14. 05. 2015
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Abgetaucht: Zahlreiche neue Riffe entstehen vor den Küsten Floridas

Taucherbrillen aufgesetzt! Neben dem weltweit drittgrößten natürlichen Korallenriff der Welt, laden vor Floridas Küsten immer mehr künstlich angelegte Riffe zum Schnorcheln und Tauchen ein.

Autor: Josefine Koehn-Haskins

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Jüngstes Projekt ist der Schlepper "Ocean Wind", der knapp 30 Meter tief als Teil der künstlichen Riff-Anlage "Escambia Southeast Artificial Reef Site", vor Pensacola im Golf von Mexiko versenkt werden soll. Das 1952 gebaute Schleppboot wurde im September 2013 ausgemustert.

Bevor die Wellen jedoch ganz über dem 26 Meter langen Stahlkoloss zusammenschlagen, müssen abblätternde Farbe, Dieselreste, Glas und alle elektronischen Apparaturen entfernt werden. Kosten für das Projekt, das bis zum Ende des Jahres abgeschlossen werden soll: Rund 145.000 Dollar, wobei 100.000 Dollar vom Florida Artifical Reef Program übernommen werden, so das Pensacola News Journal, der Rest werde mit örtlichen Steuergeldern bezahlt.

Insgesamt finden sich heute 198 gesunkene Schiffe im Golf von Mexiko, Betonpyramiden, Stahlgebilde oder so genannte Fisch-Brücken aus Bruch- oder Kalkstein. Der Florida Fish and Wildlife Conservation Commission (FWC) zufolge werden in Florida jährlich 70 bis 100 künstliche Riffe errichtet. Dafür wurden über die Jahre bereits über 15 Millionen Dollar ausgegeben.

Auch vor Marco Island wird derzeit unter Wasser gebaut. Im Januar wurde das erste von insgesamt 36 geplanten künstlichen Riffen rund 16 Kilometer abseits der Küste im Meer versenkt. Das 1,3 Millionen Dollar schwere Projekt wird, News Press zufolge, teils mit Geldern des BP-Konzerns, teils von privaten Sponsoren finanziert, die an neuen Tauch- und Tiefsee-Angelplätzen interessiert sind.

Ein echter Augenschmaus wird das neue Riff vor Deerfield Beach. Hier werden im Juni insgesamt 14 Moai-Figuren versenkt, ein Tribut an die großen Steinkopf-Figuren auf den Osterinseln. Die Statuen sind zwischen zwei und sieben Metern groß und werden auf einer fixen Stahl- und Betonstruktur platziert und versenkt. Ziel ist es, das Wachstum von Korallen und die Ansiedlung von Meeresbewohnern zu fördern.

Wie CBS local berichtet, wurden in den vergangenen 20 Jahren in Broward County bereits über 75 künstliche Riffe auf dem Meeresboden angelegt, die nun wie Magneten bunte Fische, Schildkröten und anderes Meerestiere anziehen. Also, Sauerstofftank umschnallen und einfach abtauchen!

 
  
14. 05. 2015
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