Steuern & Geschäft
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Red Bulls: Superreiche in Südwestfloridas Steuerfalle

In Floridas "Formel-Reich" gehörte es einst zum guten Ton, dass man es mit den "paar" Steuerdollars fürs Millionenanwesen nicht so genau nimmt. Aber jetzt ist es doch irgendwie anders ... Aus den "Schwarzen Hengsten" sind hier "Red Bulls" geworden.

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Nehmen wir mal den Bauunternehmer mit dem paradiesischen Namen. Er führt derzeit die Top-100-Liste rückständiger Steuerzahler an: mit über 9 Millionen Dollar Grundstücks-Steuergeldern, die er dem Staat Florida nicht pünktlich zur Deadline am 30. März 2010 zahlte. Im Schnitt sind's heute also nicht mehr die 3,5-Millionen-Dollar-Grundstückszwerge wie vor zwei Jahren, sondern die 12,5-Millionen-Dollar-Anwesen(den)+, die ihr Steuerloch nicht mehr stopfen können, so die Herald Tribune.

Die sitzen aber nicht in unseren Sarasota und Manatee Counties, denn dort wird dieses Jahr sogar zügiger abgedrückt als noch 2009. Zwar brachten es die zwei Counties zusammen auf überdurchschnittliche 86 Millionen Dollar Steuerrückstände, aber sie machten im Vergleich zu den 102 Millionen Dollar vom letzten Jahr Boden gut.

In Manatee manifestiert sich das in einem Rückgang der offenen Eigentums-Steuern um 17 Prozent - Banken zahlen ja stets ihre Steuern fristgerecht …

Immerhin, der Staat reagiert und setzt die Steuerbelastung herab: Wurden in Sarasota und Manatee 2007 insgesamt noch 1,56 Milliarden Dollar an Immobiliensteuern erhoben, waren es zum Stichtag am 30. März 2009 "nur" 1,32 Milliarden Dollar.

Dafür versucht man jetzt auch hier und da (North Port) staatliche Grundstückseigner zur Steuerkasse zu bitten.

 
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