Am Dienstag in Indien, am Mittwoch in Mexiko und heute in Brasilien. Geht nicht? Geht doch! Zumindest im kulinarischen Sinne - auf meiner Reise durch die New Yorker Restaurantwelt.
In dem Viertel Murray Hill, das sich in den 20er Straßen auf der Ostseite von Manhattan befindet, geht es feurig zu. Zahlreiche indische Restaurants, Delis und Supermärkte, die von Immigranten gegründet wurden, verleihen dem Viertel den Spitznamen "Curry Hill". Wir wollen unbedingt eines der Restaurants austesten und nach einiger Internet-Recherche und Tipps von Bekannten entscheiden wir uns für Bhatti Indian Grill im Herzen von Murray Hill.
Schon der Weg durch das Viertel ist ein absolutes Highlight. Uns strömen intensive Gerüche diverser Gewürze und Pasten durch die Nase und in den Schaufenstern sehen wir allerhand indische Spezialitäten. Im Bhatti Restaurant angekommen ordern wir erst einmal einen erfrischenden Mango-Lassi und entscheiden uns dann jeder für ein unterschiedliches Gericht.
Ein paar Minuten später stehen diverse Curries, indisches Naan (Brot) und natürlich Reis auf dem Tisch. Wir genießen dieses Fest unterschiedlichster Düfte und Geschmäcker. Zum Nachtisch wird uns noch ein würziger Reispudding serviert, der aufs Haus geht. Was wir nicht schaffen, lassen wir uns in eine "Doggy Bag" zum Mitnehmen einpacken (in den USA gang und gäbe und nicht wie in Deutschland verpönt).
Am Mittwoch ging es dann ins Blockheads, einer beliebten Restaurant-Kette in der Stadt, die leckeren "Tex-Mex" - eine amerikanisierte Version mexikanischer Küche - zu guten Preisen bietet. Quesadillas, Burritos und Co. wecken Erinnerungen an meinen Highschool-Aufenthalt in Texas. An meiner Highschool waren 50 Prozent der Schüler mexikanischer Herkunft. Dementsprechend gab es dort jede Menge Tex-Mex zu kosten.
Zu unserem Essen genehmigen wir uns noch einen leckeren "Frozen Margarita" - ein Margarita-Mix auf zerkleinerten Eiswürfeln. So ist die mexikanische Stimmung perfekt. Übrigens spricht hier jeder der Bedienungen perfekt Spanisch, was das Ganze noch ein wenig authentischer macht. Allerdings sind in New York in nahezu jedem Restaurant Mitarbeiter süd- oder mittelamerikanischer Herkunft angestellt. Sie arbeiten oft als "Bus-Boys", räumen also die Tische ab, oder liefern das Essen aus. Eine ganz andere Seite der amerikanischen Einwanderer-Realität.
Heute Abend unternehmen wir einen Ausflug nach Brasilien. In das Restaurant "Casa" im West Village hat uns ein Freund eingeladen, dessen Eltern aus Brasilien stammen. Er selbst ist in New York aufgewachsen, aber mag die brasilianische Küche sehr. Für den Rest der Gruppe ist es nur von Vorteil, jemanden mit im Boot zu haben, der sich mit den Spezialitäten des Landes auskennt. So hoffen wir auf wertvolle Insider-Tipps zu den leckersten Gerichten der Speisekarte. Ob sich unsere Erwartungen erfüllen, gibt es dann hier nachzulesen. Euch allen einen guten Start ins Wochenende!
Tex-Mex Food à la Blockheads
(Foto: © Florida Sun Magazine)

Das Bruce Museum
Ist es das MET? Ist es das Guggenheim? Nein, es ist das Bruce Museum!
Blick auf den Long Island Sound in Greenwich, Connecticut.
Die einzigartige und bunte Kunst der Sofi Zesmer.
Weiße Pracht? Nicht wirklich. Eher Schneematsch in den Straßen von New York.
Schon viel prachtvoller: Unsere Terrasse nach einer stürmischen Schnee-Nacht.
Der Countdown bis zum nächsten Hot Dog Wettessen läuft.
Die Wall of Fame am berühmten Nathan's Hot Dog Restaurant in Brooklyn. 







