28. 04. 2016
Artikel bewerten
  
Florida News

Zika-Virus: Vor allem Schwangere sollten sich schützen

Seit einigen Monaten schon spuken Nachrichten zum Zika-Virus durch die Presse, aber ganz klar konnte bislang nicht festgestellt werden, ob der durch Stechmücken übertragene Virus tatsächlich für Geburtsdefekte verantwortlich ist, wie vermutet wurde. Nun bestätigten die US-Gesundheitsbehörden nach einigen durchgeführten Studien den Verdacht.

Autor: Josefine Koehn-Haskins

Left3-disabled Bild 1 von 1 Right3-enabled

Und auch, wenn Florida nicht zu den besonders Zika-Gefährdeten Urlaubsregionen zählt, sind hier doch mittlerweile einige Fälle aufgetreten. Nach Angaben des Orlando Sentinel wurden Anfang April 85 Fälle in Florida gezählt, rund 350 USA-weit. Bei diesen Fällen handelt es sich um durch Reisen in betroffene Regionen eingeschleppte Infektionen. Damit sich der Virus nicht weiter ausbreitet, sollten einige Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden.

Als am meisten gefährdet gelten schwangere Frauen und solche, die versuchen, schwanger zu werden, denn das Center for Disease Control (CDC) hegt keinen Zweifel mehr daran, dass der Zika-Virus für Geburtsdefekte, wie etwa Mikrozephalie oder sogar Fehl- und Stillgeburten verantwortlich ist.

Ein Reiseverbot in betroffene Gebiete, vor allem nach Südamerika und in die Karibik, gibt es bisher nicht. Das CDC rät jedoch vor allem schwangeren Frauen stark davon ab, in besonders gefährdete Gebiete zu reisen. Da der Virus auch durch Geschlechtsverkehr übertragen werden kann, sollten sich Paare entsprechend schützen.

Auch für den Rest der Bevölkerung, bei dem der Virus grippeähnliche Symptome hervorrufen kann, ist es wichtig, vorzubeugen. Das bedeutet: Mückenspray benutzen und vor allem abends Socken, lange Hosen und langärmlige T-Shirts tragen. Außerdem sollten Sie darauf achten, dass sich auf Balkon und Terrasse oder im Garten keine kleinen Wasseransammlungen bilden, die ideale Brutstätten für Moskitos bieten.

Die US-Gesundheitsbehörden hoffen außerdem auf staatliche Mittel in Höhe von 1,9 Milliarden Dollar, um die Ausbreitung des Virus in den USA und international besser bekämpfen zu können. Eine Entscheidung hierzu wird jedoch wohl erst im Sommer fallen. Weitere Informationen sind auf der Webseite des CDC zu finden.

 
  
verwandte Artikel
 
Everglades: Forscher bestätigen Fund von afrikanischen Krokodilen
 
Pickleball Championships: Eine neue Sportart erobert die Massen
 
 
 
28. 04. 2016
Artikel bewerten

Leser fragen

Kleinanzeigen

Anzeigen - Gesuche - Angebote

Florida Sun Magazine bietet einen kostenlosen Service für Privatanzeigen. Einfach Anzeigenformular ausfüllen.

Umfrage der Woche

Könnten Sie sich vorstellen, in Florida ein Geschäft bzw. eine Firmenfiliale zu eröffnen oder in eines zu investieren?

Ja, ich unterhalte bzw.
investiere bereits in ein
Geschäft in Florida.
Ja, das plane ich.
Ja, das könnte ich mir gut
vorstellen.
Nein, das käme für mich nicht
infrage.
Nein, ich habe nicht vor,
mich selbstständig zu machen.