Uns erreichte ein Leserbrief von Frederick Kolb. Der 17-Jährige zog mit seiner Familie im Jahr 2006 von Karlsruhe nach Naples. Dort besucht er zusammen mit seinem 2 Jahre jüngeren Bruder eine amerikanische High School. Nun ist er auf der Suche nach Gleichaltrigen, die von dem American Way of Life genau so fasziniert sind wie er.
Hier bieten wir unseren Lesern die Möglichkeit, sich direkt mit Frederick auszutauschen. Nutzt diesen Forumsthread, um eure Meinung zum Thema High School in den USA und dem Leben in Florida kundzutun.
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Wir freuen uns auf eine angeregte Diskussion!
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http://www.floridasunmagazine.com/artikel/auswandern-visa/teenager-aufgepasst-deutscher-auswanderer-in-florida-sucht-gleichgesinnte.html
Florida Sun Forum
Teenager aufgepasst! Deutscher Auswanderer in Florida sucht Gleichgesinnte
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Fred-Kolb
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Hi,
ich bin Fred und vor 4 Jahren bin ich mit meinen Eltern und meinem inzwischen 15-jaehrigen Bruder Pascal nach Naples, Florida gezogen. Es gibt wohl kaum einen schoeneren Ort an den wir haeten ziehen koennen, und wir waren nicht nur begeistert vom Strand und der Sonne, sondern auch fasziniert wie anders die amerikanischen Schulen sind im Vergleich zu deutschen Schulen.
Drei Jahre Gymnasium in Deutschland haben mir klar gemacht wie gut ich es hier an der Schule habe und ich fuehle mich wesentlich entspannter und weniger belastet als jemals waehrend meiner Zeit in Deutschland. Es ist wirklich grossartig mit welchem Interesse und welcher Freundlichkeit Auslaender hier an den Schulen aufgenommen werden, und es dauerte nicht lange bis ich mich in Naples zu Hause gefuehlt habe. Ich wuerde mich sehr freuen von anderen Deutschen zu hoeren die hier auf die Schule gehen oder Schuelern aus Deutschland mit Fragen zum amerikanischen Schulsystem.
Viele Gruesse aus Naples,
Fred
ich bin Fred und vor 4 Jahren bin ich mit meinen Eltern und meinem inzwischen 15-jaehrigen Bruder Pascal nach Naples, Florida gezogen. Es gibt wohl kaum einen schoeneren Ort an den wir haeten ziehen koennen, und wir waren nicht nur begeistert vom Strand und der Sonne, sondern auch fasziniert wie anders die amerikanischen Schulen sind im Vergleich zu deutschen Schulen.
Drei Jahre Gymnasium in Deutschland haben mir klar gemacht wie gut ich es hier an der Schule habe und ich fuehle mich wesentlich entspannter und weniger belastet als jemals waehrend meiner Zeit in Deutschland. Es ist wirklich grossartig mit welchem Interesse und welcher Freundlichkeit Auslaender hier an den Schulen aufgenommen werden, und es dauerte nicht lange bis ich mich in Naples zu Hause gefuehlt habe. Ich wuerde mich sehr freuen von anderen Deutschen zu hoeren die hier auf die Schule gehen oder Schuelern aus Deutschland mit Fragen zum amerikanischen Schulsystem.
Viele Gruesse aus Naples,
Fred
BacktoSchool
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High School Aufenthalt
Hallo Fred,
ich habe gerade deinen Bericht gelesen und er hat mich in meine Zeit an einer amerikanischen High School zurückversetzt. Ich war zwar damals in Texas und nicht in Florida, aber viele deiner Erzählungen stimmen mit meinen Erinnerungen überein.
Sport war immer ein großes Thema an der Schule und wer im Sport erfolgreich war hatte einen ganz anderen Status. Besonders gut gefallen hat mir damals als 16-jährige das Cafeteria-Essen. Wie findest du es?
Ich finde allerdings, dass den High School Schülern in den USA schon ein enormer Druck aufgelastet wird. Zumindest wurde uns damals immer eingebläut, dass wir auch ja unsere 70 Prozent (oder was auch immer man für ein "D" braucht) erreichen müssen, sonst würde man durchfallen. Natürlich war das nicht schwer zu erreichen, wenn man alle Aufgaben erledigt hat. Aber es gab doch schon ein enormes Pensum an Tests und Exams, da war ich erst mal eingeschüchtert. Bis ich dann gemerkt habe, dass man diese sehr leicht bestehen kann und für gute Noten sogar gleich Awards bekommt.
Woran ich mich auch noch gut erinnere ist die Strenge in der Schule. Wir durften nur mit einem so genannten "Hall Pass" das Klassenzimmer verlassen, wenn man die Toilette benutzen wollte. Wer zu spät zum Unterricht kam, wenn auch nur eine Minute, musste sofort nachsitzen. Für die Nachsitzer gab es dann einen großen Tisch in der Cafeteria, und alle konnten sehen, wer zu spät kam oder etwas anderes angerichtet hatte. MIr war das Konzept sehr fremd.
Du bist ja nun ein wahrer "Auswanderer". Habt ihr denn auch Austausch-Schüler an eurer Schule? Bei uns waren damals allein 5 deutsche Austauschschüler an der High School. Hast du Kontakt zu anderen Deutschen oder bist du eher mit Amerikanern unterwegs?
Bin gespannt, auf mehr Erzählungen!
Grüße ins schöne Naples (war selbst schon mal dort)
ich habe gerade deinen Bericht gelesen und er hat mich in meine Zeit an einer amerikanischen High School zurückversetzt. Ich war zwar damals in Texas und nicht in Florida, aber viele deiner Erzählungen stimmen mit meinen Erinnerungen überein.
Sport war immer ein großes Thema an der Schule und wer im Sport erfolgreich war hatte einen ganz anderen Status. Besonders gut gefallen hat mir damals als 16-jährige das Cafeteria-Essen. Wie findest du es?
Ich finde allerdings, dass den High School Schülern in den USA schon ein enormer Druck aufgelastet wird. Zumindest wurde uns damals immer eingebläut, dass wir auch ja unsere 70 Prozent (oder was auch immer man für ein "D" braucht) erreichen müssen, sonst würde man durchfallen. Natürlich war das nicht schwer zu erreichen, wenn man alle Aufgaben erledigt hat. Aber es gab doch schon ein enormes Pensum an Tests und Exams, da war ich erst mal eingeschüchtert. Bis ich dann gemerkt habe, dass man diese sehr leicht bestehen kann und für gute Noten sogar gleich Awards bekommt.
Woran ich mich auch noch gut erinnere ist die Strenge in der Schule. Wir durften nur mit einem so genannten "Hall Pass" das Klassenzimmer verlassen, wenn man die Toilette benutzen wollte. Wer zu spät zum Unterricht kam, wenn auch nur eine Minute, musste sofort nachsitzen. Für die Nachsitzer gab es dann einen großen Tisch in der Cafeteria, und alle konnten sehen, wer zu spät kam oder etwas anderes angerichtet hatte. MIr war das Konzept sehr fremd.
Du bist ja nun ein wahrer "Auswanderer". Habt ihr denn auch Austausch-Schüler an eurer Schule? Bei uns waren damals allein 5 deutsche Austauschschüler an der High School. Hast du Kontakt zu anderen Deutschen oder bist du eher mit Amerikanern unterwegs?
Bin gespannt, auf mehr Erzählungen!
Grüße ins schöne Naples (war selbst schon mal dort)
trilingua
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Gastschülerin
Hi,
ich selbst bin vor 7 Jahren nach dem Studium als Praktikantin in die USA gegangen und bin immer noch in Miami. Ab August wird eine deutsche Gastschülerin bei mir wohnen, die hier die 11. Klasse besuchen wird und währenddessen ein Jahr bei mir wohnen wird. Ich werde ihr von deinem Thread erzählen, sie wird bestimmt die ein oder andere Frage haben...
ich selbst bin vor 7 Jahren nach dem Studium als Praktikantin in die USA gegangen und bin immer noch in Miami. Ab August wird eine deutsche Gastschülerin bei mir wohnen, die hier die 11. Klasse besuchen wird und währenddessen ein Jahr bei mir wohnen wird. Ich werde ihr von deinem Thread erzählen, sie wird bestimmt die ein oder andere Frage haben...
Fred-Kolb
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BacktoSchool,
es stimmt, dass man hier grundsaetzlich sehr oft und sehr viele Tests schreibt, allerdings hat das den Vorteil, dass man den Unterrichtsstoff noch gut in Erinnerung hat und sich vieles gemerkt hat. In Deutschland habe ich in jedem Fach vielleicht 5-6 Arbeiten geschrieben, im Abstand von etwa 2 Monaten, und oft musste man beim Lernen vieles noch einmal neu erarbeiten, da man den Stoff bereits vergessen hatte.
Der Druck ist trotz der genau festgelegten Noten die man zum Bestehen der Faecher braucht relativ gering, da es in der Tat doch sehr leicht ist den Notendurchschnitt zu halten. Da einem selbst ein "C" Durchschnitt noch reicht, fallen eigentlich nur diejenigen durch, die Schule schwaenzen oder ganz einfach ihre Hausaufgaben nicht machen.
Oh ja, die sogenannten "Detentions" fuers Zuspaetkommen sind allerdings sehr laestig, wobei man an meiner Schule 3 Warnungen pro Lehrer bekommt, bevor es wirklich Nachsitzen gibt. Normalerweise, und das Problem kenne ich sehr gut
, kommt man eigentlich nur morgens zur ersten Stunde zu Spaet, da bei uns die Schule bereits um 7:10 anfaengt und viele wirklich bis zum letzten Moment warten um aufzustehen. Deswegen habe ich letztes Jahr auch drei mal Nachsitzen muessen.
Deutsche gibt es an unserer Schule nur wenige, vielleicht so 10-12 aus gut 1700, und ich kenne die meisten von ihnen auch, aber letzendlich sind meine Freunde eigentlich Amerikaner. Austauschschueler haben wir auch ab und zu, und letztes Jahr hatten wir eine Gruppe aus Oesterreich da, was mir immerhin mal wieder die Chance gegeben hat Deutsch in der Schule zu sprechen.
Es freut mich zu hoeren, dass du mal in Naples warst. Wann warst du dort und wie hat es dir gefallen? Ich freue mich immer von anderen Deutschen zu hoeren die hier auf die Schule gegangen sind, und ich kann mir vorstellen Texas war auch ein ziemliches Abenteuer.
Viele Gruesse aus Florida,
Frederick
P.S.: Vom Essen in der Cafeteria bin ich kein sonderlich grosser Fan, aber ich denke mal, dass unsere Cafeteria nicht unbedingt zu den Besten gehoert die es in Florida, geschweige denn der USA gibt.
es stimmt, dass man hier grundsaetzlich sehr oft und sehr viele Tests schreibt, allerdings hat das den Vorteil, dass man den Unterrichtsstoff noch gut in Erinnerung hat und sich vieles gemerkt hat. In Deutschland habe ich in jedem Fach vielleicht 5-6 Arbeiten geschrieben, im Abstand von etwa 2 Monaten, und oft musste man beim Lernen vieles noch einmal neu erarbeiten, da man den Stoff bereits vergessen hatte.
Der Druck ist trotz der genau festgelegten Noten die man zum Bestehen der Faecher braucht relativ gering, da es in der Tat doch sehr leicht ist den Notendurchschnitt zu halten. Da einem selbst ein "C" Durchschnitt noch reicht, fallen eigentlich nur diejenigen durch, die Schule schwaenzen oder ganz einfach ihre Hausaufgaben nicht machen.
Oh ja, die sogenannten "Detentions" fuers Zuspaetkommen sind allerdings sehr laestig, wobei man an meiner Schule 3 Warnungen pro Lehrer bekommt, bevor es wirklich Nachsitzen gibt. Normalerweise, und das Problem kenne ich sehr gut
Deutsche gibt es an unserer Schule nur wenige, vielleicht so 10-12 aus gut 1700, und ich kenne die meisten von ihnen auch, aber letzendlich sind meine Freunde eigentlich Amerikaner. Austauschschueler haben wir auch ab und zu, und letztes Jahr hatten wir eine Gruppe aus Oesterreich da, was mir immerhin mal wieder die Chance gegeben hat Deutsch in der Schule zu sprechen.
Es freut mich zu hoeren, dass du mal in Naples warst. Wann warst du dort und wie hat es dir gefallen? Ich freue mich immer von anderen Deutschen zu hoeren die hier auf die Schule gegangen sind, und ich kann mir vorstellen Texas war auch ein ziemliches Abenteuer.
Viele Gruesse aus Florida,
Frederick
P.S.: Vom Essen in der Cafeteria bin ich kein sonderlich grosser Fan, aber ich denke mal, dass unsere Cafeteria nicht unbedingt zu den Besten gehoert die es in Florida, geschweige denn der USA gibt.
Fred-Kolb
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trillingua,
Miami ist eine fantastische Stadt und ich kann mir vorstellen, dass es grossartig ist fuer jemanden aus der 11. Klasse ein Jahr dort auf die Schule zu gehen. Ich wette sie kann es kaum erwarten ihr Jahr hier zu starten, und ich hoffe ich kann ihr bei ihren Fragen weiterhelfen.
Ich bin auch sehr interessiert zu hoeren wie sich die Schule in Miami von denen in Naples unterscheidet. Naples ist ja verglichen mit Miami eine extrem kleine Stadt und ich bin sicher es ist etwas voellig anderes in der Grossstadt auf die High School zu gehen.
Viele Gruesse an die Atlantikkueste,
Fred
P.S.: Nachdem Sie ja den Usernamen trillingua verwenden, schaetze ich jetzt einfach mal, dass sie zusaetzlich zu Deutsch und Englisch auch noch Spanisch sprechen. Ich denke mal, dass ist in einer Stadt wie Miami recht nuetzlich, oder?
Miami ist eine fantastische Stadt und ich kann mir vorstellen, dass es grossartig ist fuer jemanden aus der 11. Klasse ein Jahr dort auf die Schule zu gehen. Ich wette sie kann es kaum erwarten ihr Jahr hier zu starten, und ich hoffe ich kann ihr bei ihren Fragen weiterhelfen.
Ich bin auch sehr interessiert zu hoeren wie sich die Schule in Miami von denen in Naples unterscheidet. Naples ist ja verglichen mit Miami eine extrem kleine Stadt und ich bin sicher es ist etwas voellig anderes in der Grossstadt auf die High School zu gehen.
Viele Gruesse an die Atlantikkueste,
Fred
P.S.: Nachdem Sie ja den Usernamen trillingua verwenden, schaetze ich jetzt einfach mal, dass sie zusaetzlich zu Deutsch und Englisch auch noch Spanisch sprechen. Ich denke mal, dass ist in einer Stadt wie Miami recht nuetzlich, oder?
trilingua
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spanisch
ja, das ist richtig, ich biete auch spanisch an. das braucht man wirklich in miami. wie ist es denn in naples, hast du da auch hispanics in der klasse bzw in der schule oder sind deine mitschueler hauptsaechlich amerikaner?
BacktoSchool
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Fred-Kolb schrieb:
Der Druck ist trotz der genau festgelegten Noten die man zum Bestehen der Faecher braucht relativ gering, da es in der Tat doch sehr leicht ist den Notendurchschnitt zu halten. Da einem selbst ein "C" Durchschnitt noch reicht, fallen eigentlich nur diejenigen durch, die Schule schwaenzen oder ganz einfach ihre Hausaufgaben nicht machen.
Ich glaube, dass die Schulen dort auch große Angst um ihren Ruf und damit auch um ihre Finanzen haben. Drop-Outs machen sich da nicht gut. Daher hatte ich das Gefühl, dass die Lehrer versucht haben, wirklich jeden mitzuschleifen. Ist das in Florida auch so?
Fred-Kolb schrieb:
Oh ja, die sogenannten "Detentions" fuers Zuspaetkommen sind allerdings sehr laestig, wobei man an meiner Schule 3 Warnungen pro Lehrer bekommt, bevor es wirklich Nachsitzen gibt. Normalerweise, und das Problem kenne ich sehr gut
Was hältst du von dieser Strenge? Findest du sie effektiv? Ich fand, dass es oft ins Gegenteil umgeschlagen ist. Denn in den Detentions saßen meist nur diejenigen, die eh schon immer nachsitzen und die Schule schon völlig resigniert zu haben scheinen. Ich fand, es gab generell eine größere Kluft zwischen guten und schlechten Schülern, wie ich sie es in Deutschland so nicht erlebt habe.
Fred-Kolb schrieb:
...was mir immerhin mal wieder die Chance gegeben hat Deutsch in der Schule zu sprechen.
Haha, da fällt mir etwas ein. Wir hatten viele Hispanics an der Texanischen Schule. Davon haben viele dann Spanisch als Fremdsprache belegt in der Hoffnung, ein einfaches "A" abzukassieren. Viele sind aber sogar durchgefallen. Hast du jemals darüber nachgedacht, Deutsch zu belegen, weil es einfacher ist? Welche Sprache nimmst du denn? Ist bei euch auch nur eine Fremdsprache Pflicht, die man nach ein paar Jahren wieder abwählen kann?
Fred-Kolb schrieb:
Es freut mich zu hoeren, dass du mal in Naples warst. Wann warst du dort und wie hat es dir gefallen?
Ich war 2008 einmal in Naples bei einer Rundreise nach Florida. Es hat mir toll gefallen. Eine ganz schöne, saubere, Highend Stadt. Das, was mir von Naples in Erinnerung ist, sind zum einen der traumhafte Sonnenuntergang am Pier und dann die 5th Avenue (und einen leckeren Eiscreme-Laden, Namen habe ich allerdings vergessen...
Fred-Kolb
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An meiner Schule gibt es relativ wenig Hispanics, obwohl ich vor Kurzem eine Statistik gelesen habe, dass in unserem County die Mehrheit der Schueler inzwischen Hispanic ist. Aber an der Barron Collier High School sind 74% der Schuler weisse Amerikaner und 18% Hispanic, also doch noch ein relativ grosser Unterschied.
Ich denke mal in Miami ist das wesentlich extremer, vor allem da es ja dort auch die beruehmte Calle Ocho und das kubanische Viertel gibt.
Ich denke mal in Miami ist das wesentlich extremer, vor allem da es ja dort auch die beruehmte Calle Ocho und das kubanische Viertel gibt.
Fred-Kolb
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Allerdings, wobei dass weniger von den Lehrern als vom County ausgeht. Erst kuerzlich wuerde das Benotungssystem im Collier County geaendert, was definitiv diejenigen mit schlechteren Noten bevorzugt, und noch schlimmer, die mit guten Noten ganz klar benachteiligt. Das County und die Schulen haben so viel Angst vor schlechten Statistiken, dass sie alles tun um die Leistungen der Schuler hochzutreiben oder besser aussehen zu lassen.
Ich glaube schon, dass die Bestrafungen auf einem gewissen Level funktionieren, denn wenn es die Detentions nicht geben wuerde, wuerde glaube ich kaum jemand mehr puenktlich kommen. Die Sorge den Nachmittag beim Nachsitzen zu verschwenden ist fuer viele denke ich die einzige Motivation rechtzeitig zum Unterricht zu erscheinen. Die meisten Detentions werden hier wirklich nur fuers Zuspaetkommen geschrieben und in den seltesten Faellen fuer andere Vergehen.
Zwei Jahre Fremdsprache sind hier an den Schulen Pflicht, und in der Tat kann man an meiner Schule Deutsch belegen
. Aber das zu nehmen waere langweilig gewesen, und von daher habe ich 3 Jahre Spanisch gemacht. Es stimmt, das viele Hispanics Spanisch belegen um einfach ein A ohne viel Arbeit zu bekommen, aber wie du schon gesagt hast, geht der Schuss nicht selten nach hinten los.
Ich hatte hatte eine sehr hektische Zeit an der High School, mit drei verschiedenen Schuldirektoren und drei verschiedenen Stundenplansystemen, wobei eines werde ich wirklich nie vergessen. Am Einfuherungsabend ist der damalige Schuldirektor mit Bikeroutfit auf seinem Motorrad in die Sporthalle gerast gekommen, und schon damals war ich extrem beeindruckt wie locker hier wirklich alles gesehen wird.
Ich glaube schon, dass die Bestrafungen auf einem gewissen Level funktionieren, denn wenn es die Detentions nicht geben wuerde, wuerde glaube ich kaum jemand mehr puenktlich kommen. Die Sorge den Nachmittag beim Nachsitzen zu verschwenden ist fuer viele denke ich die einzige Motivation rechtzeitig zum Unterricht zu erscheinen. Die meisten Detentions werden hier wirklich nur fuers Zuspaetkommen geschrieben und in den seltesten Faellen fuer andere Vergehen.
Zwei Jahre Fremdsprache sind hier an den Schulen Pflicht, und in der Tat kann man an meiner Schule Deutsch belegen
Ich hatte hatte eine sehr hektische Zeit an der High School, mit drei verschiedenen Schuldirektoren und drei verschiedenen Stundenplansystemen, wobei eines werde ich wirklich nie vergessen. Am Einfuherungsabend ist der damalige Schuldirektor mit Bikeroutfit auf seinem Motorrad in die Sporthalle gerast gekommen, und schon damals war ich extrem beeindruckt wie locker hier wirklich alles gesehen wird.












