25. 02. 2009
Artikel bewerten
  
Lifestyle

Weihnachtsspeck weg mit der Southbeach-Diät

Wenn Sie Ihre guten Vorsätze zum Abnehmen noch nicht in die Tat umgesetzt haben, ist jetzt nach Weihnachten der perfekte Zeitpunkt, mit der Arbeit am Traumbody ins neue Jahr zu starten. Die South-Beach-Diät ist bei Amerikanern nach wie vor beliebt, weil sie dauerhaften Erfolg verspricht - ohne knurrenden Magen!

Autor: Anja Liesner

Left3-disabled Bild 1 von 5 Right3-enabled

Nicht nur Top-Stars wie Beyoncé Knowles, Oprah Winfrey, Bette Midler, Nicole Kidman oder Bill Clinton halten mit der South-Beach-Diät ihr Idealgewicht. Weltweit erfreut sich das noch recht junge Ernährungskonzept großer Beliebtheit und findet immer mehr begeisterte Anhänger. Doch was genau versteckt sich hinter der South-Beach-Diät, um die man zur Zeit kaum herumkommt?

Die South-Beach-Diät, auch unter dem Namen Miami-Diät bekannt, ist auf den amerikanischen Kardiologen Arthur Agatston zurückzuführen, der in der Nähe von South Beach/Miami lebt und dort praktiziert.

Bei der South-Beach-Diät handelt es sich um eine abgewandelte Form der Atkins-Diät, die zwischen guten und schlechten Fetten unterscheidet. Pflanzliche Fette sind größtenteils erlaubt, tierische Fette sind hingegen von der Speisekarte gestrichen.

Die South-Beach-Diät basiert auf den Ernährungstipps, die Agatston seinen eigenen Herzpatienten verordnet. Agatston präsentiert mit seiner Diät eine umfassende Ernährungsmethode, die nicht nur effizient, sondern vor allem auch gesund ist! Sie möchten abnehmen und Gewicht verlieren, ohne Kalorien zu zählen? Dann könnte die South-Beach-Diät genau das Richtige für Sie sein!

Die verschiedenen Diät-Phasen
Um auf gesunde Art und Weise mit langfristigem Erfolg an Gewicht zu verlieren, unterteilt Dr. Agatston die Diät in insgesamt drei Phasen.

Phase I
Bei der ersten Phase handelt es sich um den radikalsten Abschnitt, der höchstens zwei Wochen andauern sollte. Hier geht es vor allem darum, den Körper an die neue Ernährungsweise zu gewöhnen. Im Allgemeinen verliert man in den ersten zwei Wochen von Phase I zwischen vier und sechs Kilogramm. In dieser Zeit sind Kohlenhydrate und Zucker (Getreide, Kartoffeln, Reis, Obst, Obstsaft, Alkohol) streng verboten. Daher wird die South-Beach-Diät mitunter als "Low Carb Diät" eingestuft. Statt der Ballaststoffe stehen Proteine (Eier, Fleisch, Fisch, Gemüse) auf dem Speiseplan.

Phase II
In der zweiten Phase werden die bisher verbotenen Nahrungsmittel nach und nach wieder in den Menüplan aufgenommen. Dabei werden zunächst Produkte mit geringem glykämischem Index (Glykx) wie Brot, Getreide und bestimmte Obstsorten eingeführt, da sie den Blutzuckerspiegel nur langsam ansteigen lassen. Ziel der zweiten Phase ist, sich Schritt für Schritt seinem Wunschgewicht zu nähern. Pro Woche kann man in dieser Zeit mit einem Gewichtsverlust von 0,5 Kilogramm rechnen. Sobald man sein Wunschgewicht erreicht hat, kann zur letzten Diätphase übergegangen werden.

Phase III
In der letzten Phase der South-Beach-Diät geht es darum, die neuen gelernten Ernährungsgewohnheiten konstant in den Alltag zu integrieren, um das neu gewonnene Idealgewicht sowie die gesunde Ernährungsweise lebenslang beizubehalten.

Von nun an dürfen wieder Lebensmittel mit einem hohen glykämischen Index gegessen werden, wenn auch mit Einschränkung. Tierische Fette sollen gemieden und durch pflanzliche, wie beispielsweise Olivenöl oder Rapsöl, ersetzt werden. Eine Ausnahme bildet das Fischöl, da es viele gesunde Omega-3-Fettsäuren enthält.

Phase drei soll dazu dienen, die eigenen Essgewohnheiten an die vorgegebene Kost soweit anzupassen, dass eine Gewichtszunahme nach der Diät verhindert wird. Die klassische Diätfalle, nach Ende der Abnehmphase wieder in alte und oft schlechte Essgewohnheiten zurück zu fallen, soll dadurch vermieden werden.

Diese neuen Essgewohnheiten basieren auf der Trennung von gutem und schlechtem Fett bzw. Zucker. Generell sollen möglichst Nahrungsmittel mit geringem glykämischem Index, d.h. pflanzliche Proteine und Fette, bevorzugt werden.

Die folgenden Grundregeln werden Ihnen bei der Wahl der Nahrungsmittel helfen:

Unter gutem Zucker bzw. guten Kohlenhydraten versteht man natürlichen Zucker im Rohzustand. Er ist in Früchten, Gemüse und Vollkornprodukten enthalten.

Unter guten Fetten versteht man die für den Organismus nützlichen pflanzlichen Fette (Olivenöl, Traubenöl, Raps- und Nussöl) sowie die in fettem Fisch enthaltenen Fette.

Seite

1  |

2

nächste Seite »

 
  
25. 02. 2009
Artikel bewerten