01. 10. 2009
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Reisen

Paradiese ohne Ende: Floridas traumhafte Inseln

Träume aus Sand und Palmen, aus Meer und Himmel: Die Inseln vor den Küsten Floridas sind Refugien vom Alltag. Stress und Eile sind hier unbekannt, gelebt wird in ruhigem Tempo – auf Wunsch aber durchaus auch mit Internet-Anschluss, Klimaanlage und Luxus-Service. Wir haben sechs der schönsten Eilande für Sie besucht.

Autor: Friedrich Schroeder

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Von der Veranda unseres Hotels aus habe ich ein Foto geknipst: Ein menschenleerer Strand ist darauf zu sehen, türkisfarbenes Wasser, das sanft gekräuselt den Sand umspült, und ein Palmenhain, in dem zwischen zwei windschiefen Stämmen eine Hängematte baumelt. Willkommen auf Amelia Island im Nordosten Floridas. Man hätte hier auch den rot-gelb flammenden Sonnenaufgang über dem Atlantik fotografieren können oder mit einer Unterwasserkamera die Fische, die sich in Schwärmen vor der Küste tummeln. An Traummotiven herrscht kein Mangel.

Seltsam, wenn man sich plötzlich in einem solchen Insel-Urlaubsglück wiederfindet. Man fühlt sich wie ausgeschnitten aus dem tatsächlichen Leben. Der Sand unter den Füßen und die leichte Meeresbrise auf der Haut, das warme Sonnenlicht und der Schatten der Palmenblätter – eine angenehme Daseinssüße, die einen hier umgibt. In einem behäbigen Sonnenschein-Rhythmus plätschert die Zeit dahin. Ist so etwas wohl nur auf  einer Insel möglich? Wir nehmen Sie mit in sechs von Floridas schönsten Inselparadiesen.

St. George Island
Zuckerweiße, einsame Sandstrände erstrecken sich entlang dieser langen Nehrungsinsel im Panhandle. Die sachte Brandung eignet sich herrlich zum Schwimmen, Strandwandern und Muschelnsammeln. Stetig treibt die warme Brise vom Golf die feinen Sandkörnchen der hohen Dünen unmerklich in Richtung Inland. Über die für ihren Austernreichtum bekannte Apalachicola Bay erfolgt die Inselzufahrt über eine Dammstraße, auf deren schmalen Uferböschungen die hier nistenden Vögel nicht gestört werden dürfen.

Cedar Key
Pelikane, Seeadler und Weiße Ibisse fliegen südlich der Mündung des Suwannee Rivers in den Golf von Mexiko über die Marschen und das Meer. Abgeschieden liegt inmitten dieser Landschaft Cedar Key mit seiner nostalgisch-charmanten Atmosphäre und den liebenswerten Seafood-Restaurants mit Blick aufs Wasser. Am Ende der Dock Street mit ihren Restaurants und Geschäften liegt die Pier, auf der man Angler und Pelikane beobachten kann.

Sanibel und Captiva Island
Gemächliches Strandleben vereint sich auf diesen beiden Inseln vor der Küste von Fort Myers mit ruhigem, subtropischem Insel-Ambiente, in das geschmackvoll Cafés und Restaurants, kleine Geschäfte, Boutiquen, Hotels und Ferienwohnungen eingebettet sind. Sowohl Sanibel als auch Captiva besitzen prachtvolle, muschelübersäte Strände. Da der schüsselförmige, warme Golf von Mexiko keine Riffe besitzt, werden die Schalen der Meerestiere hier zumeist wohlbehalten an den Strand geschwemmt.

Islamorada
Bei Sportfischern ist dieses Eiland in der Mitte der Inselkette der Keys besonders beliebt. Wegen des großen Fischreichtums vor der Küste bekommen auch Anfänger begehrte Trophäen an den Haken. Wenn bei der Rückkehr die Boote ihre Beute zeigen, ist dies ein fotogener Anblick. Im »Theater of the Sea« wurde ein aus der Zeit des Eisenbahnbaus stammender Steinbruch in eine Grotte mit Bühne für Delfin- und Seelöwenvorführungen umfunktioniert. Aquarienbecken zeigen Barrakudas, Rochen und Haie, das Schwimmen mit Delfinen ist absolutes Highlight.

Hutchinson Island
»Treasure Coast« nennt sich die Region der beiden lang gestreckten Nehrungsinseln Hutchinson Island und North Hutchinson Island – wohl wegen der mit Gold und Silber beladenen spanischen Galeonen, die hier in früheren Jahrhunderten den Stürmen und Riffen zum Opfer fielen. Aufgrund seiner geschützten Lage besonders bei Familien sehr beliebt ist Bathtub Reef Beach am Südende von Hutchinson Island. Das türkisblau leuchtende, klare Wasser der von einem Riff umschlossenen, flachen und warmen Bucht eignet sich gut zum Plantschen, Schwimmen und Schnorcheln.

Amelia Island
Ein Kleinod mit atemberaubend schönen Stränden unmittelbar südlich der Grenze zu Georgia. Im Jahr 1861 wurde die erste Eisenbahnstrecke quer durch Florida nach Fernandina Beach, dem kleinen Seebad am Nordzipfel der Insel, in Betrieb genommen.

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