug (oder wie es dann auch immer heißt) mit Dieselmotor und Hybrid für die Steckdose sogar die 80 Meilen pro Gallone knackt?
Gefertigt werden sollen die Averas (wir nennen sie jetzt mal weiter so) in der Nähe der Space Coast, gibt's hier doch die besten Techniker, die aus dem Raumfahrtprogramm geflogen sind. Bis zu 1.200 Profis (unter anderem aus der Autostadt Detroit) könnten demnächst am Avera statt an Discovery, Endeveaur & Co. schrauben. Avera ist auf dem Campus von "Mainstream Engineering" (gegründet von Scaringe-Senior) angesiedelt, spezialisiert auf Thermalkontrolle und Energie umwandelnde Produkte.
Aber wie sieht es denn nun aus, unser neues Traumauto aus Florida? Man munkelt von einem raffinierten Mix aus Honda CRX, CR-Z Hybrid und britischem Lotus mit viel Racecar Appeal.
Der Kaufpreis wird bei rund 25.000 Dollar liegen.



