Birte und Ralf
Birte und Ralfs Blog

Birte und Ralf - beim Hauskauf in Florida

Internet, Telefon, Fernsehen

30. Mai 2010

In der heutigen Zeit ist es schon ein Muss eine Internetverbindung zu haben. Selbst in Deutschland sind Gegenden ohne Anbindung wirtschaftlich benachteiligt.

In unserem besonderen Fall ist es sogar sehr wichtig, da wir beruflich stark eingebunden sind. Eine Kommunikation mit der Firma ist daher sehr wichtig für uns. Zunächst verschafften wir uns einen Überblick in einigen Telefonläden und fragten dort nach Möglichkeiten.

Meine Idealvorstellung war eine günstige UMTS Verbindung am besten wie in Deutschland verfügbar als prepaid Lösung. Das bedeutet, das man einen bestimmten Zeitraum z.B. einen Monat lang  eine Verbindung über einen USB Stick buchen kann. In Florida ist das leider völlig unbekannt. Man kann nur einen recht teuren Vertrag über 24 Monate abschließen. Also haben wir nach Alternativen gesucht.

Ein Telefonanschluss war für uns nicht wichtig, da wir die Sprachkommunikation über unser amerikanisches Handy (prepaid) und über den Internetdienstleister Skype lösen. Auf der Suche nach einem DSL Anbieter oder etwas vergleichbarem stießen wir immer wieder auf Comcast. Eine Anbietervielfalt wie wir es in Deutschland kennen haben wir nicht  finden können.

Der Internetanschluss ist an das Kabelfernsehen gebunden. Es war also zwingend notwendig das kleinste Fernsehprogrammpaket zu wählen, da ohne das kein Internetanschluss zu bekommen ist. Die Kosten und die Geschwindigkeit sind hierbei ähnlich wie in Deutschland. Der Anschluss wurde innerhalb weniger Tage realisiert und beschert uns seit dem unsere Internetverbindung. Alle Telefonate realisieren wir über Skype wo wir uns eine Flatrate in das deutsche Festnetz für 8,99 € pro Monat gebucht haben. Ein Telefonanschluss ist dann nicht mehr notwendig. Wir haben ein Skype Phone in der Küche installiert und sind so auch immer erreichbar wenn das Notebook einmal nicht eingeschaltet ist.


  

Renovieren macht Spass - Teil III

06. Mai 2010

Als wir die Arbeiten im inneren des Hauses fertig hatten, gingen wir dazu über uns an den Außenbereich zu wagen. Zunächst ließen wir uns ausführlich beraten welche Farbe am besten für das Haus geeignet war.

Hierzu fragten wir im Baumarkt in der Fachabteilung nach und es wurde uns geraten eine Latex Farbe zu wählen. Diese Farbe ist abwaschbar und wasserfest und somit lässt sich das Haus leicht mit einem Hochdruckreiniger abstrahlen. Dies ist durchaus notwendig, da immer wieder Wespen Sandgebilde an das Haus für ihre Brut anbauen. Wir machten uns zunächst die Mühe alle auch noch so kleinen Öffnungen im Putz zu versiegeln, da hier immer wieder Insekten versuchten sich einzunisten. Insbesondere Ameisen und Käfer lassen sich für die Hohlräume leicht begeistern.

(Foto: Ralf Gerth)

Nach der Versiegelung reinigten wir das Haus mit einem Hochdruck- reiniger, grundierten die Wände mit einer Latexgrundierung  und brachten dann in einem zweiten Schritt die eigentliche Latexfarbe auf. Bei dem warmen Wetter trocknete die Farbe recht schnell und wir freuten uns über sichtbare Ergebnisse. An einigen Stellen war es schwierig die hohen Ecken und Decken zu erreichen und wir kauften ein gebrauchtes Gerüst. Mit diesem Gerüst kamen wir dann sicher auch an die schwierigen Stellen im Eingangsbereich des Hauses.

(Foto: Ralf Gerth)

Im Zuge der Arbeiten und mit Hilfe des Gerüstes komplettierten wir auch die fehlenden Dachrinnen an der Nordseite des Hauses. Es ist tatsächlich bei vielen Häusern in Florida der Fall, das es an den Häusern komplett oder auch teilweise keine Dachrinnen gibt. Es fällt schwer dies nachzuvollziehen, da es nun wirklich mitunter ausgiebig regnet. Die Folge sind im schlimmsten Fall feuchte Wände und ein nasser Grünstreifen rund ums Haus. Die Montage der Dachrinnen ist ausgesprochen einfach und man bekommt problemlos Material um wie in unserem Fall die vorhandene Installation zu erweitern.


  

Renovieren macht Spaß - Teil II

24. Februar 2010

Da wir uns so über das Ergebnis des neu renovierten Raumes gefreut haben, entschieden wir schnell das Gästezimmer als nächsten Raum zu renovieren. Dieser Raum brauchte einen neuen Farbanstrich und der Teppich musste auch hier dringend ersetzt werden. Bei einem unseren letzten Einkäufe im Baumarkt waren uns verschiedenen schöne Auslegwaren in den unterschiedlichsten Preisklassen aufgefallen. Nach einigem Überlegen entschieden wir uns dafür, dass wir im Gästezimmer, entgegen unseren Bedenken welche wir im Vorfeld hatten, doch wieder Teppich zu verlegen. Ralf brachte ein paar verschiedene Musterstücke mit, damit wir uns in Ruhe die passende Farbe und Qualität aussuchen konnten.

(Foto: Ralf Gerth)

Das Gästezimmer war schnell leer geräumt und der Raum soweit vorbereitet, dass wir mit dem Streichen der Wände beginnen konnten. Die Übung des ersten Zimmers kam uns zu Gute und  wir waren  viel schneller als erwartet fertig. Während ich mich noch mit den letzten Ecken beschäftigt habe und die Fußleisten weiß gestrichen habe, fuhr Ralf schon zum Baumarkt und kaufte den Teppich. Für den Transport des Teppichs erwies sich unser Leihwagen - der Dodge Caravan - wieder als Raumwunder und er überzeugte im Praxistest.

(Foto: Ralf Gerth)

Da es im Gästezimmer einen Erker gibt und auch der Teppich bis in den Kleiderschrank durchgehend verlegt werden sollte überlegten wir kurz wie wir das am schnellsten umsetzen konnten ohne mit der notwendigen Überbreite kämpfen zu müssen. Ralf hatte eine brilliante Idee. Wir entschieden uns den neuen Teppich in der Garage auszurollen und legten den alten Teppich als Schnittmuster auf den neuen Teppich. Mit dem Teppichmuster wurden die überstehenden Ecken entfernt und so konnten wir den neuen Teppich ohne Probleme im Zimmer verlegen und mussten nur an ein paar Stellen etwas nacharbeiten. Über Nacht ließen wir den Teppich ruhen.

(Foto: Ralf Gerth)

Am nächsten Morgen räumten wir das Zimmer wieder ein, bauten das Bett auf und richteten die Schranktüren des eingebauten Wandschranks aus. Mit dem Ergebnis waren wir sehr zufrieden. Da uns das Renovieren viel Spaß machte, begannen wir gleich auch die Küche  und das Wohnzimmer zu streichen. Als besondere Herausforderung sahen wir die extra hohen Wände (cathedral ceiling), die uns aber dank der guten Leiter weniger Mühe machten als gedacht.

(Foto: Ralf Gerth)

Auch hier kamen wir gut voran, strichen zum Schluss noch die Fußleisten und Türrahmen. Wir ersetzten fehlende Fußleisten und  reparierten das eingebaute Entertainmentcenter. Dort mussten einige Löcher und Risse geschlossen werden. Dann strichen wir auch das Entertainmentcenter in der Raumfarbe.

 

(Foto: Ralf Gerth)

Im Anschluss machten wir uns an die Reinigung der vorhandenen Fliesen. Die Fliesen gefielen uns gut, vor allem, dass diese diagonal verlegt sind. Nachdem auch der Boden in neuem Glanz erstrahlte richteten wir das Wohnzimmer wieder ein.  Den passenden Teppich (Rug) für den Bereich unter dem Wohnzimmertisch haben wir noch nicht gefunden, doch das wird sich sicher bald ändern.

                            (Foto: Ralf Gerth)


  

Renovieren macht Spaß

04. Februar 2010

Den Teppich aus dem Büro hatten wir schon bei unserem letzten Aufenthalt raus genommen und in kleine Rollen geschnitten, damit diese von der Müllabfuhr mitgenommen wurden.

Zuerst haben wir alle Fußleisten, Steckdosen- und Schalterab-deckungen entfernt und die Fenster, Schrankumrahmungen etc. abgeklebt und dann angefangen zu streichen. Wir entwickelten tolle Techniken. Ralf war für die Flächen verantwortlich und mir wurden die Feinheiten, wie Ecken und Kanten, überlassen. Die Decken waren noch sehr gut, so dass diese nicht gestrichen werden mussten. Nur sind wir keine Profis und haben uns dann überlegt, wie man am Besten die oberen Kanten streicht, ohne die Decke mit zu streichen. Abkleben war die eine Alternative, doch beim einkaufen im Baumarkt entdeckte Ralf noch eine zweite.

 

                                   (Foto: Ralf Gerth)

 

Er fand ein für uns bis dahin unbekanntes Hilfsmittel – einen Kantenmaler. Dabei handelt es sich um ein flaches, viereckiges und mit auswechselbaren Fließeinsatz bestücktes Plastikgerät, welches an der oberen Seite zwei Laufrollen hat, die den gleichmäßigen Abstand zur Decke gewähren. Am Anfang hatten wir wirklich unsere Probleme bei der Benutzung. Nach einiger Übung stellte sich dieses Hilfsmittel aber als absolut perfekt heraus und es entstanden wunderschöne gerade Kanten zur Decke.

 

 

                                   (Foto: Ralf Gerth)

 

 

Wir kamen richtig gut voran und der Raum war jetzt heller und wirkte viel freundlicher. Wir entfernten nun die Klebestreifen, schnitten die Dämmfolie zu und Ralf fing an das Laminat zu verlegen. Währenddessen habe ich die Nägel aus den Fußleisten entfernt und die Fußleisten neu mit weißer Farbe gestrichen. Trotz der Ecken und teilweise schräg laufenden Wände kam Ralf gut voran und am nächsten Tag war auch das Laminat in diesem Raum verlegt. Die Fußleisten und Abdeckungen wurden wieder angebracht und der Raum war fertig renoviert. Wir haben uns sehr gefreut, denn nun konnten wir dieses Zimmer einrichten. Die ausklappbare Schlafcouch und den Schreibtischstuhl hatten wir schon beim letzten Mal gekauft. Einen Schreibtisch haben wir über Craigslist gefunden und noch schnell von seinem Vorbesitzer abgeholt. Nachdem der Raum endgültig fertig eingerichtet war fuhren wir zur Belohnung nach Sanibel und verbrachten einen schönen Nachmittag am Strand.

 

                                   (Foto: Ralf Gerth)


  

Teppich oder doch lieber was anderes?

25. Januar 2010

Nachdem wir während unseres ersten Aufenthalts in unserem Haus hauptsächlich mit der Grundreinigung und Einrichtung des Hauses, sowie der ersten groben Gartengestaltung beschäftigt waren, wollten wir bei unserem nächsten Aufenthalt einige notwendige Renovierungen und Verschönerungen vornehmen. So freuten wir uns im Voraus auf einen arbeitsreiche und trotzdem erholsame Zeit in Cape Coral.

(Foto: Ralf Gerth)

 

Wir überlegten, welche Punkte für uns Priorität hatten und definierten unsere Ziele. In Cape Coral angekommen konnten wir es kaum erwarten anzufangen. Als erstes sollte das kombinierte Büro-/Gästezimmer II renoviert werden. Wir fuhren gemeinsam in den Baumarkt und suchten uns eine Wandfarbe aus, diese ließen wir dort anmischen. Währenddessen kauften wir noch weiter benötigte Malerutensilien und schauten uns die verschiedensten Fußbodenbelege an.

 

 

(Foto: Ralf Gerth)

 

Wir waren uns noch nicht sicher, was für Fußbodenbeläge wir für das Büro, das Gästezimmer und das Schlafzimmer verwenden wollten. Zurzeit lag in allen drei Zimmern noch Teppich und dieser musste aufgrund einiger nicht mehr zu entfernende Verfärbungen ersetzt werden. Während wir uns die Häuser, die damals zum Verkauf angeboten waren, angeschaut haben, ist uns aufgefallen, dass leider in fast allen Häusern die Teppiche stark in Mitleidenschaft gezogen waren. Daher wollten wir eigentlich nicht unbedingt wieder Teppich verlegen. Wir sprachen mit Freunden und Bekannten und viele erklärten uns, dass Teppich trotz eines höheren Pflegeaufwandes bevorzugt wird und Fliesen, Parkett oder Laminat im Gäste- und Schlafbereich von Amerikanern eher abgelehnt werden. Für das kombinierte Büro/ Gästezimmer entschieden wir uns für Laminat, welches wir in einem Geschäft in Fort Myers gekauft haben. Die Entscheidung für die anderen zwei Räume vertagten wir erstmal.


  

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Über mich

Birte und Ralf

Wir beide, das sind Birte und Ralf Gerth, berichten von unseren Erfahrungen beim Hauskauf und vielen anderen wichtigen Erfahrungen, die damit im Zusammenhang stehen. Wir leben derzeit noch in Osnabrück. Ralf, geboren am 13.09.1967 in Diepholz, ist von Beruf selbstständiger Kaufmann in der IT Branche. "Ich bin schon immer gerne gereist, und dann irgendwann 1999 das erste Mal in Florida gelandet. Ein Bekannter hatte damals so sehr geschwärmt, dass mir keine andere Wahl blieb als hinzufliegen, und genauso begeistert kehrte ich wieder zurück. Dann folgten noch einige Reisen in den letzten Jahren mit immer wieder neuen Erfahrungen und Eindrücken. Aber jedes Mal fiel es mir schwerer, das Land wieder zu verlassen, und schon am letzeten Tag des Urlaubs wollte ich gleich wieder zurück." Birte, am 28.12.1976 in Schwedt geboren, ist Projektmanagerin im Bereich Windenergie. "Ich liebe die Sonne, das Meer und nicht nur berufsbedingt den Wind. Gemeinsam mit meinem Lebensgefährten habe ich mich in das Abenteuer Florida-Hauskauf gestürzt. Wir teilen gemeinsam die Liebe und Begeisterung für unseren Traum Florida.

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