01. 10. 2001
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Reisen

Panhandle: Ein Landstreifen voller Überraschungen

Der Panhandle genannte Landstreifen im Nordwesten Floridas erstreckt sich von der geschichtsträchtigen Stadt Pensacola an der westlichen Staatsgrenze zu Alabama bis in den Osten von Apalachicola. Meilenweiter unberührter Naturstrand, ruhige Fischerorte und malerische historische Bezirke geben Besuchern das Gefühl, als gehörten sie zu den Ersten, die „das andere Florida“ entdecken.

Autor: Harald Schmautz

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Die Strände des nordwestlichen Floridas halten viele Meilen ursprünglicher Naturschönheit und zahllose Möglichkeiten für unbeschwerten Familienspaß bereit. Kinder und Eltern genießen gleichermaßen die Strandspaziergänge auf dem feinen Sand. Die ruhige See des Golfs von Mexiko bietet dem Nachwuchs jeglichen Alters Planschzonen sowohl zum Waten wie zum Schwimmen. Picknicktische, Duschen und Verkaufsbuden gehören in allen Badeplätzen an der Küste zum Wohlfühlprogramm. Zur Abwechslung von Sonne und Badespaß hält der Nordwesten Floridas zahlreiche Museen und Plätze mit geschichtlichem Hintergrund wenige Minuten von den Stränden entfernt bereit. In Pensacola führt außerdem ein archäologischer Pfad durch die Altstadt, der auf unterhaltsame Weise Pensacolas reiche Vergangenheit vermittelt. Im historischen Dorf Pensacola wird an die einstigen Besitzer dieses Landstrichs – Spanien, Frankreich, Großbritannien, die USA sowie die Konföderation – erinnert. Um Pensacolas jüngere Vergangenheit kennen zu lernen, empfiehlt sich ein Besuch in den Luftwaffenmuseen auf dem nahe gelegenen Militärareal. Ein weiterer Höhepunkt des Besuchsprogramms ist ein Zoo direkt am Meer, der in der Kleinstadt Breeze Touristen anzieht. Mehr als 700 Tierarten werden hier gehalten.

Die Städte Destin und Fort Walton Beach an der Smaragdküste (Emerald Coast) halten zahlreiche Attraktionen bereit. Die Küstenstadt Destin wird „das glücklichste Fischerdorf der Welt“ genannt und bietet hervorragende Angelplätze. Im Destin Fishing Museum lassen sich die großen Fische bestaunen, die ins Netz gingen. Lebend lassen sie sich in Fort Walton Beach im Gulfarium beobachten, wo das Meeresleben naturgetreu nachgebaut wurde. Im Indian Temple Mound Museum, ebenfalls in Fort Walton Beach, wird die Geschichte der Golfküstenindianer dokumentiert. Ein Grabhügel aus dem 15. Jahrhundert ist der größte, der in Meeresnähe entdeckt wurde.

Wie an einer Perlenschnur aufgereiht, ziehen sich an der Scenic County Road 30A achtzehn Strandgemeinden entlang. Die unter dem Namen Beaches of South Walton bekannten Orte liegen auf den 26 Meilen zwischen Destin und Panama City und ihre Strände zählen zu den besten der USA. Panama City kann mit 27 Meilen weißem Sandstrand und einer breiten Palette von Angeboten als familienfreundlich bezeichnet werden: Ein sechs Morgen großer Wasserpark auf Shipwreck Island, Gulf World, ein Meeresfauna-Schaufenster und Zoo World. Und wenn es dämmert, wartet der Miracle Strip Amusement Park mit seinen Attraktionen auf die ganze Familie. Der Nordwesten Floridas bietet ein reichhaltiges Angebot an erschwinglichen Aktivitäten für den preisbewussten Reisenden. Es kostet den Besucher nichts, die ursprünglichen Strände, die Wanderdünen oder die funkelnden smaragdgrünen Wasser an den meilenweiten Sandstränden Pensacolas zu genießen. Auch die beiden Museen der Marineflieger oder der Luftwaffe gewähren freien Eintritt. Gelegentlich veranstalten die weltberühmten Blue Angels eine kostenlose Luftschau, wenn sie über Pensacola Beach donnern. Außerdem verlangen viele andere Museen der Stadt weniger als fünf Dollar Eintritt.

Zwischen Februar und Mai verwöhnen Destin und Fort Walton Beach Besucher mit einem viermonatigen Spektakel mit nicht weniger als 50 Seefestivals, Wettbewerben und Spezialveranstaltungen und gewähren 40 Prozent Nachlass bei der Übernachtung. Besucher von South Walton können im Herbst und Winter bis zu 75 Prozent bei der Buchung von national wie international renommierten Hotels sparen. Dabei fallen diese Preisnachlässe mit South Waltons populärsten Festen zusammen, wie zum Beispiel dem Seaside Red Wine Festival und dem Sandestin Oktoberfest. Der 1995 zu Amerikas bestem Strand gewählte Panama City Beach hält mehr als 18 000 Betten in Hotels, Motels und Ferienwohnungen bereit, die für jeden Geldbeutel erschwinglich sind. Zwischen Oktober und März fallen die Übernachtungspreise um bis zu 50 Prozent.

In und um Pensacola finden sich hunderte einzigartiger Architekturschönheiten. Verlässt man den Strand und wendet sich den drei malerischen historischen Distrikten zu, entdeckt man eine faszinierende Ansammlung restaurierter Häuser, Läden, Restaurants und Museen. Das ehemalige Stadtgefängnis beherbergt heute ein hervorragendes Kunst- und Geschichtsmuseum. Südöstlich von Pensacola führt der Weg nach Santa Rosa Island, wo Besucher eine unauffällige Strandgemeinde finden. Das Gebiet von Fort Pickens, am westlichen Ende der Insel, bietet Gelegenheit zu zahllosen Meeresaktivitäten. Fort Pickens spielte im amerikanischen Bürgerkrieg eine besondere Rolle und diente alGefängnis für den berühmten Indianerhäuptling Geronimo.

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01. 10. 2001
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