Englewood: Paradies für Sonnenanbeter

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Hier regiert Mutter Natur: In Englewood am Golf von Mexiko finden Besucher kilometerlange weiße Sandstrände und verschwiegene Buchten, aber auch eine lebhafte Gastronomie mit herzlicher Gastfreundschaft.

Elegant: Wasserballett mit Flipper & Co.<br> (Foto: © Esther Maisch/REMAX Hometown Properties)

Elegant: Wasserballett mit Flipper & Co.
(Foto: © Esther Maisch/REMAX Hometown Properties)

Ungefähr eine Autostunde südlich von Sarasota liegt die Kleinstadt Englewood, die 1896 als kleines Fischerdorf gegründet wurde. Noch heute ist die Fischerei hier ein wichtiger Bestandteil der lokalen Wirtschaft. Auf dem Markt in Placida verkaufen Fischer ihren Tagesfang direkt vom Kutter an die Kundschaft. Der ehemalige Dorfkern um die historische West Dearborn Street lädt zum Bummeln und Flanieren ein. Cafés, Tapas-Bars, Restaurants mit Livemusik und schmucke Galerien mit tropischen Geschenkideen reihen sich aneinander.

Auf der Cape Haze-Halbinsel war Englewood einst die erste Ansiedlung. Inzwischen sind Ortsteile wie Rotonda, das am Wasser gelegene South Gulf Cove sowie die drei vorgelagerten Inseln eingemeindet worden.

Englewood ist ein Paradies für Golfer: Auf 15 gepflegten Plätzen mit günstigen Greenfees tummeln sich die Fans des Sports – auch ohne Handicap. Und das im ganzen Jahr: Sonnenschein gibt’s hier nämlich satt, im Sommer wird es kaum wärmer als 31 Grad, im Winter sinkt das Quecksilber selten unter zwölf Grad.

Die Hauptattraktion von Englewood sind zweifellos die auf den vorgelagerten Inseln gelegenen 65 Kilometer langen herrlichen Sandstrände. Die mit 44 Kilometern längste Insel ist der Manasota Key, welcher über zwei Brücken bequem zu erreichen ist. Hier können Sonnenanbeter unter vier wunderschönen Stränden wählen: Manasota Beach, Blind Pass, den Hauptstrand Chadwick Park mit Beach-Volleyball, Strandpromenade und kleinen Cabanas und nicht zuletzt den ursprünglichen und naturbelassenen Strand im Stump Pass-Naturpark. Hier schimmert der Golf in unzähligen Türkis- und Blautönen. Dann und wann taucht das bärtige Gesicht eines Manatis auf oder Delfine zeigen ihre kühnen Sprünge. Zu keiner Zeit wirkt der Strand überlaufen, da das Gebiet der Cape Haze Halbinsel weitab der Hauptverkehrsadern an Floridas Westküste liegt. In Englewood Beach locken zahlreiche Restaurants und Bars mit leckeren Fischgerichten und saftigen Steaks. Die Atmosphäre ist entspannt und gemütlich, kaum eine Spur von der touristischen Hektik anderer Ferienorte.

Gleich nebenan liegt das karibisch anmutende Palm Island, das nur mit einer Fähre, per Wasser-taxi oder mit einem Mietboot erreichbar ist – letzteres kann jeder europäische Besucher mit einem einfachen Autoführerschein für ein paar Stunden mieten. Vom einzigen Restaurant »Rum Bay« hat man einen tollen Blick auf die wundervollen Sonnenuntergänge des Sunshine States.

Das schöne Boca Grande schließlich ist die »Schickimicki«-Insel in Südwestflorida. Nicht selten treffen Besucher hier auf Celebritys aus Film, Musik oder Politik, die sich in Shorts und T-Shirt in einem Straßencafé tummeln.

Und wer daran denkt, hier den »schönsten Tag im Leben« zu verbringen und den Bund fürs Leben zu schließen – kein Problem! Boca Grande hat fünf romantische Hochzeitskapellen, die das ganze Jahr über regen Anklang finden.

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Autor: Esther Maisch