Daniela Boettcher
Daniela Boettchers Blog

Daniela Boettcher - Unternehmerin in South Beach

Oak Tavern im Design District

01. April 2015

Sehr gutes Essen, sehr guter Service. Die “Eichentaverne” in Miamis hippem Design District hat ihren Namen doch wahrhaftig von einer Eiche. Und zwar einer stattlichen, die mitten im Patio des Restaurants Imposanz ausstrahlt.

Genieße ich doch die meisten meiner Dinner in Miami Beach (da können wir so schön zu Fuß gehen, zum Beispiel auf dem Boardwalk am Strand, oder mit dem Rad fahren), doch ab und zu verschlägt es uns auch in andere Ecken Miamis und das ist auch gut so. Das Design District und seine trendigen Bars, Cafés, Restaurants und Läden sollte man nicht vernachlässigen. In der Oak Tavern jedenfalls waren wir gleich ganz begeistert von dem gesamten “wood theme”, das sofort auffällt und Gemütlichkeit versprüht. Es gibt ein “American Menu”, also die Speisekarte ist hauptsächlich amerikanisch, und setzt sich aus einer Vielzahl an interessanten Speisen zusammen. Besonders ansprechend war der Service: Selten sind wir so perfekt bedient worden wie hier. Sehr competent, sehr aufmerksam, ohne aufdringlich zu sein. Beim nächsten Mal wollen wir mal ihre Happy Hour ausprobieren. Oben einige Eindrücke von der Speisekarte.

Oak Tavern

35 NE 40th St, Miami, FL 33137

(786) 391-1818

www.oaktavernmiami.com


  

WIR SIND WELTMEISTER!!

23. Juli 2014
Fotos: Daniela Boettcher

Ich hab erstmal ein paar Tage gebraucht, bis ich es fassen und drüber schreiben konnte. Wir. Sind. Weltmeister. WELTMEISTER!!!!!! Hat man sowas schon gehört?? Also ich persönlich hab es in my lifetime bisher erst einmal erlebt, nämlich 1990, und damals als Kind war es schon schön, aber jetzt so als richtiger Erwachsener, als Fußballfan und als Mutter ist es einfach das Allergrößte, was einem passieren kann.

Nach 120 Minuten kurz vorm Herzkasper letzten Sonntag muss ich echt sagen, als Götze eingewechselt wurde und dann direkt das Tor schoss, wissend, dass uns jetzt nicht mehr viel passieren kann, durchströmte mich ein bisher unbekanntes Glücksgefühl (nein, ich stand unter keinerlei Alkoholeinfluss), das – ausgenommen die Geburt meines Kindes – in meinem Leben bisher keinen Vergleich kennt. Und ich möchte behaupten, ich habe schon viele sehr schöne glückliche Momente erlebt. Beim Schlusspfiff flossen dann bei unserem Public Viewing die Tränchen und der Euphorie wurde freier Lauf gelassen.

Ach, war das schön. Und dank Facebook, youtube und anderen medialen Plattformen können wir uns es ja immer wieder ansehen. Immer wieder. Ein bisschen getrübt von den Neidern und den politisch Überkorrekten, die Neuers harmlosen Noch-im-Strafraum-Zusammenstoß mit Rot ahnden wollten oder den Gauchotanz als übles Eigentor der Mannschaft rügten, wurde eben diesen Miesmachern von einer fast einheitlich hinter “the Mannschaft” stehenden deutschen Nation und sogar größtenteils international Einhalt geboten, sodass wir unsere Feierlaune tagelang ausleben konnten und immer noch ausleben, ja man hat sogar das Gefühl, die Deutschen sind ein fröhlicheres, lockereres Volk geworden, wenn man so durch die Innenstädte an Rhein und Ruhr spaziert oder radelt, wo ja noch an jeder Straßenecke, an jeder Häuserwand, in jedem Geschäft mit Deutschlandfahnen und allerlei Merchandise den Siegern des Turniers gehuldigt wird.

Schon in Miami, angefangen in der Vorrunde beim 4:0 gegen Portugal, war die Stimmung bei jedem Deutschlandspiel auf dem Höhepunkt. (Eigentlich bei jedem Spiel, aber bei unseren hab ich natürlich noch mehr drauf geachtet und noch mehr mitgefiebert.) Ist ja auch kein Wunder, sind wir doch die einzige Mannschaft des ganzen Turniers, die kein einziges Spiel verloren hat – und das nach dem anfänglichen nationalen und internationalen Spott, unsere DFB-Elf hätte „keine Typen“, und was man nicht sonst noch alles kritisierte... Hier in Deutschland, wo ich mich gerade – wie jedes Jahr – den Sommer über aufhalte, ist jedenfalls wie gesagt nach wie vor Feierlaune angesagt und die Deutschlandfahnen flattern weiterhin fröhlich beschwingt an Häuserwänden, Autofenstern, Schrebergärten, Geschäften und Masten. Und wir singen „Ooooohhh wie ist das schööööön....oooooooooohhhhh wie ist das schöööööön... so was hat man lange nicht geseh’n, so schööööön, so schööööön!!!!“


  

Breakfast in Miami - Zwei ganz unterschiedliche Optionen...

04. Juni 2014
Fotos: Daniela Boettcher

2 Tage, 2 Brunches – an zweien meiner Lieblings-Breakfast-Places in Miami, und mit einem Preisunterschied von – ohne Witz – 160 Dollar zwischen beiden Mahlzeiten!! Das glaubt ihr nicht? Doch, das geht! In Miami geht alles!

Das „Edge“ im Four Seasons Hotel auf der Brickell Avenue nimmt 65 Dollar pro Person fürs Brunch-Buffet, plus Tax und Tip (Tip wurde mit 20% bereits aufgeschlagen), also lagen wir insgesamt bei rund 170 Dollar. Dafür, muss ich zugeben, wurde uns auch so einiges geboten – wir wussten nicht, wo wir anfangen sollten...Raw Seafood Bar mit Stone Crabs und Hummer, dutzende warme internationale Gerichte, dutzende kalte Salate, eine Riesenauswahl an Backspezialitäten und last but not least ein Patisserie-Buffet, das mir das Wasser im Mund zusammen laufen ließ. Frische Fruchtsmoothies und Kaffee waren inclusive, nur das Glas Sekt musste extra bezahlt werden.

So. das waren also 170 Dollar (plus Sekt), also knapp 200. Am nächsten Tag liefen wir – ganz casual, an einem normalen Arbeitstag – zum Whole Foods Market, das ist ein organic supermarket, der zwar auch nicht gerade preiswert ist, aber ein Schnäppchen im Vergleich zum schicken Edge: Hier im Whole Foods also bedienten wir uns an der Müsli-Bar, wo wir Granola, Walnüsse und andere gesunde Dinge abwogen, holten uns griechischen Joghurt, frische Fruchtsäfte, einen Obstsalat aus Erdbeeren, Kiwis und Ananas und eine Schale mit Honigmelone – und zahlten an der Kasse sage und schreibe 11 Dollar!!! Ich war zwar nicht so satt wie am Vortag, und unser Frühstück dauerte 20 Minuten anstatt 3,5 Stunden, aber es war draußen auf der Terrasse unseres Lieblingssupermarktes ebenso romantisch.


  

New World Symphony - Streichkonzert "Die Vier Jahreszeiten"

16. Mai 2014
Foto: Daniela Boettcher

„You have a darling child“, sagte die ältere Dame zu mir, lächelte Linus an und tätschelte mir die Schulter, als wir das Streichkonzert der New World Symphony nach gut zwei Stunden verließen – für einen Fünfjährigen, muss ich ja wirklich stolz sagen, eine reife Leistung.

Wenn man als Mutter die richtigen „Prompts“ benutzt, also mit pfiffigen Fragen und Anregungen die klassische Vorstellung zu einem auch für Kleinkinder interessanten Event macht, dann ist es gar nicht so schwer, Aufmerksamkeit und sogar Interesse zu gewinnen und das Kind letztendlich schon früh und praktisch spielerisch für klassische Musik zu begeistern. Linus hatte Spaß daran, herauszuhören, welche der vier Jahreszeiten gerade von den Musikern bespielt wurde, und interpretierte jedes Mal richtig. Ich fragte dann nach, warum gerade dieses Stück nach Frühling klang und nicht nach Winter, und er gab verblüffende Antworten, die die Streicher selbst sicherlich gerne gehört hätten. Die New World Symphony, die sich einen Block nördlich der Lincoln Road befindet, projiziert einmal im Monat (immer an einem Samstag um 19 Uhr) ein Konzert an die Außenwand der Konzerthalle, sodass alle Musikbegeisterten sich es draußen auf der Wiese auf Decken und mit Wein und Snacks bequem machen können und das jeweilige Konzert noch dazu gratis verfolgen können – und die Wiese bietet mehreren hundert Menschen Platz! Letzten Monat haben wir dort Tristan und Isolde gesehen – das war natürlich auch toll für Linus, so konnte er rumlaufen und musste nicht die ganze Zeit still sein! :)


  

Beach Cleaning mit ECOMB!

07. Mai 2014
Fotos: Daniela Boettcher

ECOMB, das steht für Environmental Coalition of Miami and the Beache. ECOMB organisiert beinahe wöchentlich Säuberungsaktionen in und rund um Miamis Gewässern, Stränden und Naturparks. Einer der größten Events ist der jährliche International Beach Cleaning Day, bei dem ich vor Jahren als Volunteer, mittlerweile als Area Director mitwirke. Auch als Volunteer, versteht sich, aber mit Delegationskompetenzen. ;)

Die Aktionen, an denen ich mich beteilige, finden entweder direkt am Strand statt oder in einer der Grünanlagen in Strandnähe, oder aber wir fahren mit Kayaks, Paddle Boards und Booten, die uns von South Beach Kayak zur Verfügung gestellt werden, zu einer der vorgelagerten Inseln und säubern diese von Debris und Abfällen, die sich vor allem durch Party-Boote, aber auch Stürme auf den Inseln anhäufen. Linus ist bereits ganz groß im Abfall sammeln, er liebt diese Aktionen (außer die Tatsache, dass er dafür auch am Wochenende früh aufstehen muss...) und will nun eigentlich überall wo er geht und steht Müll aufheben und in den nächsten Container werfen, was ich ihm auch oft erlaube, sofern die Gegenstände nicht allzu gefährlich aussehen.

Und weil’s natürlich mit Freunden am meisten Spaß macht, laden wir regelmäßig eine Menge Leute (und Kinder) ein, die uns beim Beach Cleaning helfen und so zum geringeren „Carbon Footprint“ und zu „environmental awareness“ beitragen.


  

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Über mich

Daniela Boettcher

Seit 12 Jahren lebe ich mitten im schönen Art-Déco-District in Miami Beach. Nach meinem Praktikum habe ich mich selbstständig gemacht und hier eine Fremdsprachen-Agentur namens TRILINGUA gegründet, die Sprach-Dienstleistungen unterschiedlichster Art anbietet: von Spanisch-, Englisch- und Deutschunterricht über Übersetzungen bis zu Copywriting und Proofreading. Außerdem unterstütze ich Auswanderer, Investoren, Snowbirds, Praktikanten, Studenten und Sprachschüler bei ihrer permanenten oder temporären Relocation nach Miami – helfe z.B. bei Wohnungssuche, Autokauf, Behördengängen (Social Security, Driver License, Bank, Arzt, etc.) oder biete Fahrradverleih und Flughafen-Pickup an. In meinem Blog werde ich euch mehrmals monatlich davon berichten, was in South Beach los ist und wie ich hier meine Freizeit gestalte: Dazu gehören neben Partytrends auch meine Leidenschaft Sport und mein Sohn Linus!

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