12. 07. 2016
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Themenparks & Attraktionen

Helden aus dem All: Echte Astronauten treffen im Kennedy Space Center

Das Universum ist im Kennedy Space Center zum Greifen nahe: Besucher können unter der größten Rakete, die jemals gebaut wurde, hindurchlaufen, einen Mondstein berühren und sogar das ganze Jahr über ehemalige NASA-Astronauten treffen – oder sogar einen Simulationsflug mit ihnen absolvieren. Von den rund 500 Männern und Frauen, die schon im All waren, nehmen über 30 an diesem einzigartigen Programm teil.

Autor: Christine Pierk

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Nach einem kurzen Vortrag über sein Training, die Mission und seine Erfahrungen stellt sich der Astronaut im Besucherzentrum mehrmals am Tag den Fragen der Gäste über seinen außergewöhnlichen Beruf und das Abenteuer im Weltall: Wie fühlt sich Schwerelosigkeit an? Welche Naturkatastrophen auf der Erde erkennt man von der Raumstation aus? Wie kann man über Monate auf so beengtem Raum in der Schwerelosigkeit leben?

Die Besucher sollten sich zuvor genau überlegen, was sie schon immer mal wissen wollten, denn wann hat man sonst schon die Gelegenheit, einem echten Astronauten gegenüberzustehen? Ein anschließendes Foto mit ihm und ein Autogramm machen diese besondere Begegnung unvergesslich. Wer schon immer mal mit einem Astronauten zu Mittag essen wollte, hat auch dazu die Gelegenheit. Im Gegensatz zu dem Treffen ist das Mittagessen allerdings nicht im regulären Eintrittspreis (Erwachsene 50 Dollar, Kinder 40 Dollar) enthalten, sondern es fällt eine zusätzliche Gebühr an (Erwachsene 29,99 Dollar, Kinder 15,99 Dollar).

Möchte sich der Besucher nicht nur mit einem Astronauten unterhalten, sondern sich auch für kurze Zeit wie ein solcher fühlen, ist das halbtägige Angebot "Fly with an Astronaut" genau das Richtige. Die "Crewmitglieder" – maximal 43 Besucher – werden von einem ehemaligen NASA-Astronauten begrüßt, der an diesem Tag als ihr Tour-Guide fungiert. Zusammen mit ihm schauen sie sich die Ausstellung über das Spaceshuttle Atlantis an und steigen in einen Simulator ein, der den Start einer Raumfähre nachahmt. Dort erleben sie hautnah mit, wie es sich anfühlt, wenn man mit 28163 Kilometern pro Stunde ins All geschossen wird. Anschließend erzählt der Astronaut bei einer Bustour durch das Kennedy Space Center von seinen Erlebnissen und isst mit den Besuchern zu Mittag. Für Erwachsene kostet dieses Programm 199 Dollar und für Kinder im Alter von 3 bis 11 Jahren 174 Dollar, wobei der normale Eintrittspreis darin schon enthalten ist.

Vom 15. bis 17. Juli steht der pensionierte U.S.-Navy-Kapitän und ehemalige NASA-Astronaut Winston E. Scott den Besuchern des Programms "Fly with an Astronaut" Rede und Antwort. Der gebürtige Floridianer war an Bord der Columbia und der Endeavour und hat von diesen beiden Raumfahrtmissionen sicherlich spannende Geschichten zu erzählen. Im Rahmen von "Meet an Astronaut" können Besucher vom 16. bis 19. Juli 2016 den ehemaligen Astronauten Jon McBride treffen. Obwohl er schon als kleiner Junge ins All fliegen wollte, ging er erst zur Navy und flog dort zivile Flugzeuge sowie Militärflugzeuge. 1978 wurde Jon McBride dann bei der NASA angenommen und war unter anderem Pilot des ersten Columbia-Flugs. Am 5. Oktober 1984 nahm er mit der Challenger an der achttägigen Mission STS 41-G teil. Neben den wissenschaftlichen Untersuchungen drehte er dabei auch die Hälfte des IMAX-Films "The Dream Is Alive", der über 25 Jahre lang im Besucherzentrum des Kennedy Space Centers gezeigt wurde. Im Mai 1989 schied er aus der NASA und der Navy aus, um Karriere in der Wirtschaft zu machen. Weitere Informationen finden Sie unter www.kennedyspacecenter.com.

 
  
12. 07. 2016
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