Floridas Küstenbemessung
(Foto: © NOAA)
Die neue Studie der NOAA schafft Hoffnung für Floridas Tourismusindustrie und nimmt Urlaubern die Zweifel vor ihrer nächsten Reise in den Sonnenstaat.
Lediglich ein kleiner Teil von Floridas Küste war jemals von der Ölpest betroffen. Dabei wurden Ölklumpen nie weiter östlich als im Bay County im Nordwesten des Bundesstaates gefunden. Noch immer kommen sporadische Ölfunde in dieser Region vor. Es wird jedoch nicht damit gerechnet, dass weiteres Öl innerhalb der nächsten 72 Stunden auf Floridas Küste trifft.
Auf der Bohrinsel Deepwater Horizon des Ölkonzerns BP hatte sich am 20. April eine Explosion ereignet. Zwei Tage später versank die Plattform im Meer. Elf Arbeiter starben bei dem Unfall. Seitdem trat das Rohöl in 1500 Metern Meerestiefe aus mehreren Lecks aus. Nach Schätzungen der US-Behörde für Ozeanografie liefen täglich etwa 700 Tonnen Öl ins Wasser, etwa 800.000 Liter.
Fast 90 Prozent von Floridas gut 2000 Kilometer langer Küste bleiben von den Ölausläufern weiterhin unberührt.
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