Wow, das waren ein paar verrückte Wochen! Der Dezember ist in den USA voll und ganz dem Thema Shopping gewidmet. Unglaublich, wie viele Sales und Nachlässe es gab. Kein Wunder, suchte doch jeder das perfekte Weihnachtsgeschenk.
Zudem habe ich fast überall, wo ich unterwegs war, Europäer getroffen. Deutsch, italienisch, französisch – you name it! Und auch nach Weihnachten ließ der Shopping-Wahn nicht nach. Es gab noch höhere Discounts als vor den Feiertagen und viele Leute strömten in die Geschäfte, um ihre unbeliebten Geschenke in ein beliebtes umzutauschen.
Als die Umtausche erledigt waren, lockten die Geschäfte dann mit dem Winterschlussverkauf. Schließlich muss Platz für die neue Frühlingsware gemacht werden. Es war voll. Brechend voll. Nichts für schwache Nerven.
Auch das Online-Geschäft lief in der Weihnachtssaison riesig. 35,3 Milliarden (!) Dollar wurden in den USA im Zeitraum vom 1. November bis 26. Dezember 2011 in der virtuellen Einkaufswelt ausgegeben – ein Plus von 15 Prozent! Das gesamte Shoppingvolumen stieg "lediglich" um 4,7 Prozent. Immer noch eine beachtliche Statistik. Und da sag noch einer, der US-Wirtschaft würde es schlecht gehen …
Zwei Freunde aus Deutschland, die für eine Woche zu Besuch waren, haben ebenfalls kräftig zugeschlagen und ein paar richtig gute Deals gemacht. Am Ende ihres Aufenthalts hatten sie so viel Gepäck, dass sie beim Packen ganz schön geschwitzt haben.
Mittlerweile sind nicht nur kältere Temperaturen, sondern auch wieder Ruhe in die Shoppingstraßen und -malls eingekehrt. Die Touristen sind mitsamt ihrer Einkäufe in ihre Heimatländer verschwunden und die Geschäfte wirken nahezu leer. Na dann: Bis zur nächsten, crazy Holiday-Saison!

im Halloween-Spirit
Eine Spinne hat sich auf den Baum verirrt.





