Auf den Köpfen der echt ägyptischen Mumien der neuen "Egyptian Gallery", die eine Galerie tiefer "schlummern", wird dann das "Mike Gerber Trio" herumtanzen. Der blinde Jazz-Pianist und Komponist Gerber ist ein virtuoser Künstler an den schwarz-weißen Tasten. Bereits mit 15 Jahren performte er beim Saint Louis Symphony Orchestra. Er arbeitete unter anderem mit Jazz-Ikonen wie Pat Metheny, David Liebman, Dizzy Gillespie, Jaco Pastorius und Art Blakey.
Am 24. September geht’s gleich in den höchsten (lautesten) Tönen weiter mit "John Yarling" und "Cut In/Cut Out". Detroits Weltklasse-Drummer John Yarling (schon mit 18 trat er neben Ira Sullivan, später mit Curtis Fuller auf) wird vornehmlich moderne Arrangements von den Neu-Jazzern Mark Helias und Leeroy Jenkins darbieten, dass die Sarkophage vibrieren und Ihre Jazzherzen bummern.
Damit nicht nur das musikalische, sondern auch das kulinarische Herz lacht, gibt’s zwischendurch Gratisdrinks zur Jazz Happy Hour. Eintritt zahlen Sie lediglich für das Museum (10 Dollar pro Person/Erwachsener), das für die Jazz-Freitage bis 19 Uhr geöffnet bleibt. Es lohnt sich also, schon vor Konzertbeginn zu erscheinen, denn das Bass Museum (eröffnete 1963 mit Leih-Werken von John und Johanna Bass) zeigt auf über 3250 Quadratmetern (indoor & outdoor) ein tolles Crossover mit Kunstwerken aus Gegenwart und Vergangenheit.
Let's Jazz!



