Die Überschrift lässt es schon vermuten: Neueste Zahlen der Associated Press (AP) "Personal Income Data Analyse" (Untersuchung der 100 US-Counties mit dem höchsten Pro-Kopf-Einkommen) belegen, das Besserverdiener neuerdings auch alltags lieber durch friedvolle Sommer-Resorts schlendern, als durch anonyme Großstädte zu zischen, so der Miami Herald.
Internet, WirelessLan und das immer dichter werdende Streckennetz der Commuter Airlines, die große Hubs mit kleinen Provinzflughäfen verbinden, machen "Stadtfluchten" möglich. So geschieht es, dass während der letzten Dekade nicht nur sonnenhungrige Urlauber sowie gut situierte Aussteiger an ihren strandnahen Zweitwohnsitz, sondern auch hoch bezahlte Marketingmanager und Softwareentwickler mitsamt gut gefülltem Konto und Condo an Floridas beschauliche Küsten umsiedeln (Homeoffice ist angesagt!) - wenn sie nicht gerade der Berg nach Colorado, Nevada oder Wyoming ruft.
Lange Zeit wucherten finanziell gut gestellte Großstadtgewächse doch eher in Finanzmetropolen mit großartigen Jobmöglichkeiten in Immobilien, Architektur und anderen prestigeträchtigen Professionen. New York (Platz 2), San Francisco (Platz 10) und Washington, D.C. (Rang 22) dominieren entsprechend immer noch die Rangliste der "Highest-Income Counties" – aber immer mehr Gutverdiener folgen jetzt der Devise: Arbeite dort, wo Du auch leben möchtest!
Unter allen 100 "reichen" Counties der AP-Untersuchung ergab sich ein durchschnittliches Pro-Kopf Einkommen von 58.691 Dollar (Zahlen gehen zurück auf 2007 vor der "Krise"). Wobei sich der Prozentsatz der in der Tourismus- und Freizeitindustrie arbeitenden Bevölkerung als Indikator für Wohlstand herausstellte…
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