Birte und Ralf
Birte und Ralfs Blog

Birte und Ralf - beim Hauskauf in Florida

Der Garten

20. Juli 2010

Schon als wir das Haus gekauft haben fiel uns auf, dass der Garten von den Vorbesitzern nicht optimal gepflegt worden war. Wir erinnern uns gut, als am ersten Besichtigungstag von den damaligen Mietern noch eilig der Rasenmäher zur Hand genommen wurde und der hoch gewachsene Rasen (mit Unkraut) gemäht wurde.

Als das Haus dann in unseren Besitz überging haben wir uns zunächst auf die Einrichtung der Zimmer konzentrieren wollen, hatten dann aber erfahren, das es durchaus Regeln in Cape Coral für das Aussehen des Rasens gibt. Er darf nämlich nur eine gewisse Maximalhöhe haben, sonst wird man von der Stadt mit einer Strafe gewürdigt.

 

Als wir uns das Grün näher betrachtetet fiel uns auf, dass es sich um eine besondere Grassorte handelt, die quasi auf der Erdoberfläche „kriecht“. Das Wachstum erfolgt also horizontal in Strängen. Dieses Gras ist leider in den Baumärkten nicht als Samen erhältlich sondern nur als „Sods“ also in rechteckigen Platten. Auch beim Mähen gibt es eine Besonderheit: man sollte dieses Gras nie zu kurz mähen, da man es sonst zerstört. Da wir nicht alles neu anlegen wollten haben wir zunächst die Unkräuter wie Disteln per Hand entfernt.

 

Schnell war uns klar, dass wir für den Erhalt des Rasens und auch seine Pflege professionelle Hilfe für unsere Abwesenheit brauchten. Nach einer ersten schlechten Erfahrung haben wir dann einen kompetenten und netten Landscaper gefunden, der nun mit Fertilizer und Unkrautvernichter einen schönen Rasen wachsen lässt. Wir haben dann noch störende Bäume entfernt (man muss allerdings darauf achten, dass man nicht einen geschützten Baum fällt) und neue Palmen gepflanzt. Alles in Allem eine schöne aber auch bei dem feuchten Klima schweißtreibende Arbeit.


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Frank Vorkauf (26.06.2009 10:14)
Vorsicht Nebenkosten

Vorsicht bei den Nebenkosten, je nach Lage kommen da eine Menge Nebenkosten auf euch zu. Von Flood insurance bis hin zu property Taxes. Gerade die Steuern in Cape Coral sind in den letzten Jahren exorbitant in die Höhe geschnellt. Wenn euch etwas gefällt könnt ihr mit Hilfe der Adresse bei www.leepa.org die Historie der Immobilie anschauen incl. der letzten Verkäufe und Tax reports. Ausserdem sind bei www.realtor.com alle Listings verzeichnet. Ich habe selber mal 15 Monate in Cape Coral gelebt.

Gruss

Frank

Lisa (25.06.2009 19:22)

Schön, da ich diese Blogs auf der Seite immer sehr gerne lese, freue ich mich über die neuen Blogger und auf ihre Geschichten :-) Ich wünsche Euch viel Glück bei der Haussuche und bei Eurem Start/Leben in Florida. Ich bin gespannt... keep us informed please :-)

 

VG & alles Gute. Lisa

Shutters

09. Juli 2010

Am 1. Juni beginnt in Florida die Hurrikan Saison und das ist ein guter Anlass einmal über die Möglichkeiten der Absicherung des Gebäudes nachzudenken.

Bei unserem letzten Besuch in Florida haben wir das gemacht. Unser Haus war ursprünglich mit den Standard Shutters abgesichert. Diese Shutter sind verzinkte Eisenbleche die sich in einem Trapezprofil überlagern und vor die Fenster geschraubt werden. In den Hausaußenwänden befinden sich Ankerbuchsen in die Edelstahlschrauben geschraubt werden. Die Bleche sind ca. 30 cm breit und werden quer vor die Fenster geschraubt was leider nicht einfach ist und alleine bei großen Fensteröffnungen nicht machbar ist, so dass man dafür meist eine weitere Person zur Unterstützung benötigt.

Ein weiterer Nachteil ist, dass das Haus dann erstens verlassen aussieht und zweitens aber auch von innen nicht nach außen geschaut werden kann. D.h. nach einer Vorbereitung auf einen kommenden Hurrikan ohne Evakuierung sitzt man in einer dunklen „Dose“ ohne zu sehen was draußen passiert.

Wir haben uns für neuartige Shutter aus Kevlar Material von der Firma Stormsmart entschieden. Diese Shutter sind „rolldown“ Shutter also ähnlich wie bei einem Rolladen werden sie von innen oder außen mit einer Kurbel heruntergelassen. Das Besondere ist, dass das Material sehr reißfest ist und zudem auch lichtdurchlässig. Man kann also die Shutter durchaus auch als Sonnenschutz benutzen. Wir haben unser gesamtes Haus mit den Shuttern versehen und auch die Lanei in der gesamten Breite durch einen großen Shutter verschlossen. Nun können wir unsere Gartenmöbel, Grill und ein Regal während unserer Abwesenheit auf der Lanei lagern und sind bei unserer Ankunft schnell wieder „Urlaubseinsatzbereit“.

Ein wichtiger Nebeneffekt ist, dass nun auch die Hurrikan Versicherung deutlich günstiger ist, als ohne den kompletten Hurrikanschutz. Die Shutter gibt es in verschiedenen Farben, so dass man das Aussehen dann auch optimal auf die Hausfarbe abstimmen kann. Wir haben uns für graue Shutter mit weißen Gehäusen  entschieden die perfekt zu unserem Haus passen.


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Frank Vorkauf (26.06.2009 10:14)
Vorsicht Nebenkosten

Vorsicht bei den Nebenkosten, je nach Lage kommen da eine Menge Nebenkosten auf euch zu. Von Flood insurance bis hin zu property Taxes. Gerade die Steuern in Cape Coral sind in den letzten Jahren exorbitant in die Höhe geschnellt. Wenn euch etwas gefällt könnt ihr mit Hilfe der Adresse bei www.leepa.org die Historie der Immobilie anschauen incl. der letzten Verkäufe und Tax reports. Ausserdem sind bei www.realtor.com alle Listings verzeichnet. Ich habe selber mal 15 Monate in Cape Coral gelebt.

Gruss

Frank

Lisa (25.06.2009 19:22)

Schön, da ich diese Blogs auf der Seite immer sehr gerne lese, freue ich mich über die neuen Blogger und auf ihre Geschichten :-) Ich wünsche Euch viel Glück bei der Haussuche und bei Eurem Start/Leben in Florida. Ich bin gespannt... keep us informed please :-)

 

VG & alles Gute. Lisa

Internet, Telefon, Fernsehen

30. Mai 2010

In der heutigen Zeit ist es schon ein Muss eine Internetverbindung zu haben. Selbst in Deutschland sind Gegenden ohne Anbindung wirtschaftlich benachteiligt.

In unserem besonderen Fall ist es sogar sehr wichtig, da wir beruflich stark eingebunden sind. Eine Kommunikation mit der Firma ist daher sehr wichtig für uns. Zunächst verschafften wir uns einen Überblick in einigen Telefonläden und fragten dort nach Möglichkeiten.

Meine Idealvorstellung war eine günstige UMTS Verbindung am besten wie in Deutschland verfügbar als prepaid Lösung. Das bedeutet, das man einen bestimmten Zeitraum z.B. einen Monat lang  eine Verbindung über einen USB Stick buchen kann. In Florida ist das leider völlig unbekannt. Man kann nur einen recht teuren Vertrag über 24 Monate abschließen. Also haben wir nach Alternativen gesucht.

Ein Telefonanschluss war für uns nicht wichtig, da wir die Sprachkommunikation über unser amerikanisches Handy (prepaid) und über den Internetdienstleister Skype lösen. Auf der Suche nach einem DSL Anbieter oder etwas vergleichbarem stießen wir immer wieder auf Comcast. Eine Anbietervielfalt wie wir es in Deutschland kennen haben wir nicht  finden können.

Der Internetanschluss ist an das Kabelfernsehen gebunden. Es war also zwingend notwendig das kleinste Fernsehprogrammpaket zu wählen, da ohne das kein Internetanschluss zu bekommen ist. Die Kosten und die Geschwindigkeit sind hierbei ähnlich wie in Deutschland. Der Anschluss wurde innerhalb weniger Tage realisiert und beschert uns seit dem unsere Internetverbindung. Alle Telefonate realisieren wir über Skype wo wir uns eine Flatrate in das deutsche Festnetz für 8,99 € pro Monat gebucht haben. Ein Telefonanschluss ist dann nicht mehr notwendig. Wir haben ein Skype Phone in der Küche installiert und sind so auch immer erreichbar wenn das Notebook einmal nicht eingeschaltet ist.


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Frank Vorkauf (26.06.2009 10:14)
Vorsicht Nebenkosten

Vorsicht bei den Nebenkosten, je nach Lage kommen da eine Menge Nebenkosten auf euch zu. Von Flood insurance bis hin zu property Taxes. Gerade die Steuern in Cape Coral sind in den letzten Jahren exorbitant in die Höhe geschnellt. Wenn euch etwas gefällt könnt ihr mit Hilfe der Adresse bei www.leepa.org die Historie der Immobilie anschauen incl. der letzten Verkäufe und Tax reports. Ausserdem sind bei www.realtor.com alle Listings verzeichnet. Ich habe selber mal 15 Monate in Cape Coral gelebt.

Gruss

Frank

Lisa (25.06.2009 19:22)

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VG & alles Gute. Lisa

Renovieren macht Spass - Teil III

06. Mai 2010

Als wir die Arbeiten im inneren des Hauses fertig hatten, gingen wir dazu über uns an den Außenbereich zu wagen. Zunächst ließen wir uns ausführlich beraten welche Farbe am besten für das Haus geeignet war.

Hierzu fragten wir im Baumarkt in der Fachabteilung nach und es wurde uns geraten eine Latex Farbe zu wählen. Diese Farbe ist abwaschbar und wasserfest und somit lässt sich das Haus leicht mit einem Hochdruckreiniger abstrahlen. Dies ist durchaus notwendig, da immer wieder Wespen Sandgebilde an das Haus für ihre Brut anbauen. Wir machten uns zunächst die Mühe alle auch noch so kleinen Öffnungen im Putz zu versiegeln, da hier immer wieder Insekten versuchten sich einzunisten. Insbesondere Ameisen und Käfer lassen sich für die Hohlräume leicht begeistern.

(Foto: Ralf Gerth)

Nach der Versiegelung reinigten wir das Haus mit einem Hochdruck- reiniger, grundierten die Wände mit einer Latexgrundierung  und brachten dann in einem zweiten Schritt die eigentliche Latexfarbe auf. Bei dem warmen Wetter trocknete die Farbe recht schnell und wir freuten uns über sichtbare Ergebnisse. An einigen Stellen war es schwierig die hohen Ecken und Decken zu erreichen und wir kauften ein gebrauchtes Gerüst. Mit diesem Gerüst kamen wir dann sicher auch an die schwierigen Stellen im Eingangsbereich des Hauses.

(Foto: Ralf Gerth)

Im Zuge der Arbeiten und mit Hilfe des Gerüstes komplettierten wir auch die fehlenden Dachrinnen an der Nordseite des Hauses. Es ist tatsächlich bei vielen Häusern in Florida der Fall, das es an den Häusern komplett oder auch teilweise keine Dachrinnen gibt. Es fällt schwer dies nachzuvollziehen, da es nun wirklich mitunter ausgiebig regnet. Die Folge sind im schlimmsten Fall feuchte Wände und ein nasser Grünstreifen rund ums Haus. Die Montage der Dachrinnen ist ausgesprochen einfach und man bekommt problemlos Material um wie in unserem Fall die vorhandene Installation zu erweitern.


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Frank Vorkauf (26.06.2009 10:14)
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Frank

Lisa (25.06.2009 19:22)

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VG & alles Gute. Lisa

Renovieren macht Spaß - Teil II

24. Februar 2010

Da wir uns so über das Ergebnis des neu renovierten Raumes gefreut haben, entschieden wir schnell das Gästezimmer als nächsten Raum zu renovieren. Dieser Raum brauchte einen neuen Farbanstrich und der Teppich musste auch hier dringend ersetzt werden. Bei einem unseren letzten Einkäufe im Baumarkt waren uns verschiedenen schöne Auslegwaren in den unterschiedlichsten Preisklassen aufgefallen. Nach einigem Überlegen entschieden wir uns dafür, dass wir im Gästezimmer, entgegen unseren Bedenken welche wir im Vorfeld hatten, doch wieder Teppich zu verlegen. Ralf brachte ein paar verschiedene Musterstücke mit, damit wir uns in Ruhe die passende Farbe und Qualität aussuchen konnten.

(Foto: Ralf Gerth)

Das Gästezimmer war schnell leer geräumt und der Raum soweit vorbereitet, dass wir mit dem Streichen der Wände beginnen konnten. Die Übung des ersten Zimmers kam uns zu Gute und  wir waren  viel schneller als erwartet fertig. Während ich mich noch mit den letzten Ecken beschäftigt habe und die Fußleisten weiß gestrichen habe, fuhr Ralf schon zum Baumarkt und kaufte den Teppich. Für den Transport des Teppichs erwies sich unser Leihwagen - der Dodge Caravan - wieder als Raumwunder und er überzeugte im Praxistest.

(Foto: Ralf Gerth)

Da es im Gästezimmer einen Erker gibt und auch der Teppich bis in den Kleiderschrank durchgehend verlegt werden sollte überlegten wir kurz wie wir das am schnellsten umsetzen konnten ohne mit der notwendigen Überbreite kämpfen zu müssen. Ralf hatte eine brilliante Idee. Wir entschieden uns den neuen Teppich in der Garage auszurollen und legten den alten Teppich als Schnittmuster auf den neuen Teppich. Mit dem Teppichmuster wurden die überstehenden Ecken entfernt und so konnten wir den neuen Teppich ohne Probleme im Zimmer verlegen und mussten nur an ein paar Stellen etwas nacharbeiten. Über Nacht ließen wir den Teppich ruhen.

(Foto: Ralf Gerth)

Am nächsten Morgen räumten wir das Zimmer wieder ein, bauten das Bett auf und richteten die Schranktüren des eingebauten Wandschranks aus. Mit dem Ergebnis waren wir sehr zufrieden. Da uns das Renovieren viel Spaß machte, begannen wir gleich auch die Küche  und das Wohnzimmer zu streichen. Als besondere Herausforderung sahen wir die extra hohen Wände (cathedral ceiling), die uns aber dank der guten Leiter weniger Mühe machten als gedacht.

(Foto: Ralf Gerth)

Auch hier kamen wir gut voran, strichen zum Schluss noch die Fußleisten und Türrahmen. Wir ersetzten fehlende Fußleisten und  reparierten das eingebaute Entertainmentcenter. Dort mussten einige Löcher und Risse geschlossen werden. Dann strichen wir auch das Entertainmentcenter in der Raumfarbe.

 

(Foto: Ralf Gerth)

Im Anschluss machten wir uns an die Reinigung der vorhandenen Fliesen. Die Fliesen gefielen uns gut, vor allem, dass diese diagonal verlegt sind. Nachdem auch der Boden in neuem Glanz erstrahlte richteten wir das Wohnzimmer wieder ein.  Den passenden Teppich (Rug) für den Bereich unter dem Wohnzimmertisch haben wir noch nicht gefunden, doch das wird sich sicher bald ändern.

                            (Foto: Ralf Gerth)


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Lisa (25.06.2009 19:22)

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Über mich

Birte und Ralf

Wir beide, das sind Birte Naber und Ralf Gerth, berichten von unseren Erfahrungen beim Hauskauf und vielen anderen wichtigen Erfahrungen, die damit im Zusammenhang stehen. Wir leben derzeit noch in Osnabrück. Ralf, geboren am 13.09.1967 in Diepholz, ist von Beruf selbstständiger Kaufmann in der IT Branche. "Ich bin schon immer gerne gereist, und dann irgendwann 1999 das erste Mal in Florida gelandet. Ein Bekannter hatte damals so sehr geschwärmt, dass mir keine andere Wahl blieb als hinzufliegen, und genauso begeistert kehrte ich wieder zurück. Dann folgten noch einige Reisen in den letzten Jahren mit immer wieder neuen Erfahrungen und Eindrücken. Aber jedes Mal fiel es mir schwerer, das Land wieder zu verlassen, und schon am letzeten Tag des Urlaubs wollte ich gleich wieder zurück." Birte, am 28.12.1976 in Schwedt geboren, ist Projektmanagerin im Bereich Windenergie. "Ich liebe die Sonne, das Meer und nicht nur berufsbedingt den Wind. Gemeinsam mit meinem Lebensgefährten habe ich mich in das Abenteuer Florida-Hauskauf gestürzt. Wir teilen gemeinsam die Liebe und Begeisterung für unseren Traum Florida.

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