01. 07. 2011
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Reisen

Boca Raton Resort: Historischer Luxus

Fünf Gebäude in einer riesigen Parkanlage mit Wasserwegen, Palmen und Golfplatz. Zahlreiche Top-Restaurants, Bars, Geschäfte, Unterhaltungsangebot, fünf Swimmingpools, Jachthafen und Privatstrand – das Boca Raton Resort & Club ist eine Urlaubsoase mit Stil und Tradition.

Autor: Jacqueline C. Freund

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Die erfrischende Limonade hat der Kellner auf den kleinen Tisch am Swimmingpool gestellt. Über uns der tiefblaue Himmel Floridas, vor uns das Türkisgrün des Atlantischen Ozeans. Kühl perlt das Getränk über die Zunge. Schneeweiße Möwen kreisen in der Luft. Was kann ein Tag, der so beginnt, noch Schöneres bringen?

Er kann – zumindest hier im opulenten Luxus-Resort Boca Raton Resort & Club, dessen Haupthaus wie ein kostbares, pinkfarbenes Juwel seit mehr als 80 Jahren über der Stadtkulisse thront. Sie nimmt uns schnell gefangen, diese Mischung aus Tradition und zeitgemäßer Eleganz. Jene Selbstverständlichkeit, die zu sagen scheint: »Wir kümmern uns schließlich schon seit 1927 um die Belange unserer Gäste.«

Das Boca Raton Resort & Club ist ein gewaltiger Komplex. Allein das »Cloister«, das Haupthaus, verfügt über 387 Zimmer, alle behutsam renoviert in einem modernen, fast urbanen Design. Der Yacht Club im italienischen Stil bietet 121 Zimmer, der Tower 244 Suites mit fantastischem Blick aufs Wasser. Und die Gäste in den Boca Bungalows lieben die Nähe zum manikürten Golfplatz.

Auch im Boca Beach Club, der neuesten Ergänzung des Resorts auf der anderen Seite des Intracoastal Waterway direkt am Strand gelegen, ist dieses Flair von Tradition und eleganter Moderne zu spüren. Unsere Suite ist geschmackvoll und edel, aber keineswegs pompös eingerichtet. Vom Beach Club erreicht man das Hauptgebäude per Wassertaxi oder Bus-Service. Hier geht es vielleicht ein bisschen relaxter zu, nicht umsonst wird in den Broschüren des Hauses von der »Barefoot Elegance« gesprochen. Wir können gar nicht genug bekommen: vom Blick von unserer privaten Terrasse aus über die Pool-Landschaft, dem prächtigen Sonnenaufgang über dem Atlantik, den märchenhaften Kokospalmen, die sich sanft in der Brise wiegen.

Natürlich geht es an den drei Pools zuweilen etwas belebter zu. Man ist schließlich in einem Resort und nicht auf Robinsons Insel zu Gast! Und gelegentlich sorgt es durchaus für Heiterkeit, jene selbstverliebten jungen Damen zu beobachten, die durch ihre großen Dior-Sonnenbrillen die Konkurrenz beäugen und schauen, ob jemand noch dünner, noch schöner oder noch reicher ist als man selbst. Gleich nebenan im Kinderpool braust derweil das Leben, wenn sich die lieben Kleinen mit aufblasbaren Enten bewaffnet in die Fluten stürzen. Wann immer uns das bunte Treiben zu viel wird, schlendern wir durch die weitläufigen Gärten, wo viele Winkel und Ecken verschwiegene Momente bieten.

»Zurückgezogen« scheint uns beim Ausflug nach Boca Raton sowieso das Motto dieses exklusiven Städtchens zu sein. Die luxuriösen Villen kann man hinter Mauern oder Hecken nur mehr erahnen als erkennen. Sehenswert ist allemal der Mizner Park, eine Einkaufsstraße mit Grünflächen und netten Pavillons sowie Springbrunnen, erbaut vom Architekten des Boca Resorts, Addison Mizner. Der exzentrische Mann ließ in den frühen zwanziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts hier pink- und pastellfarbene Häuser errichten, im spanisch-mediterranen Stil mit hübschen roten Ziegeldächern und schattigen Arkaden. Einen Abstecher wert ist das »Morikami Museum and Japanese Gardens« oder das »Boca Raton Museum of Art«, welches zu den führenden Museen Südfloridas zählt.  

Am Abend zieht es uns freilich zurück in unser Resort zu einem Candlelight-Dinner im »Cielo« – romantisch und vornehm zugleich im 27. Stock des »Towers« gelegen. Von unserem Tisch aus haben wir einen atemberaubenden Blick auf den Intracoastal Waterway und Ozean in der Abenddämmerung. Wie Diamanten flammen mehr und mehr Sterne am tiefblauen Firmament. Küchenchef Nader Jaouhar zaubert derweil mediterrane Küche mit dem ihm eigenen, innovativen Flair auf die Teller.

In den nächsten Tagen besuchen wir zum Lunch die Morimoto Sushi Bar, wo der Sushi-Master in kühl-urbanem Ambiente seine asiatischen Köstlichkeiten zubereitet. Auch das Seagrille Restaurant im Beach Club bietet Gaumenfreuden der Extraklasse: Der »Mojito Swordfisch« in Mango-Minz-Soße etwa ist ein einmaliger Genuss. Witzig mit Kindern ist das Serendipity, ein amerikanischer Diner, wo die Eisportionen riesig sind.

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01. 07. 2011
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