Daniela Boettcher
Daniela Boettchers Blog

Daniela Boettcher - Unternehmerin in South Beach

Bingo at the Standard Hotel

02. Juli 2009

Bingo ist was für Einsame oder Ältere, dachte ich immer, oder noch schlimmer, für einsame Ältere. An diesem Wochenende wurde ich eines Besseren belehrt. Nachdem mehrere meiner Freundinnen mir seit Monaten in den Ohren liegen, ich solle doch mal Sonntags Abends mit zum Bingospielen kommen, hab ich mich endlich mal überreden lassen und diesen Sonntag ausnahmsweise mein normalerweise übliches Dinner auf Lincoln Road ausfallen lassen und bin, mit Baby im Schlepptau, mit ins kürzlich neu renovierte und superhip aufgezogene Standard Hotel auf dem Venetian Causeway gegangen. Man könne Gutscheine für die Hotelbar und sogar für Massagen im Hotelspa gewinnen, sagen sie. Na dann wollen wir mal sehen.

Um 20 Uhr beginnt der Spaß, jeden Sonntag. Wir waren also (als einzige) pünktlich, konnten uns in der gemütlichen, geräumigen, einladenden Lobby noch einen der niedrigen, runden und riesigen Couchtische aussuchen und uns breit machen, um für unsere restlichen 8 Freunde, die natürlich die akademischen 15 Minuten zu spät waren, noch ein paar Samtsesselplätze frei zu halten.

Als erstes werden wir von den in einer Reihe aufgestellten Kellnern begrüßt, die in Comedian-Harmonists-Manier acapella “Welcome to Bingo-Bingo-Bingo” singen und uns mit einem Butler-Knicks den Weg zum Schauplatz weisen. Wir sind gleich gut gelaunt und bestellen Rotwein, Chai-Tee, Tabouleh-Salat und Oliven. Dann holen wir uns vom Tisch mit der großen Bingo-Kugel, aus der später die Bälle rollen sollen, jeder unsere Bingo-Karten und dazu gehörende phallisch anmutenden Riesenstempel, mit denen man die Nummern auf dem Papier markieren soll. (Die größte Aufgabe des Abends wird es sein, denke ich mir, nicht etwa schnell genug den ausgerufenen Nummern folgen zu können, sondern meinem 11 Monate alten Baby Linus zu erklären, dass es die tollen Stempel weder anlecken noch Leuten auf die Röcke und Hosen stempeln darf.)

Dann gesellen sich nach und nach immer mehr Leute zu uns in die Lobby, die alle so aussehen, also kämen sie geradewegs aus einem Berliner Kneipenviertel, der Kölner Schwulenszene, einem Tattoostudio in Ibiza oder einem Intellektuellen-Cafe in Boston eingeflogen. Ich muss sagen, eine so coole und interessante Mischung an netten Leuten sieht man nicht alle Tage. Zu guter Letzt tipseln zwei betagte Damen die Rampe herunter, alle mit Gehstock, die auf dem ersten Blick wie Rose und Dorothy aus den Golden Girls aussehen. Ich muss zweimal hingucken, aber sie sind es doch nicht.

Binnen 15 Minuten ist der Raum pickepackevoll, etwa 120 Leute quetschen sich auf Sessel, Stühle, Tische, auf den Boden, und stehend auf die in den Raum führende Rampe, neugierig alle Augen auf die große Bingokugel geheftet, wann diese sich denn endlich zu drehen beginnt. So ungefähr wie Samstagslotto, nur viel spannender und cooler.

Da kommt unsere Moderatorin herein, von der mir schon superviel erzählt wurde und auf die ich mich schon gefreut habe. Jetzt verstehe ich, warum es in Bingospielerkreisen “Adult-Bingo”, also Erwachsenenbingo, heißt: Die kokette, dralle, extrovertierte dunkelhäutige Muse greift beherzt zum Mikro und brüllt in ihrer sexy Stimme hinein, “Helloooo... Give me some baaaalls...!!!” und fügt dann lasziv und zweideutig hinzu: “...in your mouth!” Dann sagt sie, “no, not in my mouth, I’m a Lesbian. Sorry” und sorgt damit allerseits für Lacher und Beifall zusteuernde Pfiffe.

Um es noch schwieriger zu machen, als es eh schon ist, im Schummerlicht, mit einem Baby auf dem Schoß, das von mir entertaint werden will und partout Filzstempel in den Mund stecken will (abwechselnd in seinen und in meinen), in einer rasenden Schnelligkeit der sexy, aber undeutlich hauchenden Moderatorinnenstimme zu folgen, raunzt diese auch noch nicht etwa die eindeutigen Bingonummern, sondern in poetische Verse verpackte Zahlen ins Mikro: “Sexy-sex is your next number... give me some more baaaaalls!!!” – Sechsundsechzig also. Hab ich sogar. Jetzt fehlt mir nur noch die 30 zu einer vollen Reihe. Schon stöhnt sie, “N-as in naughty - dirty!!!” – Das ist vom halbvulgären ins normale Englisch übersetzt N-30 – genau, was mir noch fehlte!!

“BINGO!!!!!!!!!!!!”, schreie ich, und laufe mit meiner Karte nach vorne. “The sexy Mama with the Baby rocking on her hips is the lucky winner of a scrub massage at our spa!!! Congratulations!” ruft die Moderatorin und bringt mir ein Glas Prosecco mit meinem Gutschein an den Tisch. Alle pfeifen freudig und klatschen mir zu (Linus auch), ich verabschiede mich und fahre glücklich Richtung Heimat. Auf dem Rückweg stoppe ich noch bei Publix, und an der Kasse höre ich auf einmal zwei Stimmen hinter mir, die sich zunächst leise wundern, “Is that the Bingo baby??” und dann lauter, “Yeees, it IS the Bingo baby!!” – Es sind Rose und Dorothy, die nix anderes zu tun haben als nach dem Bingo um 11 Uhr nachts noch zum Publix zu gehen. Es ist immer wieder lustig, dass Rentner sich die lustigsten Zeiten zum Einkaufen aussuchen, wo sie doch den ganzen Tag und die ganze Woche frei haben. Aber es muss Sonntag Nacht sein. :)

Die beiden süßen Seniorinnen machen mir noch ein paar Komplimente und verabschieden sich dann simultan heftig winkend und Linus Küsschen zuwerfend. Nächsten Sonntag bin ich auf jeden Fall wieder dabei – allerdings mit mehr Prosecco, ohne Baby, und genau derselben Portion Spielerglück!

(Foto: Daniela Boettcher)


Kickboxing-Bootcamp

24. Juni 2009

Seit in Miami der Sommer eingekehrt ist, gibt es für ein paar Monate keine Marathons, Halbmarathons und 10- oder 5-ks mehr und ich muss meine Renn-Energie woanders loswerden. Also habe ich mich bei einem allsamstaglichen Kickboxing-Bootcamp in Miami angemeldet.

Das ist so ähnlich wie Zirkeltraining, das wir früher in der Schule im Sportunterricht hatten. Neun Uhr morgens an der Biscayne Bay gleich nördlich des Venetian Causeways treffe ich mich mit Trainer Guido und weiteren fünf verrückten Frühaufstehern, die in der Bullenhitze nicht nur Sport, sondern gleich Extremsport machen wollen. Am Vorabend habe ich noch eine kolumbianische Bekannte überredet, Monica, die ich an ihrem Haus auf dem Venetian Causeway (der nach fast einem halben Jahr Bauarbeiten jetzt endlich wieder für den Autoverkehr freit ist) abhole. Wir kommen am Gym an, jeder schnappt sich sein Handtuch, Wasser, und die 5-Pfund-Gewichte und auf geht’s rüber auf die andere Straßenseite zum Park an der Bay, natürlich werden wir alle schon gleich angespornt, den Weg zum Park mit Kniebeugen zu bestreiten und dabei gleich die Gewichte im 90-Grad-Winkel vor dem Körper hochzubringen.

Den ersten tropft schon der Schweiß von der Stirn, selbst morgens um 9 Uhr ist es Ende Juni schon brütend heiß. Aber wir beginnen unser Aufwärmen mit Springseilen im Schatten einiger Palmen, da lässt es sich noch ganz gut aushalten. Guido feuert uns an, das Seil fallen zu lassen und Liegestütze zu machen: “Drop the jumping rope!! Get on the ground!! 25 Push-ups, come on guys, I want to see some action, one, two, three, faster!!!!, five, six, seven, all the way down!!!, nine, ten, go on, guys!!!” – Dann geht es weiter mit 2,5 Kilometern laufen, viermal um den Park herum, in dem sich zu dieser Uhrzeit nur einige wenige Menschen mit Kinderwagen und/oder Hunden aufhalten. Danach dürfen wir kurz aus unseren Wasserflaschen trinken und Guido treibt uns weiter an – Jetzt mischt er Kickboxing-Elemente mit Liegestützen und Kniebeugen. Wir reißen wieder die Hanteln hoch und kicken dabei mit dem Fuß entweder zur Seite oder bringen im Stehen das Knie zum Kinn, und jetzt wieder 25 Liegestütze, gefolgt von 2 Runden laufen. Am Ende kommen unsere Yogamatten zum Einsatz, nicht jedoch zu Entspannungszwecken, sondern um darauf die Bauchmuskeln zu stählen. Nach insgesamt fast 90 Minuten sind wir fertig, im wahrsten Sinne des Wortes. Keine Körperstelle ist trocken geblieben, kein Muskel unbearbeitet, so muss sich ein gutes Workout anfühlen. Jetzt hole ich mein Baby ab und genieße ein gemütliches Frühstück mit Rührei, Pancakes und Milchkaffee. Besser könnte das Wochenende nicht eingeleitet werden.

Wer Interesse hat, einmal mitzukommen, meldet sich einfach bei dannie412hotmailcom unter dem Stichwort “Bootcamp”.

 


Dinner at Casa Tua

22. Juni 2009

Die Restauranttipps gehen mir in Miami Beach nie aus – erstens gibt es ja genug Restaurants am Beach, zweitens kommen immer neue dazu, und drittens gibt es auch bei schon “bebloggten” Restaurants immer wieder Neues zu berichten.

Diese Woche war ich im Casa Tua, einem authentischen italienischen Restaurant in der James Avenue, einer kleinen Seitenstraße, die von der 17. Straße westlich der Washington Avenue abgeht. Schon von außen hebt der renommierte Italiener von anderen Restaurants in der Gegend ab: eine von Pflanzen umrankte, auf Mediterran gestylte Fassade hinter einer hohen Hecke verspricht schon vor dem Eintreten viel – Fast erinnert es an die Versace-Villa, die einige Blocks entfernt vom Casa Tua mit ihrem schmiedeeisernen Tor täglich Touristen aus aller Welt anlockt, nur um einen Schnappschuss durch die Gitterstäbe hindurch von der Front des Palastes zu erhaschen.

Im Casa Tua werden wir auf italienisch mit “Buena Sera” begrüßt und zu unserem Tisch geführt. Das Lokalinnere ist gemütlich, mit weißen einladenden Sofas und Sesseln, hohen weißen Regalen mit Reiseführern und Kochbüchern Italiens, Bilderrahmen mit Landschafts- und Familienbildern und antiken Vasen.

Es ist eine außergewöhnliche Mischung aus gutem Stil und fine dining-Ambiente, aber gleichzeitig gemütlicher Wohnzimmeratmoshpäre.

An den etwa 15 Tischen des quadratischen Speisesaals sitzen 75% Italiener; ein französisches Pärchen höre ich heraus, der Rest sind Latinos und Amis. Wir bestellen einen italienischen Weißwein und starten mit den Vorspeisen: mit Mozzarella und getrockneten Tomaten gefüllte Zucchinis sowie Foie Gras mit Sauerkirschen; weiter geht’s zu den “primi piatti”, wie sich das beim Italiener so gehört: wir wählen Wachtel- und Trüffel-gefüllte Ravioli für zwei. Als “Secondi piatti”  nehmen wir auf Empfehlung des Kellners Heilbutt an Fenchel mit Artischocken und Kapern sowie das Skirt Steak.

Kurz: Wärmstens zu empfehlen: tolle Atmosphäre, exzellenter Service und zahlbare Preise für ein so elegantes Restaurant.

Location:
1700 James Avenue
Miami Beach FL 33139
Tel. (305) 673-1010
www.casatualifestyle.com


BBQ on Hibiscus Island

19. Juni 2009

Letzte Woche war es John, der in seinem Haus in South Miami eine Party mit deutschen Gästen veranstaltet hat (siehe blog) – dieses Wochenende war es Jonathan, der die Idee aufgegriffen hat und ebenfalls eine Gruppe Deutsche zum Grillen in seinen Garten auf Hibiscus Island eingeladen hat.

Hibiscus Island ist eine Miami Beach vorgelagerte kleine Insel, gleich neben Star Island und auf der gegenüber liegenden Seite von Fisher Island gelegen, auf der gigantische Villen sich aneinander reihen und fast jedes Haus eine millionenschwere Yacht am privaten Dock liegen hat. Jonathans Wohnung befindet sich in einem der wenigen Apartmentgebäude auf der Insel. Zwar nicht so pompös wie die seiner Nachbarn, doch dafür umso charmanter ist der Garten hinter dem Haus, der natürlich auch einen eigenen Bootssteg hat, an dem allerdings keine Yacht, sondern einige Kayaks angedockt sind (mit denen wir zu späterer Stunde noch eine Tour durch die abendlichen Gewässer machen werden). Die Sitzgelegenheiten erinnern mich an Nikki Beach: Auf einer aufgeschütteten Sandfläche stehen gemütliche hölzerne Gartenstühle und Strandliegen, überdacht von schicken, beigefarbenen Sonnenschirmen. Um das Ganze noch einen Tick romantischer zu machen, hängen an den Efeu-bewachsenen Gartenzäunen bunte Lampions, die in der Abenddämmerung flackern. Gleich neben der Sand-Terrasse ist ein großer gepflegter Garten mit einer Rasenfläche, auf der man Fußballl spielen kann.

Es ist später Nachmittag kurz vor Sonnenuntergang, wir kommen in Kolonne fahrend mit mehreren Autos, bei Jonathan an und stellen unsere mitgebrachten Getränke und Speisen in die bereits vorbereiteten Cooler. Nach und nach kommen immer mehr Gäste, und es geht genau so ab wie beim letzten BBQ bei John: “So schnell sieht man sich wieder!”, “Du auch hier?”, “Do I have to speak German the whole night again?” Einige der Gäste haben, so wie ich, auch Babies dabei, und Linus findet schnell eine Freundin, Noah, die ihn unentwegt küssen will.

Es ist eine supernette Atmosphäre, es wird gegessen, getrunken, gelacht, gesungen, Telefonnummern und Emailadressen werden ausgetauscht, neue Freundschaften geschlossen. Wir fühlen uns ja eigentlich hier alle zu Hause in Miami, ansonsten wären wir wohl nicht hier. Aber es gibt immer noch eine Steigerung des alltäglichen Lebens on the sunny side of life. Das sind die Momente, in denen man sich so richtig wohl fühlt in Miami, in einer Gruppe von “Expatriates”, die alle ihre interessanten Geschichten zu erzählen haben, was sie nach Miami verschlagen hat, im besten Fall noch mit guter Musik und einem guten Glas Wein, mit argentinischen Empanadas, deutschem Kartoffelsalat, mediterranem Taboulesalat und zu guter Letzt: amerikanischen Brownies! So lasse ich am liebsten das Wochenende ausklingen: mit Freunden und Linus direkt am Wasser gute Gesellschaft genießen!

(Fotos: Daniela Boettcher)

 


20 Deutsche in South Miami: Badminton im Regen!! :)

11. Juni 2009

Letztes Wochenende auf einem BBQ auf dem Venetian Causeway wurde die Idee geboren. Einer der Gäste, John, hatte die fixe Idee, 20 Deutsche zu „BBQ and Badminton“ in sein Haus einzuladen. Gesagt, getan, meine Freundin Ute half ihm dabei, die deutsche Community aufzurühren und tatsächlich 20 von ihnen spontan zu ihm nach Hause nach South Miami einzuladen und eine große Grillparty zu veranstalten. Die Party sollte um 19 Uhr beginnen, also war ich pünktlich da, zusammen mit anderen 5 oder 6 Gästen, die sich noch nicht an die Miami-Zeit (d.h. mindestens eine Stunde spät kommen) angepasst haben und (fast) pünktlich erschienen.

Da im Moment die Regenzeit über Miami herein gebrochen zu sein scheint, sollte auch dieser Montag keine Ausnahme sein und schon der Weg vom Auto durch den wild berankten Vorgarten ins einladende Holzhaus war wie eine Dusche. Von oben kam der in Florida im Sommer übliche Platzregen auf uns herabgeprasselt, von unten sumpften sich matschige Pfützen um unsere Flipflops herum, ganz zu schweigen von etwa 100 Moskitos, die vor der Haustür auf uns zu warten schienen. Glücklicherweise war der Grillstellplatz überdacht, also legten wir unsere nass geregneten mitgebrachten Würstchen, Steaks und Fischfilets am Grill ab (auf dass einer der männlichen Gäste diese später für uns grillen würde) und genossen erstmal im trockenen Inneren des Hauses ein kühles (natürlich deutsches) Bier – natürlich zu deutscher Musik aus dem iPod.

Nach und nach kamen dann die anderen deutschen Gäste. Lustigerweise kannte ich etwa 10 von ihnen aus verschiedenen Freundeskreisen, ohne zu wissen, dass sie auch über 3, 4 Ecken zu dem Event eingeladen waren. Das ging dann so: “Waaas, du auch hier?? Woher hast du denn davon gehört?” – “Na, über den Facebook-Link!” Und der sah so aus:

(Foto: Daniela Boettcher)

Unter den Gästen war z.B. Gladys, die ihren Doktor in Meeresbiologie gemacht hat und dann auf ein Praktikum nach Miami kam und mittlerweile fest hier arbeitet; Stefan, der als Fotoassistent für deutsche Modeprodukionen arbeitet; Steffi, die zuerst als AuPair hier gearbeitet hat und jetzt eine Designfirma gefunden hat, die ihr Arbeitsvisum sponsert; Nadine, die auf einem Sprachkurs in Miami ist (www.linguland.com); Ute, die eine Karriere als Model in die USA verschlagen hat und die jetzt als Grundschullehrerin arbeitet; Karin, die eigentlich nur ein Semester in Miami studieren wollte und dann ihren Mann kennen gelernt hat und seitdem hier lebt... und so weiter. Alle haben ihre persönlichen “Wie-ich-nach-Miami-kam”-Geschichten, die natürlich den ganzen Abend lang fleißig ausgetauscht wurden.

Außer dass der eigentliche Anlass des Treffens – Badmintonspielen im Garten – ins Wasser fiel, war es ein rundum gelungener Abend: Durch die offene Tür roch es permanent nach gegrilltem Fleisch, Fisch und Gemüse, der warme Sommerregen prasselte gemütlich an die Scheiben und aufs Dach, doch wir saßen alle im Trockenen an Wohn- und Esszimmertisch und auf dem Teppich und tranken Bier, Wein, Cocktails und teilten das von allen mitgebrachte Essen.

Armer Gastgeber John, denn eines haben wir alle anlässlich des “only-German”-Abends vergessen: John spricht gar kein Deutsch. Na, bis zum nächsten Event kann ich ihm ja ein paar Deutschstunden geben!


Seite

« nächste Seite

1  |

2  |

3  |

4  |

5  |

6  |

7

vorherige Seite »

Über mich

Daniela Boettcher

Seit sechs Jahren lebe ich mitten im schönen Art-Déco-District in Miami Beach. Nach meinem Praktikum habe ich mich selbstständig gemacht und hier eine Fremdsprachen-Agentur namens TRILINGUA gegründet, die Sprach-Dienstleistungen unterschiedlichster Art anbietet: von Spanisch-, Englisch- und Deutschunterricht über Übersetzungen bis zu Copywriting und Proofreading. Außerdem unterstütze ich Praktikanten, Studenten und Sprachschüler bei ihrer temporären Relocation nach Miami – helfe z.B. bei Wohnungssuche oder biete Fahrradverleih und Flughafen-Pickup an. In meinem Blog werde ich euch mehrmals wöchentlich davon berichten, was in South Beach los ist und wie ich hier meine Freizeit gestalte: Dazu gehören neben Partytrends auch meine Leidenschaft Sport und mein Baby Linus!

Updates via Email

Wollen Sie über neue Artikel informiert werden?
* Plichtfelder = Eingabe erforderlich
 

Blogsuche

Suche nach:

Weitere Florida Sun Blogs

Sarah
Sarah
lebt und arbeitet in New York City und erzählt vom Alltag in Amerika.

Birte und Ralf
Birte und Ralf
möchten nach Cape Coral ziehen und berichten über Suche und Kauf ihres Traumhauses.
Kerstin Heinemann
Kerstin Heinemann
wanderte aus und berichtet über ihr abwechslungsreiches Leben in Florida.

Alle Blogs

Kontakt

Fragen, Wünsche, Anregungen

Florida Sun Magazine
1521 Alton Road # 136
Miami Beach, FL 33139
USA

Fax: (001) 305-538 1138

E-Mail