Daniela Boettcher
Daniela Boettchers Blog

Daniela Boettcher - Unternehmerin in South Beach

...schon wieder Geburtstag!!

28. August 2010

Letzte Woche wurde mir mal wieder bewusst, wie alt ich eigentlich schon bin, denn mein Sohn hatte Geburtstag. Er ist jetzt schon 2, läuft wie Speedy Gonzalez und geht aufs Töpfchen…Ich vermisse manchmal die gute alte Zeit, als er ein hilfloses Bündel Leben war, um das man sich 24 Stunden kümmern musste…aber die “terrible twos” sind bestimmt auch super…! ;)

(Fotos: Daniela Boettcher)

Stolz wie Oscar ging Linus an seinem Geburtstag zur Summer School, und zwar dressed like Al Capone, im Anzug mit weißem Hemd, Krawatte (!!) und Hut! :)


Am Wochenende feierten wir Linus’ große Geburtstagsparty bei uns zu Hause. Ich hatte einen aufblasbaren Pool mit einer Menge Wasserspielzeug gekauft, den Linus eigenhändig mit dem Gartenschlauch füllte, den Patio draußen mit Styrofoam-Matten ausgelegt, dann bereitete ich mit Hilfe einiger Freundinnen alles für den Nachmittag vor, und die Gäste konnten kommen!


Bei mehreren Cake Companies hatte ich angerufen und mich nach den Preisen für Children’s Birthday Cakes erkundigt, aber da die meisten zwischen 150 und 200 Dollar lagen, griff ich doch auf den bewährten Publix-Kuchen zurück, der nur ein Drittel des Preises kostete und die Herzen aller Kinder dennoch höher schlagen ließ!

Linus durfte dann noch die Kerzen ausblasen, und dann schlief er erschöpft und nackig auf dem Sofa ein, bevor ich ihm seinen Pyjama anziehen konnte!


Leserkommentare (1 Kommentar)
Marion (26.06.2009 19:56)

das klingt ja ganz schön anstrengend, bestimmt auch ohne Hitze :-) Da hätte ich sehr gerne Fotos von gesehen :-) Hoffentlich beim nächsten mal :-) VG! Marion

Fishing Trip in Miami Beach! :)

22. August 2010

Am Wochenende fuhren wir mit ein paar Freunden mit einer Fishing Yacht von der Miami Beach Marina (hinter dem Monty’s an Alton Road) hinaus aufs weite Meer auf einen Angel-Trip. Wir planten, eine Menge Mahi-Mahis und Groupers zu fangen und sie dann abends alle gemeinsam auf den Grill zu schmeißen und ggf. die Reste noch einzufrieren.

(Fotos: Daniela Boettcher)

Sechs Stunden shippten wir also im Atlantik umher und warfen lustig die Angeln ins Wasser. Außer dass die Angelfäden sich ineinander verhakten, hatten wir jedoch leider nicht viel Bewegung an den Ruten und bis auf ein paar Mini-Grouperchen, die der Captain uns dann auch noch zurück ins Meer werfen ließ, weil sie sich “nicht lohnten” und noch weiter wachsen müssten, fingen wir auch nix. Linus hatte allerdings Spaß beim Ein- und Ausrollen der Angel und dem ins-Wasser-Werfen der “baits”, der kleinen Fische (ich glaube Sardinen), die als Köder benutzt wurden.

Außerdem war das Wetter wunderschön, die Sonne schien und es wehte eine leichte Brise, der View auf Downtown, Fisher Island und South Beach trug sein übriges zu einem perfekten Tag bei…außer natürlich dass wir immer noch nichts gefangen hatten und nicht, wie freudig erwartet, unser mit den eigenen Händen gefangenes Abendessen zuzubereiten und zu verspeisen!

Also blieb uns nichts anderes übrig als nach dem Anlegen an der Marina im Monty’s einzukehren und dort unseren gegrillten Mahi-Mahi zu bestellen. Dazu einen Pitcher Bier, und der Sonntagabend war gerettet! Eine lustige Szene passierte dann noch am Monty’s-Pool: Einer von uns passte abwechselnd auf Baby Linus auf, der am Rand des Pools spielte, damit er nicht hinein fiel. Als meine Freundin (und Kickboxing-Trainerin) Conny an der Reihe war, spritzte Klein Linus sie einmal von oben bis unten mit Wasser nass, und plötzlich realisierten wir, dass ihr weißes Sommerkleidchen ziemlich “see-through” war…Wir mussten uns Stoffservietten geben lassen, die dann provisorisch vorne ins Kleid gestopft wurden! :) Ein lustiger Ausklang eines sonnigen Tages auf dem Meer!


Leserkommentare (1 Kommentar)
Marion (26.06.2009 19:56)

das klingt ja ganz schön anstrengend, bestimmt auch ohne Hitze :-) Da hätte ich sehr gerne Fotos von gesehen :-) Hoffentlich beim nächsten mal :-) VG! Marion

California To Be Continued...

14. August 2010

Als ich dann in der Nacht nach dem Niederschreiben des letzten blogs zur Zeltlodge zurück wollte, wurde mir plötzlich bewusst, dass die Forestrangers, die den ganzen Tag im Park herum sprangen und Hilfestellung und Information boten, wohl um halb 2 auch schon im Bett (oder im Schlafsack) waren und ich somit vollkommen allein auf weiter Flur da stand. Ich musste zwar nur etwa 500 Meter nach “Hause” laufen, aber das war unter den gegebenen Umständen heikler als gedacht...

Erstens war es nicht nur dunkel, wie es halt meistens mitten in der Nacht ist, sondern es war finstere, pechschwarze Nacht. Da es im Umkreis von 80 Meilen vom Yosemite Valley aus keine Stadt gibt, ist der Himmel natürlich noch schwärzer als schwarz: Er reflektiert nämlich nicht die Lichter der benachbarten Dörfer und Städte. “Die Hand vor Augen nicht mehr sehen”, das ist wirklich ein Sprichwort, das nur auf die pre-electricity-Ära zutrifft – oder halt auf einen amerikanischen Nationalpark mitten im Wald, in the middle of nowhere. Jeder größere Stein, jeder Holzstamm auf dem teils erdigen, teils moosigen Weg durch den Zedernwald zu meinem Zelt schien mir die Silhuette eines Bären zu haben. Und ich bin bei weitem kein Schisshase, aber in dieser Nacht hatte ich, wahrscheinlich zum ersten Mal seit der Kindheit nach einem bösen Traum, eine primordiale Angst, die man einerseits nicht erleben möchte, die andererseits aber auch ihre eigene Faszination birgt, weil es so unheimlich und gleichzeitig unwirklich ist. Ich habe mich dann jedenfalls mit meiner Wolldecke komplett einmumifiziert, inclusive Gesicht und Kopf und Händen, sodas nur meine Zehen und meine Augen zu sehen waren. Ob das jetzt sicherer war als als weißhäutige Blondinge durch den Wald zu hüpfen, ist die Frage – denn so hätte der Bär vielleicht geglaubt, ich sei ein Alien, und mich in Ruhe gelassen. So aber, in der braunen dicken Decke, dachte er vielleicht, ich sei ein Rudelmitglied, das in seinen Einzugsbereich eindringt, und wollte mich noch eher auffressen… Na egal, huift ja ois nix, dachte ich bei mir, und stapfte tapfer weiter. Es ist erstaunlich, wie sehr wir uns auf moderne Hilfsmittel wie GPS, Hinweisschilder, etc. verlassen und es nicht mehr gewohnt sind, unseren natürlichen Instinkten zu folgen. Unzählige Male war ich diesen Weg tagsüber schon gelaufen, aber nachts verließ mich mein Orientierungssinn, ich irrte umher und ertastete mit den Fingern diverse Hinweisschilder am Wegesrand, die die Nummern der Zelte angaben. Dann leuchtete ich mit dem schwachen Licht meines iphones darauf und erkannte endlich meine Zeltnummer! Am Zelt angekommen, wollte ich erleichtert und erschöpft in meinen verdienten Schlaf fallen, als mich etwas am Bein rüttelte. Nach dem ersten Schock und leisem Aufschrei stellte ich aber fest, dass es etwas Menschliches war: meine Freundin Melanie aus Stuttgart, die mit auf die Kalifornienreise gekommen war. “Muscht du a nommal ufsch Klo?” – Das hatte mir jetzt gerade noch gefehlt, aber solidarisch begleitete ich Melanie zum Waschhäuschen. Zu zweit war es nur halb so unheimlich…als wir aber auf dem Rückweg knackende Geräusche aus dem Unterholz vernahmen, war es mit dem freudigen Plaudern gleich wieder vorbei und wir krallten uns instinktiv ineinander, die Wolldecke um uns beide geschlungen. Wir überlegten, ob wir zurück zum Waschhaus rennen oder Augen-zu-und-durch weiter zum Zelt, und entschieden uns für Letzteres, wobei wir lauthals “Heidi” sangen, damit die Bären erschreckt weglaufen würden. Wir kamen heil an, und ich hatte noch 4 Stunden Schlaf bis zum nächsten Tag voller Wanderungen und Radtouren…

(Fotos: Daniela Boettcher)

Der nächste Tag brachte viel Spaß und noch mehr Körperertüchtigung! Wir begannen mit einer Fahrradtour zum “Mirror Lake”, einem kristallklaren, eiskalten See, in dem riesige Steine lagen, über die wir bis zum anderen Ufer klettern bzw. hüpfen konnten. Streckenweise wurden wir auf unserer Radtour aufgefordert, die Räder an bestimmten Stellen an Bike Racks stehen zu lassen, weil es wegen der starken Anhöhen “zu gefährlich” sei, weiter zu fahren. Also stiegen wir ab und erklommen die Berge zu Fuß weiter. Landschaften wie im Bilderbuch, die selbst auf Fotos nicht so rüber kommen, wie sie in Wirklichkeit aussahen…

Nach so viel Natur, ein paar Tagen ohne Spiegel und Schminke :), ging es dann zurück in die Zivilisation. Erst nach Fresno, dann nach Monterrey, Santa Cruz  und Brookdale/Boulder Creek, wo ich gerade bei meiner Freundin Stella, die ich auf dieser Reise besuche, auf der Dachterrasse ihrer “cabin” sitze und diesen Blog schreibe. Boulder Creek liegt ein paar Meilen entfernt von der Pazifikküste am Waldrand…alles hier duftet nach dem Holz der uns umgebenden Redwood Trees, aus denen auch die komplette Blockhütte gebaut ist. Wind chimes, gebrannte Mandeln, Chai Tee und Vanille-Duftkerzen machen die Atmosphäre perfekt! In der Ruhe und Friedlichkeit der Natur vergisst man wirklich alles um sich herum und tankt massenweise Energien auf…Morgen früh um 7 werde ich 12 Kilometer durch den Wald joggen, danach gehen wir im hiesigen “Molly’s Country Diner Café” frühstücken. Das Leben könnte nicht schöner sein!! Am Wochenende geht es schließlich wieder zurück nach San Francisco zum Ausgangspunkt der Reise. Dann gibt es auch wieder Miami News…


Leserkommentare (1 Kommentar)
Marion (26.06.2009 19:56)

das klingt ja ganz schön anstrengend, bestimmt auch ohne Hitze :-) Da hätte ich sehr gerne Fotos von gesehen :-) Hoffentlich beim nächsten mal :-) VG! Marion

California Dreaming...

10. August 2010

Na da kam ich grad erst aus dem Deutschlandurlaub zurück, war fast einen ganzen Monat weg, und schon bin ich dem schönen Miami schon wieder entflohen und an die Westküste geflogen! Hier haben wir uns mit ein paar Freunden getroffen und eine gut einwöchige Tour geplant. Außergewöhnlich an der Tour ist, dass ich sonst eigentlich immer alles ganz gerne zu 90% durchplane (bisschen Rest-Kick muss ja auch sein…), aber dieses Mal wusste ich nur, es geht nach San Francisco…und was danach kommt, war spontan!

Los ging’s also Freitag morgen von MIA nach SFO mit American Airlines. Oh mann, nachdem ich den „Luxus“ von der guten Lufthansa und ihrer (mittlerweile großen) Schwester Air Berlin gewohnt bin, hat mich ja fast der Schlag getroffen, wie wenig Service es noch gibt bei den amerikanischen Airlines. Als ich eincheckte, verlangte man für unsere 2 Koffer doch glatt 50 Dollar Baggage Fee, und als meine Augen so groß wurden wie Teller, hat die Dame entweder Angst gekriegt oder Mitleid gehabt und meinte, naja, ich sei ja erst letzte Woche aus Deutschland eingereist, also würde sie ein Auge zudrücken und mich als Durchreisepassagier aus dem Ausland einchecken, wodurch ich die Koffer-Fee sparen würde. Das war ja nett! Dann ging es im Flieger weiter: Zunächst mal erstaunte es mich, dass es beim Einsteigen in den Flieger nichtmal Zeitungen zum Mitnehmen gab – bin ich doch den Spiegel, die Vogue, die Sueddeutsche und natürlich das Florida Sun Magazine beim Einstieg ins Flugzeug gewohnt!! Dann war mir nicht bewusst, dass sie auf dem 6-Stunden-Flug die Klimaanlage auf 10 Grad C runter schalten würden, und ich war nicht besonders gut für diese winterlichen Temperaturen ausgestattet. Na gut, frag ich halt nach ner Decke – beim Reinkommen hatte ich in der zur Hälte leeren Business Class und in der kaum besetzten First Class so einige unberührte Decken und Kissen erspäht, mit denen ich mir meinen Flug schon so richtig schön gemütlich ausmalte. „No“, sagte die Flugbegleitung im Alter meiner Oma, sie könnte mir höchstens eine Decke zum Ausleihen für die Upgrade-Leihgebühr von 8 USD anbieten. Als ich ihr erklärte, dass es für mein Baby sei, das ansonsten böse frieren würde, entgegnete sie, da könne sie dann auch nichts machen, und ging. Also zog ich, eh schon frierend, meinen Pashmina aus und wickelte ihn um klein Linus, sodass er wenigstens warm war. In 6 Stunden kamen sie genau zweimal rum mit ihrem Getränkewagen, von dem jede Person genau eines bekam, nicht wie bei den deutschen Airlines so viele man will. Essen gibt es ja sowieso nicht auf domestic flights in den USA… da lob ich mir wieder die deutschen Airlines, wo ich jedesmal auf dem Flug von DUS nach MUC eine Breze und ein Stück Pizza bekomme! Und wenn ich will sogar einen Wein.

Nach dieser spärlichen Flugerfahrung kamen wir aber in SFO an und uns erwartete ein wunderschöner, eiskalter aber supersonniger Tag in Downtown, mit Kaffee, Bummeln, Union Square Park-Schlendern und Trolleyfahren. Abends dann noch lecker bei einem vom Hotel empfohlenen Italiener in North Beach sehr gut gegessen und dann im dortigen Kneipenviertel ausgegangen. Die nächsten beiden Tage verbrachten wir ebenfalls in San Francisco und hatten sehr viel Spaß und haben sehr viel gesehen. Eine der interessantesten Erfahrungen war unser Ausflug mit der Ferry ins Gefängnis von Alcatraz. Die Geschichten der Schwerstverbrecher und spektakuläre Ausbruchsversuche wollen mir noch immer nicht aus dem Kopf...

(Fotos: Daniela Boettcher)

Dann ging es am Sonntag Nachmittag weiter zum Sonoma Valley zum Wine Tasting, dann weiter ins Napa Valley zu weiteren Wine Tastings…Gott sei Dank trank meine Freundin Melanie an diesem Tag freiwillig nichts, sodass wir anderen nach Herzenslust die angebotenen Weine probieren konnten. Die Atmosphäre auf den Weinguts (oder heißt es –gütern??) war superschön, man behandelte uns supernett, brachte uns Crackers als Zwischenmahlzeiten und erzählte uns „Geschichten aus dem Leben eines Weinbauern“. Und das alles im Setting der wunderschönen Weinberge Sonomas und Napas, in großzügigen Villen aus Holz, mit edlen Springbrunnen in den Gärten und darin unbeschwert spielenden Kindern… Hier ist es üblich, dass das Wine Tasting zum Familienausflug genutzt wird: Papa, Mama, Opa, Oma, vielleicht noch die Patentante oder Cousin(e) oder Nachbar oder Freundin, alle kommen sie mit. Die Kinder haben ihre Wasserpistolen und Bobby Cars dabei, Väter spielen mit Söhnen Ball, Babies liegen auf Krabbeldecken neben den Holztischen, auf denen neben den servierten Tasting-Weinen mitgebrachte Picknick-Leckereien ausgepackt werden: Käse, Trauben, Baguette, Oliven…hhhmmm da bekamen wir Appetit, fuhren zum nächsten Wholefoods, das ich in meinem GPS fand, und deckten uns mit Delikatessen ein, fuhren zum nächsten Tasting und genossen Wein und Speisen. So ein schöner Tag!

Am Montag ging es dann weiter gen Westen in den Yosemite Nationalpark, wo wir schon früh morgens um 7 eintrudeln mussten, um die first-come-first-serve-Wildwasserflöße abzuholen, mit denen wir eine Wildwassertour entlang des Merced River machen wollten. Die Tour war ebenfalls superschön, ein unvergessliches Ereignis, und nach dem anstrengenden Paddeln blieben wir einfach am Ende des Flusses auf dem Floß liegen und ließen uns in der Sonne im Kreis treiben, begleitet vom Rauschen der uns umgebenden Wasserfälle, dem Singen der Vögel und den entfernten Salsaklängen der Familie, die unweit der Anlegestelle ein BBQ veranstaltete…die Steaks rochen so ungemein lecker zu uns herüber, dass wir zurück zum „Curry Village“ fuhren, wo sich unsere Zelt-Lodge befand, und dort unser Mittagessen einnahmen. Damit wir keine Bären anlockten, musste jeder Essensrest, jede Verpackung, jede Glasflasche in dafür vorgesehene Müllcontainer geworfen werden, und zwar waren diese Container mit einem rüsselartigen Schlauch versehen, durch den man den Anfall hinein werfen musste, damit alles luftdicht abgesichert war und kein Geruch entsteht – ähnlich wie ein Müllschlucker in einem Apartment Building, aber mit anderem Hintergrund. Denn hier in Yosemite will man vermeiden, dass die lustigen Braunbären des Nachts daher kommen und nach dem Verspeisen eines unachtsam liegen gebliebenen oder falsch entsorgten Kotelettes auch noch nach menschlichem Dessert schnüffeln.

Jetzt ist Montag Nacht, ich sitze in der WiFi-Lodge im Yosemite Village mit einer dicken Wolldecke um mich herum gewickelt und kreiere diesen Blog, weil ich einfach die Erfahrungen dieses Tages nieder schreiben will…auch wenn ich morgen um 6 schon wieder raus muss für unsere Fahrradtour, die wir in der Früh unternehmen…

Aber davon berichte ich dann in den nächsten Tagen, jetzt muss ich ins Bett!! :) Am Sonntag bin ich wieder in Miami und dann gibt es wieder South-Beach-Themen…!


Leserkommentare (1 Kommentar)
Marion (26.06.2009 19:56)

das klingt ja ganz schön anstrengend, bestimmt auch ohne Hitze :-) Da hätte ich sehr gerne Fotos von gesehen :-) Hoffentlich beim nächsten mal :-) VG! Marion

Miami Spice and Miami Spa Month

03. August 2010

Man kann ja vieles gegen den Miami-Sommer sagen...zu heiß, zu schwül, zu stickig, zu hurricane-affin, zu mau, zu wenig Locals in town und zu viele „mir-ist-die-Hitze-egal-Touristen“... Aber ich finde den Sommer gut. Es gibt überall, aber auch überall, Discounts, Ladies essen noch mehr „for free“ und kriegen noch mehr Offers hinterher geschmissen, sei es im Nagelstudio, beim Frisör oder bei allen anderen möglichen Dienstleistern.

Letzten Sommer zum Beispiel, von Anfang Juli bis Ende August, gab es jeden Mittwoch in der gar nicht so preiswerten Hosteria Romana auf dem Española Way Ladies Dinner for free, und zwar mit Vorspeise (Salat), Hautpspeise (Fisch oder Huhn), Nachspeise (Mousse oder Eis) und (!!) sogar Espresso oder Cappuccino hinterher!! Das war echt spitze...Ich glaube das Restaurant war zu 80% mit Freundinnen und Bekannten von mir besetzt, weil ich sofort Alarm geschlagen habe, als ich davon Wind bekam...Es war immer eine lustige Runde, wir waren an mehreren Tischen nebeneinander verteilt und die vorbei kommenden Touristen dachten, wir seien Teilnehmerinnen einer Kaffeefahrt fuer junge Leute oder sowas! :)

Aber dieses Jahr gibt es wieder andere Specials – Jetzt im Moment ist jeder heiß auf diese „Groupons“, das sind Coupons, die jeden Tag ein neues Special anbieten, von Discounts in Bikiniläden über 50% off im Steakhouse über einen ordentlichen Rabatt bei den Duck Tours oder anderen Touristenlockern, und letzte Woche habe ich einen Groupon fürs Spa im Bentley Bay an 5th und West Avenue erstanden – da kann ich dann Spa Treatments, Maniküre etc. für 50% bekommen im Zeitraum eines Jahres; nur den Groupon selbst musste man an einem bestimmten Tag kaufen. Da derzeit auch Miami Spa Month ist, bekommt man eigentlich in sehr vielen Spas around Miami supergute Deals.

Am Wochenende war ich auf dem Eröffnungsevent des Miami Spice Programms hier in Miami Beach im Convention Center. Miami Spice findet jedes Jahr in den heißesten Sommermonaten in Miami statt (1.8.-30.9.), also in der (für uns hier) Nebensaison, hört sich lustig an, aber ist wirklich Nebensaison. Zahlreiche renommierte Restaurants, Steakhäuser, Bars, Cafes beteiligen sich und bieten zu einem Standardpreis von 35 Dollar ein mehrgängiges Dinnermenü an, für das man im Normalfall bis zu 80% mehr Geld ausgäbe. Mitmachende Restaurants sind z.B. das Wish auf Collins Avenue, das Smith und Wollensky am South Pointe, Grass Lounge im Design District oder BED auf Washington Avenue, über das ich in der letzten Florida-Sun-Ausgabe in meiner Kolumne „My Miami Beach“ berichtet habe. Hier einmal eine kleine Auswahl der Restaurants, die mitmachen – und zwar nur die in meiner Nähe hier in Miami Beach. D und L stehen für Dinner und Lunch. Mehr Info gibt’s unter ilovemiamispice.com!

660 at The Angler's (D)
A Fish Called Avalon (D)
Ago Restaurant (L,D)
Asia De Cuba at Mondrian (L,D)
Baires Grill Resto (L,D)
B.E.D. (D)
Bistro One LR (D)
BLT Steak at The Betsy (L,D)
Blue Door at Delano (L,D)
Bond Street Lounge
(D)
Cavalier Crab Shack (L,D)
China Grill South Beach (L,D)
D. Rodriguez Cuba (D)
DeVito South Beach (D)
Emeril's Miami Beach (L,D)
Essensia Restaurant & Lounge (L,D)
Fogo de Chão Churrascaria (D)
The Forge Restaurant & Wine Bar (D)
Gotham Steak at Fontainebleau Miami Beach (D)
Hakkasan at Fontainebleau Miami Beach (L,D)
Kaspia (L,D)
Kung Fu Kitchen & Sushi (D)
La Marea (L,D)
Lido Restaurant at The Standard (D)
Meat Market (D)
Morton's The Steakhouse, Miami Beach (D)

Mr. Chow Miami (D)
OLA Restaurant
(D)
Pelican Cafe (L,D)
Philippe Chow (D)
Quattro Gastronomia Italiana (L,D)
Quinn's South Beach (D)
The Raleigh Restaurant (L,D)
Red, The Steakhouse (D)
The Restaurant at The Setai (D)
Sardinia Enoteca Ristorante (L,D)
Scarpetta at Fontainebleau Miami Beach (D)
Shula's Steak House—Miami Beach (D)
Smith & Wollensky (D)
Solea (L,D)
STK (D)
Sushi SoBe (D)
SUSHISAMBA dromo (D)
Tamara at National Hotel (L,D)
Tantra Restaurant & Lounge (D)
Texas de Brazil—Miami Beach (D)
Vida at Fontainebleau Miami Beach (D)
Vita Restaurant & Lounge (D)
Wish (D)
Yuca (L,D)


Leserkommentare (1 Kommentar)
Marion (26.06.2009 19:56)

das klingt ja ganz schön anstrengend, bestimmt auch ohne Hitze :-) Da hätte ich sehr gerne Fotos von gesehen :-) Hoffentlich beim nächsten mal :-) VG! Marion

Seite

« nächste Seite

1  |

2  |

3  |

4  |

5  |

6  |

7

vorherige Seite »

Über mich

Daniela Boettcher

Seit sechs Jahren lebe ich mitten im schönen Art-Déco-District in Miami Beach. Nach meinem Praktikum habe ich mich selbstständig gemacht und hier eine Fremdsprachen-Agentur namens TRILINGUA gegründet, die Sprach-Dienstleistungen unterschiedlichster Art anbietet: von Spanisch-, Englisch- und Deutschunterricht über Übersetzungen bis zu Copywriting und Proofreading. Außerdem unterstütze ich Praktikanten, Studenten und Sprachschüler bei ihrer temporären Relocation nach Miami – helfe z.B. bei Wohnungssuche oder biete Fahrradverleih und Flughafen-Pickup an. In meinem Blog werde ich euch mehrmals wöchentlich davon berichten, was in South Beach los ist und wie ich hier meine Freizeit gestalte: Dazu gehören neben Partytrends auch meine Leidenschaft Sport und mein Baby Linus!

Updates via Email

Wollen Sie über neue Artikel informiert werden?
* Plichtfelder = Eingabe erforderlich
 

Blogsuche

Suche nach:

Weitere Florida Sun Blogs

Sarah
Sarah
lebt und arbeitet in New York City und erzählt vom Alltag in Amerika.

Rainer Filthaut
Rainer Filthaut
berichtet über die aktuellen Trends auf dem Immobilien-, Finanz- und Arbeitsmarkt in Florida
Birte und Ralf
Birte und Ralf
möchten nach Cape Coral ziehen und berichten über Suche und Kauf ihres Traumhauses.
Kerstin Heinemann
Kerstin Heinemann
wanderte aus und berichtet über ihr abwechslungsreiches Leben in Florida.

Alle Blogs

Kontakt

Fragen, Wünsche, Anregungen

Florida Sun Magazine
1521 Alton Road # 136
Miami Beach, FL 33139
USA

Fax: (001) 305-538 1138

E-Mail