Der Weiße Hai: Dreh mit Plastikflosse

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Vier Jahre sind vergangen, seit der riesige weiße Hai die Gewässer Amitys heimgesucht hat. Als schließlich am Strand ein fürchterlich zugerichteter Schwertwal mit riesigen Bisswunden gefunden wird, beschleicht Polizeichef Martin Brody alias Roy Scheider der schlimme Verdacht, dass sich ein neuer Killer vor der Küste tummelt.

Auf dem Set von »Jaws II«: Unter der Regie von Jeannot Szwarc jagt die Filmcrew der Hai-Attrappe aus Plastik hinterher.<br> (Foto: © State Archives of Florida)

Auf dem Set von »Jaws II«: Unter der Regie von Jeannot Szwarc jagt die Filmcrew der Hai-Attrappe aus Plastik hinterher.
(Foto: © State Archives of Florida)

Der Bürgermeister will davon nichts wissen – er fürchtet das Ausbleiben der Touristen. Nachdem Brody einen Fehlalarm schlägt, wird er entlassen. Doch es kommt, was kommen muss: Eine Gruppe Jugendlicher unternimmt einen Bootsausflug. Die Teenager werden von dem Hai angegriffen. Brody bezieht Stellung in der Nähe eines Unterwasser-Starkstromkabels. Und provoziert den Hai, kräftig zuzubeißen …

Verglichen mit seinem Vorgänger bot die 1977 gedrehte Fortsetzung von »Der Weiße Hai« weniger Überraschungseffekte. Dennoch spielte der maritime Horror weltweit über 200 Millionen Dollar ein. Und wer erinnert sich nicht daran, in die Lehnen seines Kinosessels gekrallt dem Ausgang des Dramas entgegengefiebert zu haben?

Gedreht wurde der Streifen in den Gewässern vor Navarre Beach östlich von Pensacola im Norden Floridas. Und wenn Sie dort einmal durch das smaragdgrüne Wasser entlang der zuckerweißen Strände waten, denken Sie doch einfach an den Soundtrack (eingespielt übrigens vom Royal Scottish National Orchestra), an dieses undefinierbare, rhythmische Geräusch aus der Tiefe. Gänsehaut garantiert!

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Autor: Dirk Rheker