01. 04. 2018
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Steuern & Geschäft

Steuerkolumne: Erklärung auf dem Bierdeckel?

Autor: Marena Loeffler

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Klingt ziemlich kompliziert!

Gerade deshalb empfehle ich jedem Ausländer, bei der Wahl des Steuerberaters hier in den USA nicht die scheinbar günstigste Variante zu wählen. Eine wissentlich oder unwissentlich verspätete, fehlerhafte oder unvollständige Steuererklärung kann nicht nur erhebliche Nachzahlungen oder Strafen nach sich ziehen, sondern im schlimmsten Fall auch Einfluss auf die zukünftige Einreiseerlaubnis oder sogar strafrechtliche Konsequenzen haben.

Immerhin: Das Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und den USA schützt ja vor zweifacher Besteuerung.

Schon richtig: Einkommensteile, auf die bereits deutsche Einkommensteuer gezahlt wurde, werden in den USA nicht besteuert. Oft wird aber übersehen, dass diese im »tax return« aufgelistet werden müssen.

Oft bevorzugen Deutsche einen deutschsprachigen Steuerexperten in den USA.

[Lacht.] Sie werden sich natürlich nicht wundern, dass ich diese Vorliebe nur begrüßen kann. Gerade was die Fachsprache, aber auch das Verständnis der Unterschiede der Steuersysteme beider Länder angeht, erweist es sich immer als Vorteil, in der Muttersprache kommunizieren zu können.

Frau Löffler, wir danken Ihnen für das Gespräch!

Über die Autorin
Marena Loeffler ist CPA und Inhaberin von Allure International Tax Consulting in Bonita Springs. Telefon (239) 992-3355; E-Mail: mloeffler@alluretax.com

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