Genauso kompliziert wie ihre englische Bezeichnung ist bisher auch die Handhabung (zumindest für uns Nicht-Computer-Nerds) gewesen. Da es online nicht so gut lief, hat Präsident Obama vergangenes Jahr höchstpersönlich bei der USCIS "auf den Tisch gehauen", damit die Website benutzerfreundlicher gestaltet wird.
Jetzt sind endlich die ersten Modifikationen vorgenommen, weitere sollen folgen. Greencard-Inhaber können nun nach Antrag auf Ersatz ihren Bearbeitungsstatus in Trainingshosen mit einem Glas Rotwein (oder wahlweise Bier) ganz easy vom heimischen PC aus abrufen.
Damit nicht genug: Wer sich zur Einbürgerung empfohlen hat, kann ab sofort auch sämtliche Bürokratieschritte über den Computerbildschirm schnurren lassen. Innerhalb von 15 Tagen (2009 waren's noch doppelt so viele) muss jede Anfrage von der USCIS bearbeitet werden.
Jede noch so kleine Veränderung des Bearbeitungsstatus wird dem geschätzten Kunden außerdem per E-Mail auf Englisch oder Spanisch zugeschickt, schreibt der Presseanzeiger.
Neu & gut: die (fast) komplett papierfreie USCIS. Können bis dato lediglich Antragsteller von Nicht-Einwanderungsvisa vor dem Interviewtermin in der Botschaft ihr "DS-160" mit allen relevanten Informationen online einreichen, will die USCIS künftig auch das "DS-260" für Greencard-Antragsteller online bedienen (das alte Papierformular "DS-230" können Sie nun vergessen).


