26. 02. 2019
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Aufatmen an Floridas Stränden: Rote-Tide-Organismus nicht mehr in Wasserproben gefunden

15 Monate in Folge hatten die Küsten Floridas unter der "red tide" zu leiden. Laut einer in der dritten Februarwoche vorgenommenen Untersuchung ist der dafür verantwortliche Einzeller nun nicht mehr vor Floridas Stränden nachweisbar.

Autor: Patrick Pohlmann

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Wie CNN berichtet, konnten in von der Florida Fish and Wildlife Conservation Commission am 20. Februar untersuchten Wasserproben, die regelmäßig routinemäßig an verschiedenen Stellen in Südwest-, Nordwest- und Ostflorida genommen werden, keine Exemplare des Dinoflagellaten Karenia brevis mehr gefunden werden, der bei starker Vermehrung die gefürchtete rote Wasserblüte verursacht. Diese war in den vergangenen Monaten für starke Einbrüche im Tourismussektor verantwortlich. Die von den Einzellern freigesetzten Toxine führten zum Tod zahlreicher Meereslebewesen. So fielen laut CNN im August 2.000 Tonnen toter Meeresorganismen an, während das Ausbleiben von Touristen Einbußen von über 8 Millionen Dollar zur Folge hatte. Angesichts dieser dramatischen Entwicklung hatte der damalige Gouverneur Rick Scott für sieben Countys in Südwestflorida den Ausnahmezustand ausgerufen und die lokalen Regierungen und Forschungsinstitute mit zusätzlichen finanziellen Mitteln ausgestattet.

Auch wenn mit den jüngsten Testergebnissen keine endgültige Entwarnung gegeben werden kann, lassen sie angesichts der unmittelbar vor der Tür stehenden Haupttourismussaison die Hoffnung in der Region wachsen, dass es in diesem Jahr nicht wieder zu derartigen Wasserblüten kommen wird. Noch in der Vorwoche war in einer Wasserprobe aus dem Collier County eine sogenannte "Hintergrundkonzentration" der Einzeller von bis zu 1000 Zellen pro Liter festgestellt worden. Just in diesem County war im Gegensatz zu anderen Küstenregionen Floridas auch ein Fischsterben beobachtet worden. Die Coastal Conservation Association of Florida kündigte daher an, mehr als 16.000 Rote Trommler im Meer Südwestfloridas auszusetzen, um dazu beizutragen, dass sich die dortige Fischpopulation wieder erholt.

 
  
26. 02. 2019
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