Offenes Schreiben an:
- Lee County Port Authority, SW Florida International Airport
- U.S. Customs and Border Protection, Fort Myers
- Lee County Visitors & Convention Bureau
Sehr geehrte Damen und Herren,
im Namen der Bundesrepublik Deutschland möchte ich diese Gelegenheit wahrnehmen, Ihnen meinen herzlichen Dank für die Unterstützung und die Fürsorge auszusprechen, die Sie den in Südwest Florida "gestrandeten" Reisenden aus der Bundesrepublik Deutschland zukommen ließen, die wegen der Aschewolke des isländischen Vulkans Eyjafjallajökull und der damit bedingten Sperrung des Luftverkehrs über Europa Florida nicht zeitgerecht verlassen konnten.
Insbesondere kümmerten sich die Beamten des U.S. Customs and Border Protection Büros unter Leitung von Major Timothy ganz unbürokratisch um die Verlängerung der Aufenthaltsgenehmigungen für Touristen und Teilzeitbewohner des Sonnenstaates, damit diese sich nicht unfreiwillig "unerlaubt" in den USA aufhalten mussten.
Das Fremdenverkehrsamt des Landkreises Lee (Lee County Visitor & Convention Bureau) - zusammen mit Air Berlin - stand Reisenden um die Uhr zur Verfügung und organisierte preisgünstige Unterkünfte in Hotels, die sich nicht an dem Notstand der Reisenden bereicherten, sondern Billigtarife ansetzten, um den Gestrandeten die Situation erträglicher zu machen.
Vorbildliche amerikanische Gastfreundlichkeit erleichterte den Reisenden somit eine sehr schwierige Situation. Nochmals vielen herzlichen Dank - und ich bin sicher, dass sich bald herumsprechen wird, dass - wenn man gestrandet sein muss - Südwest Florida International Airport der ideale Ort dazu ist.
Norma Brenne Henning, J.D.
Honorarkonsulin der BRD


