Jetzt fährt die "Nuestra Señora de Atocha" nicht mehr auf karibischer See, sondern liegt ruhig und majestätisch auf dem sandigen Meeresboden. Um sie herum wunderschöne lebende Korallen, die ihr Geheimnis still bewahren.
Na, ist Ihre Entdeckersehnsucht geweckt? Schön, denn Sie können als moderner Pirat dem versunkenen Schiff seine sagenumwobene Ladung aus Goldmedaillons, Silberbarren und Edelsteinen abjagen. Auf einer einsamen Insel vergraben dürfen Sie die Kostbarkeiten allerdings nicht, alle Fundstücke kommen ins "Mel Fisher Maritime Museum and Laboratories".
Dort haben sich seit 1985, dem Zeitpunkt der spektakulären Atocha-Entdeckung, 35 Meilen südwestlich von Key West durch Wracktaucher Mel Fisher Preziosen im Wert von bis zu 400 Millionen Dollar angesammelt. Aus eben dieser Sammlung der Fishers bekommen Sie ein Artifakt im Austausch gegen Ihre neu gehobene Goldmünze oder Silberunze (im Wert von bis zu 2.500 Dollar; übrigens auch der Preis für eine Woche Tauchabenteuer inklusive Übernachtungen im Old Town Key West Vacation Home und Wein-Sonnenuntergangs-Segeltörn).
Das Kartenzeichnen für das Wiederfinden können Sie sich also sparen, aber Ihre Tauchlizenz sollte schon mit mehr als einem großen "X" gekennzeichnet sein. Ohne die darf sich nämlich niemand an der Seite von professionellen Schatzbergern aus der Fisher Familie auf die Suche nach dem Galeonen-Sterncastle machen, das bis heute unentdeckt vor Key West schlummert.
Eine ganze Woche haben SIE Zeit beim "Atocha Dive Adventure" die Geschichte um die berühmteste Galeonen-Fundstelle des 20. Jahrhunderts umzuschreiben! Erstmals abgetaucht wird am 8. Juni (letzter Tauchgang ist am 14. Juni), vorher wird selbstverständlich ein Crash-Kurs in Bergungstechniken absolviert.


