25. 08. 2016
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Reisen

Achtung, Nashorn auf der Fahrbahn! Auf Safari in Florida

Der Löwe gähnt und von weitem trötet ein Elefant. Ein Strauss schaut neugierig durchs offene Fenster. Die Zebras grasen. Das Auto stoppt, denn ein Nashorn kreuzt gerade den Weg. Eine Safari mitten in Florida? Tatsächlich: Ein kleines Stück Afrika findet man auch im Sunshine State.

Autor: Christine Pierk

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Gleich zwei große Parks begeistern Einheimische wie Touristen und lassen sie eintauchen in die Tierwelt des afrikanischen Kontinents: Die Lion Country Safari befindet sich 20 Meilen westlich von Palm Beach und bietet die einzige Selbstfahrer-Safari in Florida an. Besucher können über 900 Wildtiere sehen und an zahlreichen Veranstaltungen teilnehmen. In Lakeland zwischen Orlando und Tampa hingegen werden Naturliebhaber in der Safari Wilderness Ranch von ausgebildeten Mitarbeitern über das 65 Hektar große Farmgelände gefahren. Neben Wasserbüffeln und Antilopen hat sich die Farm unter anderem auf afrikanische Rinder spezialisiert.

Die beste Zeit, um die exotischen Tiere zu sehen, ist bei Regen oder am frühen Morgen, weil sie das kühlere und nasse Wetter mögen – das erfahren die Besucher als erstes im Lion Country Safari. Als der Park 1967 eröffnet wurde, stieß das neue Konzept eines "Zoos ohne Käfige" sofort auf großes Interesse. Der Park entwickelte sich innerhalb kürzester Zeit zu einer beliebten Attraktion des Bundesstaates. Die Gründer – südafrikanische und britische Unternehmer – wollten das Safarierlebnis auch den Familien ermöglichen, die nicht die Gelegenheit haben, eine Reise nach Afrika zu unternehmen.

Heute leben über 900 Wildtiere in dem Park – unter anderem Löwen, weiße Nashörner, Schimpansen, Zebras und Giraffen. Für die Safari sollten Besucher mindestens fünf Stunden einplanen – eineinhalb Stunden für die Selbstfahrertour und mindestens dreieinhalb für den Spaziergang durch den Rest des Parks. Dabei können Fahrgeschäfte ausprobiert, Tierfütterungen beobachtet, Ausstellungen und der Streichelzoo besucht oder ein Picknick veranstaltet werden. Außerdem gibt es auch einen Campingplatz, Geschäfte, Restaurants und eine Tierklinik.

Insgesamt arbeiten 170 Angestellte auf dem Areal, kümmern sich um die Tiere und führen eine Vielzahl von Programmen für Schulen und Besuchergruppen durch. So findet im Herbst zum Beispiel immer dienstags von 10.30 Uhr bis 11.00 Uhr für Kinder im Alter von drei bis fünf Jahren ein spezieller Unterricht statt. Mithilfe von Geschichten und Kunst und durch die Präsentation von Tieren werden ihnen die großen und kleinen Parkbewohner näher gebracht.

Wie weich ist die Nase einer Antilope? Wie verhalten sich Wasserböcke in einer Herde? Diese und viele weitere Fragen rund um das Abenteuer Natur werden in der Safari Wilderness Ranch beantwortet. Besucher können bei einer geführten Tour vom Fahrzeug aus Wasserbüffel, Springböcke, Zebras und Antilopen beobachten und von den erfahrenen Tourguides außerdem Wissenswertes über die exotischen Tiere erfahren.

Falls Sie diese aber nicht nur vom Fahrzeug aus betrachten möchten, können Sie bei der Kamel- oder Pferdetour auch selbst auf einem sitzen. Die familiengeführte Farm hat sich auf das ostafrikanische Watussirind, das Dexter-Rind und Haflinger Pferde spezialisiert. Besucher haben außerdem die Möglichkeit, Lemuren, Wellensittiche und Meerschweinchen selbst zu füttern – besonders für die Kinder ist das ein unvergessliches Erlebnis und ein großer Spaß.

 
  
25. 08. 2016
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