08. 05. 2014
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Reiseinfos

Natur pur erleben: der Fort de Soto Park in St. Petersburg

Kilometerlange Sandstrände, türkisblaues Wasser, unzählige Sonnentage und eine erfrischende Meeresbrise – St. Petersburgs Strände zählen seit Jahren zu den Top-Beaches in den USA. Südlich von St. Pete Beach, eingebettet zwischen der Tampa Bay und dem Golf von Mexico und fernab jeglicher Hektik des Touristenzentrums, lockt der aus mehreren kleinen Inseln bestehende Fort de Soto Park mit einem nahezu grenzenlosen Naturerlebnis.

Autor: Claudia Hossiep

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Geografisch gehört er zu St. Petersburg, doch der Besuch des Naturparks mutet an wie eine Reise in eine andere Welt. Zahlreiche kleine Brücken führen zum Eingangsportal, für 5 Dollar Parkgebühr (Fußgänger und Fahrradfahrer haben freien Eintritt) eröffnet sich die miteinander verbundene Inselwelt von Madelaine Key, St. Jean Key, St. Christopher Key, Bonne Fortune Key und der Hauptinsel Mullet Key.

Mehr als 2,7 Millionen Besucher entdecken Jahr für Jahr den knapp 4,5 Quadratkilometer großen Fort de Soto Park, der eine vielfältige Tier- und Pflanzenwelt beherbergt. Alleine 328 verschiedene Vogelarten sind dokumentiert. Zwischen April und September brüten am Strand die Karettschildkröten, von der Fishing Pier aus kann man den Delfinen beim Spielen und den Pelikanen beim Fischen zusehen.

Mehrfach für seine feinsandigen Strände ausgezeichnet, dient der Park insbesondere an den Wochenenden den Einheimischen als Naherholungsort. Doch an Wochentagen ist der Fort de Soto Park ein Geheimtipp für Naturfreunde und Erholungssuchende. Weitläufige Strände, smaragdgrünes Wasser und Schatten spendende Pinien laden zum Baden ein, die vorgelagerte Sandbank verwandelt das Wasser des Golfes in eine familienfreundliche Lagune. Auch Hundebesitzer sind willkommen, ihre vierbeinigen Freunde kommen auf dem Paw Playground auf ihre Kosten.

Die gut ausgebauten Wege eignen sich zum Fahrradfahren, Skaten oder Wandern, die vielfältigen Wasserwege für Kajak- oder Kanu-Touren durch die Mangrovenwälder. Fahrräder und Kajaks können im Park gemietet werden. Angeln ist an den beiden Angelstegen möglich. Für Kulturfreunde steht die Erkundung des Forts auf dem Programm, die Besichtigung ist kostenlos. Das einst im Rahmen des spanisch-amerikanischen Krieges erbaute, aber erst nach Kriegsende fertig gestellte Fort de Soto ist seit 1963 für die Öffentlichkeit freigegeben.

Wer länger bleiben möchte, kann das tun: der Fort Desoto Park ermöglicht Zelten und Campen auf den ausgewiesenen Campingflächen direkt am Wasser. Weitere Informationen und Reservierungen gibt's hier. Wer ein Hotel in der näheren Umgebung bevorzugt, findet unter www.visitstpeteclearwater.com/deals garantiert ein Schnäppchen ganz nach seinem Geschmack.

 
  
08. 05. 2014
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