Hey-ho, Captain, gut gemacht, denn die feingliedrige Kette (die einzelnen Elemente sehen irgendwie wie Knochen aus ...!) mit dem daran baumelnden Kreuz (weist lateinische Schriftzeichen auf) und den religiösen Medaillons (eins zeigt Jungfrau Maria) wird von Experten auf knackige 250.000 Dollar geschätzt, so das Florida Keys Visitor's & Convention Bureau. Kein schlechter Lohn für eine Stunde Sporttauchen, nicht wahr?
Obwohl, eigentlich wollte Bill ja etwas ganz anderes aus dem alten Wrack heben. Er war wieder einmal die 35 Meilen hinausgepaddelt, um endlich das Heckkastell der Atocha zu finden. Fehlanzeige. Stattdessen die Kette. Schließlich wurden von Mels Tauchertruppe bereits 1985 Relikte im Gesamtwert von 450.000 Millionen Dollar ans Trockenlicht befördert.
Da gewinnt der Begriff "Tauchereldorado Florida Keys" ganz neue Bedeutung – auch für uns! Setzen wir uns die Taucherbrille auf, streifen die Gummi-Flossen über und gehen ab, kopfüber ins Wasser. Es könnte sich doppelt lohnen, wird doch nach wie vor ein heißes "Schätzchen" in der Atocha vermutet!
Aber auch ohne schweren Goldfund ist Key West ein echtes Paradies für alle Wassersportler: Im Süden lockt der "einfach" zu betauchende Key West Marine Park, das unterschiedlich tiefe Sand Key mit seinem Markenzeichen, dem stählernen Leuchtturm, beglückt uns mit über zehn Meilen lebendem Korallenriff. Joe's Tug ragt majestätisch aus dem Wasser und ist der ideale Aussichtspunkt, um Barrakudas und Moränen beim Balzen zu beobachten. Und überhaupt: In den Gewässern hier gibt es mehr als 100 verschiedene Fischarten – wow! Passendes Equipment und erstklassige T(r)ipps bekommt man bei Dive Key West, Southpoint Divers, Subbtropic Dive Center oder Y Knot Charters.
Absteigen statt abtauchen kann man derzeit schön historisch-schnuckelig im The Key West Palms – wer sich bis zum 30. April 2011 einbucht, bekommt auf 4 Übernachtungen 10 Prozent Rabatt, auf 7 Nächte gibt’s ebenfalls einen Nachlass von 10 Prozent plus ein Zimmer-Upgrade!


