07. 02. 2019
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Reiseinfos

Kultur in der Magic City und Umgebung: Eventhighlights von Februar bis Mai

Das Veranstaltungsprogramm im Großraum Miami ist so reichhaltig, dass wohl nicht nur Kulturjunkies sich häufig wünschen, mehrere Orte gleichzeitig besuchen zu können. Im Folgenden einige besondere Empfehlungen.

Autor: Patrick Pohlmann

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Das Magazin Miami New Times hat eine Liste von Events der kommenden drei Monate zusammengestellt, die man sich nicht entgehen lassen sollte.

 

Februar

Das vom 16. bis 18. Februar veranstaltete Coconut Grove Arts Festival ist nicht nur ein großes Kunstfestival, bei dem über 360 Künstler aus den gesamten USA ihre Werke in 15 verschiedenen Kategorien präsentieren. Darüber hinaus gibt es dort auch einen kulinarischen Pavillon mit Vorträgen und Präsentationen verschiedener Küchenchefs und Spezialisten aus anderen gastronomischen Bereichen sowie eine Konzertbühne mit diversen Musikern und Bands unterschiedlicher Genres. In der "family zone" besteht zudem die Möglichkeit, sich nach einem anstrengenden Ausstellungsrundgang bei Yoga- und Tai-Chi-Übungen zu entspannen. Daneben gibt es dort noch zahlreiche andere Veranstaltungen, bei denen speziell auch die jüngsten Besucher auf ihre Kosten kommen.

Beim South Beach Wine & Food Festival in Miami Beach stehen vom 20. bis 24. Februar mehr als 100 Veranstaltungen auf dem Programm. Dazu zählen neben zahlreichen von bekannten Köchen angerichteten Dinners und Happy Hours mit Cocktails aus Craft-Spirituosen oder Wein und Käse unter anderem auch ein Champagner-Probierseminar oder ein veganer Meisterkochkurs. Einige der Veranstaltungen finden auch außerhalb von Miami Beach statt, darunter ein Seminar in Palm Beach, das sich ausschließlich der Marke Dom-Pérignon widmet.

 

März

Filmfans haben beim Miami Film Festival vom 1. bis 10. März im historischen Olympia Theater wieder reichlich Gelegenheit, bemerkenswerte neue Dokumentar- Kurz- und Spielfilme zu sehen und sich Autogramme von über den roten Teppich laufenden Stars zu holen. Eröffnet wird es mit dem Dokumentarfilm "This Changes Everything" von Tom Donahue, der sich mit der durch die Weinstein-Äffare in die Schlagzeilen geratenen, bis heute weiter bestehenden Diskriminierung von Frauen in Hollywood befasst und dabei auch einige prominente Schauspielerinnen wie Meryl Streep, Cate Blanchett und Geena Davis zu Wort kommen lässt. Bestandteil des Programms ist auch eine Reihe von lateinamerikanischen Filmen. Dazu gehört der kolumbianisch-französische Spielfilm "Wandering Girl" von Rubén Mendoza, in dem sich die 12-jährige Ángela nach dem plötzlichen Tod ihres Vaters gemeinsam mit ihren drei Stiefschwestern, die sie erst kurz zuvor kennengelernt hat, auf eine Reise quer durch Kolumbien zu ihrer 1400 Kilometer entfernt lebenden Tante begibt – ein Roadtrip, auf dem Ángela auch mehr über sich selbst und darüber erfährt, was es bedeutet, erwachsen zu werden. "This Is Not Berlin" von dem mexikanischen Regisseur Hari Sama erzählt von einer Jugend in Mexico City in den 1980er-Jahren: Die größte Leidenschaft des 17-jährige Carlos ist seine Plattensammlung. Als Rita, die ältere Schwester seines Freundes Gera, die er heimlich anbetet, ihn und Gera in einen legendären Underground-Club einlädt, tauchen die beiden ein in das Nachtleben der örtlichen Punkszene, wobei sie mit Drogen, Sex und unvorhergesehenen Dingen konfrontiert werden. In "Roads in February" der in Kanada geborenen Regisseurin Katherine Jerkovic verlässt die junge Sarah ihre Heimatstadt Montreal, um sich in Uruguay auf eine Suche nach ihren Wurzeln zu begeben und ein Geheimnis aus der Vergangenheit ihrer Eltern zu ergründen.

Am Colony Theatre in Miami steht vom 7. März bis zum 7. April eine interessante Weltpremiere auf dem Spielplan: Das Drama "Confessions of a Cocain Cowboy" beruht auf zwei berühmten Dokumentarfilmen von Billy Corben über den illegalen Drogenhandel in Miami und Oakland in den 70er- und 80er-Jahren, in denen auch ein ehemaliger Auftragsmörder seine Sicht der Dinge schildert. Bei der Bühnenadaptation handelt es sich um ein Gemeinschaftswerk von Corben, der preisgekrönten Dramatikerin Aurin Squire und des künstlerischen Leiters der Produktionsgesellschaft Miami New Drama, Michel Hausmann.

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07. 02. 2019
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