Bisheriger Spitzenmonat war der Juni 2011, berichtet das "Visit USA Committee Germany e.V." (kurz: VUSA). Knapp 174.000 Deutsche streckten sich auf warmen Teakholz-Hotelliegen, shoppten in Outlet-Malls oder cruisten über die Route 66, während sie erste Urlaubsfotos in die Heimat schickten. Ob sie da schon ahnten, dass sie Teil des grandiosen Juni-Anstiegs an deutschen Gästen in Höhe von 36,6 Prozent sein würden?
Auch andere Nationen zog es vermehrt in die Staaten. Im ersten Halbjahr 2011 flogen rund 28,6 Millionen American-Way-of-Life-Hungrige aus aller Welt nach Amerika, 4,5 Prozent mehr als 2010.
Schon seit 2002 flüchten wir vor dem grauen Himmel bevorzugt ins Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Nur zu gern greifen wir uns ein im gecrushten Eis verbuddeltes Bud Light aus der Kühlbox und schauen beim Footballspiel zu. Über unseren Köpfen surren die Ventilatoren, auf dem Spielfeld gibt es hitzige Kämpfe. Da fühlt man sich als Gemeinschaft. Wir haben die USA einfach lieb gewonnen. Darum liegen die Besucherzahlen heute auch knapp 50 Prozent über denen von 2002. Die USA spielten sich kinderleicht zu unserem begehrtesten Überseeziel hoch.
Wer sonst noch verstärkt Zahnbürste und Rasierer in Amerikas Hotelbecher steckt? Briten und Japaner. 2010 warfen insgesamt 59,7 Millionen internationale Besucher ihr Strandtuch nach Amerika. Allein 1,73 Millionen davon stammten aus Deutschland. Schon damals ein Anstieg von 2,3 Prozent verglichen mit 2009. Nun bringen also auch die Zahlen aus 2011 wieder eine positive Bilanz. Und? Haben Sie Ihren Koffer schon gepackt?


