Hidden Cash: Auf der Suche nach verstecktem Geld

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Erst in San Francisco, dann in Vancouver, Indianapolis, Chicago: jetzt ist "Hidden Cash" auch in St. Petersburg angekommen: Verteilt über die Stadt sind die Geld-Umschläge versteckt, Social Media weist den Weg zum kostbaren Inhalt. Doch wer oder was steckt hinter der Aktion?

Austin Sgro hatte nur noch 10 Dollar in seiner Tasche, als er den "Hidden Cash"-Hinweis auf Twitter entdeckte. Zwei Stunden später hatte der Arbeitslose den Umschlag mit der 100-Dollar-Note in einer Palme am Sunshine Skyway entdeckt.

Der glückliche Finder teilte seinen überraschenden Gewinn, berichtet die Tampa Bay Times. Er kaufte einem gehbehinderten Mann etwas zu essen und brachte ihn danach zu seinem fast 30 Blocks entfernten Ziel, damit dieser die Strecke nicht auf Krücken gehen musste. Per Twitter teilte er dem unbekannten Spender mit, dass er von dem restlichen Geld auch für seine eigene Familie Essen gekauft habe, sowie Windeln für seinen Sohn.

Ein Immobilien-Mogul in San Francisco war der erste, der Geld in der Stadt versteckte und die Hinweise auf Twitter veröffentlichte. Nach Vancouver, Indianapolis and Chicago tauchten sie nun erstmals in St. Petersburg auf. Die "Hidden Cash"-Bewegung möchte Gutes tun. Gleichzeitig animiert sie die Beschenkten, die Gunst mit anderen zu teilen.

Dabei bleiben die Spender selbst anonym, nur so viel ist bekannt: hinter den mysteriösen 100-Dollar-Spenden und dem Namen "Hidden Cash St. Pete" mit dem Tweet @hiddencashstpet verbergen sich drei Unternehmer im Alter von 33 bis 50 Jahren. Laut Tampa Bay Times ist ihre Idee simpel: es geht darum, die Lebensqualität eines anderen Menschen ein kleines Stück zu verbessern – unabhängig davon, wie viel oder wenig man selbst hat.

Wie immer gibt es auch schon einen Nachahmer. Unter "Hidden Cash in St. Pete" und @hiddencashstpt finden sich die Hinweise eines unbekannten Immobilien-Investors, seine Umschläge enthalten allerdings nur jeweils 10 Dollar. Wen wundert’s: beide Twitter-Accounts haben bereits weit mehr als 2.000 Anhänger gefunden. Falls Sie zufällig über einen Geldumschlag in Florida stolpern sollten, vergessen Sie nicht zu teilen!

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Autor: Claudia Hossiep