01. 01. 2011
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Reisen

Gulf Island Coast: Inseln für Genießer

Ein Küstenparadies aus 50 Kilometer langem, feinstem Sandstrand, azurblauem, seichtem Meer und ganzjährigen Sommertemperaturen finden Urlauber an Floridas Gulf Island Coast - bestehend aus der Küstenstadt Bradenton und den beiden vorgelagerten Inseln Anna Maria Island und Longboat Key. Notizen einer (kulinarischen) Stippvisite.

Autor: Jacqueline C. Freund

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Weg mit den Pumps! Am Stand von Longboat Key sind Flipflops das Schuhwerk du jour. Wenn überhaupt. Wir schlendern durch das glasklare Wasser. Der weiße Sand besteht aus über 90 Prozent Quarz – das Gestade gilt hier ganz offiziell als »feinster, weißester Sandstrand der Welt«!

Die Kulisse an diesem strahlend hellen Wintertag bietet jede Menge Abwechslung: Frisbees fliegen durch die Luft, gebräunte Teenager und Junggebliebene spielen Volleyball und Beach-Tennis, ein paar Herrschaften fortgeschrittenen Alters joggen gemächlich entlang jener changierenden Linie, wo die sanften Wellen auf den Strand treffen. Wir aalen uns nach unserem kurzen Spaziergang wohlig in der warmen Sonne und lauschen der plätschernden Melodie des Wassers.  

Die traumhaft weißen Sandstrände der Inseln Anna Maria Island und Longboat Key, südlich der Tampa Bay, sind noch so etwas wie ein Geheimtipp. Unser Besuch hatte an dem Rod & Reel Pier begonnen, einem der drei historischen Holzstege von Anna Maria Island. Im nahe gelegenen »City Pier Restaurant« warten lokale Spezialitäten wie Krabben und Key Lime Pie auf ihre Gäste. Als wir wenig später Richtung Süden die Brücke nach Longboat Key passieren, haben wir wunderschöne Ausblicke auf beide Trauminseln und weiße Sandbänke im türkisfarbenen Golf, die lediglich mit dem Boot erreichbar sind. Vorbei an exotischen Gärten, hohen Palmen und Häusern im historischen floridianischen Stil fahren wir ans südliche Ende des Eilands.

Anlaufstelle für köstliche Fisch-Spezialitäten ist hier das strandnahe »Cafe on the Bay«, wo sich auch Einheimische gern verwöhnen lassen. Für unseren Aufenthalt haben wir uns das »Longboat Key Club & Resort« ausgesucht. Von außen sieht man dem Hotel nicht gleich an, welch geschmackvolles Ambiente einen im Innern erwartet – ein eher konventioneller Hotelbau aus den achtziger Jahren ohne Glamour-Faktor. Einmal in der Lobby, vermittelt das Haus aber ein Gefühl zenhafter Leichtigkeit, die ohne pompöses Dekor auskommt. Und auch die Zimmer verbinden perfekt elegante Ausstattung mit entspannter Behaglichkeit. Zu den Annehmlichkeiten hier gehören unter anderem ein edles Spa, ein modernes Fitness-Center, eine Tennis-Akademie, ein luxuriöser Jachthafen und Championship Golf auf dem eigenen Islandside Golf Course.

Auf unserem Balkon mit Blick aufs Meer genießen wir ein üppiges Frühstück, sonnen uns anschließend am Strand und debattieren später im »Barefoot’s Bar & Grille« – direkt am Pool gelegen – über die wichtige Frage: »Florida Grouper Sandwich« oder doch lieber den »Tuna-Apple-Walnut Salad«? Die Entscheidung, beides auszuprobieren und zu teilen, zeigt, welches Stadium der gelassenen Harmonie man hier schnell finden kann.

Die Stunden am Nachmittag verwehen im ruhigen, warmen Wind. Am Abend dann ein traumhafter Sonnenuntergang – der »schönste der Welt«, wie sie hier ganz unbescheiden sagen. Dankenswerterweise hat das Hotelpersonal – stets unauffällig im Hintergrund, aber aufmerksam um unser Wohl bemüht – mit dem Einsammeln der Liegen und Sonnenschirme gewartet. Und so genießen wir das atemberaubende Schauspiel des roten Feuerballs in bequemer Position …

Wer will, kann anschließend im Resort im »Sand Points Restaurant« oder im »Portofino Restaurant« dinieren – beides hervorragende Küchen mit frischen, inspiriert zubereiteten Speisen. Wir überlegen noch – Restaurants gibt es auf Longboat Key schließlich reichlich: charmante, strandnahe Restaurants und urige Lokale, die ein frisches Menü zu jeder Tageszeit bereithalten. Ganz im Süden hat uns jemand das elegante »Chart House« empfohlen, sehr gut soll auch das »Dry Dock« am kleinen Hafen sein. Deren Spezialität: Stone Crabs, die auf den Inseln zu dieser Jahreszeit auf fast allen Speisekarten zu finden sind.

Am Ende wählen wir das berühmte »Euphemia Haye Restaurant«. Das elegante Ambiente schafft eine einzigartige, romantische Atmosphäre. Und das Essen – »Sea Scallops Hong Paris« aus der chinesisch-französischen Fusion-Küche sowie »Noisettes of Beef Madagascar«, Medaillons in einer Brandy-Pfeffer-Soße – ist einfach köstlich.

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