Eines der ausrangierten Shuttles - die Atlantis - wird sogar im Besucherkomplex der Raumfahrtattraktion "landen". 100 Millionen Dollar werden in das Projekt investiert. So will das Kennedy Space Center auch nach Ende des Raumfahrtprogramms Gäste an die Space Coast locken.
Schon jetzt rechnet die Economic Development Commission der Region mit jährlichen Einnahmen von 12 Millionen Dollar, wenn die Atlantis die erwarteten 150.000 Besucher pro Jahr anlockt. Bei den Berechnungen wurden nicht nur die Ausgaben der Besucher, sondern auch die 46 neuen Stellen, die von der Attraktion geschaffen werden, bedacht.
Auch die beiden anderen Space Shuttles werden ein neues Zuhause finden. Während die Discovery zum National Air and Space Museum der Smithsonian Institution in Washington D.C. reist, kommt die Endeavor im California Space Center in Los Angeles unter. Auch New York bekommt einen Hauch von Weltall zu spüren: Der Test-Orbiter Enterprise landet im Intrepid Sea, Air & Space Museum in Manhattan.
Und Florida? Das bleibt weiterhin im Space-Fieber. Im Frühjahr sind im Kennedy Space Center Sonderveranstaltungen zu einem großen Raumfahrtjubiläum geplant, denn am 5. Mai 1961 flog Alan Shepard als erster Amerikaner mit der Mercury-Redstone 3 ins All.
Nicht weit von Cape Canaveral entfernt greifen auch andere Attraktionen nach den Sternen. Die Zero-G Corporation in Orlando bietet Parabelflüge in die Schwerelosigkeit mit einer Boeing 727 an, im Orlando Science Center können Besucher durch ein schwarzes Loch fliegen, und WonderWorks am International Drive verfügt über einen Space Shuttle Landesimulator.
Besonders beliebt sind auch die Fahrattraktionen "Space Mountain" und "Mission: SPACE" in Walt Disney World sowie die Wasserattraktion "The Black Hole: The Next Generation" im Wasserpark Wet ’n Wild. Eins ist also sicher: Auch nach dem letzten Space Shuttle Launch wird es Weltraum-Fans in Florida nicht langweilig werden.



