Echte Originale oder filmreife Fälschung? New Yorker Party Queens treffen auf Big Apple Edel-Juwelier, oh nein, auf Long Island Glas-König! Und zwar nicht vor dem kalten Schaufenster auf der 5th Avenue (obwohl der Laden seinem Vater gehörte!), sondern im The Charles Homser Morse Museum of American Art von "sunny" Winter Park, Großraum "funny" Orlando, wo der berühmte US Jugendstil Künstler Louis Comfort Tiffany (1848-1933) mit seinen bedeutendsten Kunstwerken ausgestellt ist.
Weltruhm erlangte dieser Tiffany vor allem durch seine zauberhaften Glaskreationen (ja, und natürlich durch seinen N.Y. Schmuckvater!) mit ebenso zauberhaften Namen wie "Dragonfly" oder "Lotus Leaf", die sogar im Weißen Haus Einzug fanden. Bei einem Besuch der floridianischen und weltweit umfassendsten Tiffany-Exhibition werden Sie feststellen, dass Tiffany nicht nur Kupferfolie mit feinen Glasstückchen zu lieblichen Schmetterlingsmotiven verlöten konnte, nein, in anderen Schaffensperioden schuf er auch traumhaft idyllische Ölbilder, die von Tiffany's befreundeten Malern Samuel Colman (1832-1920), Lockwood de Forest (1850-1932) und Elihu Vedder (1836-1923) beeinflusst sind. Schnell checken: Die Sonderausstellung "Paintings by Louis Comfort Tiffany and His Circle" läuft noch bis zum 4. Juli 2010!
Aber keine Angst, das spektakuläre Kircheninterior, das Tiffany für die "1893 World’s Columbian Exposition" in Chicago designte, ist immerda. Und bis zum Winter 2011 sollen auch alle Werke aus Tiffany's Nobel-Anwesen "Laurelton Hall" auf Long Island langfristig zugänglich sein. Eigens dafür baut Morse die "Laurelton Hall Galleries". Wäre ja auch zu schade, wenn wir Culture Clubber uns die Tiffany'sche Innen- und Außeneinrichtung nicht als Stilvorbild für unsere nächste Haus-Party ansehen könnten…!



