Birte und Ralf
Birte und Ralfs Blog

Birte und Ralf - beim Hauskauf in Florida

Mit dem Baby reisen

04. September 2011

Als unser Baby geboren war, machten wir uns zunächst einmal kundig ob und wann wir es ohne großes Risiko wagen konnten einen Flug nach Florida anzutreten. Wir fragten die Hebamme den Kinderarzt und das Internet.

Mit 8 Wochen haben wir es dann gewagt und einen Direktflug bei Airberlin gebucht. Unmittelbar nach der Buchung im Internet kann man dann telefonisch Plätze in der Reihe 36 (direkt hinter der Trennwand im Flugzeug) kostenlos reservieren. Das Baby bekommt keinen eigenen Sitzplatz sondern sitzt auf dem Schoß der Eltern und erhält zum Schlafen einen kleinen Korb, der an der Wand eingehangen wird.

 

     (Foto: Ralf Gerth)

 

Die freundlichen Stewardessen haben uns bei unserem Flug wirklich nett unterstützt. Jule hat kaum geweint und die meiste Zeit geschlafen. Wichtig war, dass das Baby beim Start und bei der Landung getrunken hat um den Druckausgleich durchzuführen. Als Eltern dürfen wir für das Kind zusätzlich eine Kinderwagen und den Maxi Cosi mitnehmen und das Kind hat ebenfalls Anspruch auf ein Gepäckstück.

 

     (Foto: Ralf Gerth)

 

Lustig war, dass wir auch für Jule einen Reisepass mit biometrischen Foto beantragen mussten. Es war nicht leicht das Kind so zu fotografieren ….aber die Serienfotofunktion der Kamera der geduldigen Fotografin hat es möglich gemacht. Die Einwanderungsbehörden haben bei Jule übrigens auf die Fingerabdrücke verzichtet.

 

                  (Foto: Ralf Gerth)

 

Jule hat den Hinflug mit Bravour gemeistert und hatte mit der Zeitumstellung keine Probleme.


  

Es ist viel passiert...

04. September 2011

Wir wissen, dass es Leser gibt, die es sehr schade finden, dass sie in letzter Zeit nur recht wenig von uns gelesen haben. Dafür bedanken wir uns, denn es zeigt uns, dass euch unser Blog interessiert. Es ist viel bei uns passiert und daher fehlte uns leider die Zeit. Nun wollen wir das aber nachholen.

              (Foto: Ralf Gerth)

 

Als erstes möchten wir euch mitteilen, dass wir uns am 20.08.2010 das Ja-Wort gegeben haben und es war für uns ein unvergesslicher Tag. Wir hätten unsere Hochzeit gerne in Florida gefeiert, aber da uns unsere Familie und Freunde sehr wichtig sind und wir mit ihnen feiern wollten, haben wir uns für eine Hochzeit in Deutschland entschieden. Aber natürlich wollten wir ein wenig amerikanisches Flair dabei haben und so überlegten wir, wie wir das am Besten machen könnten. Wir haben uns entschlossen in der Texas River Ranch in Leer zu feiern, da wir uns dort das erste Mal gesehen haben.

 

               (Foto: Ralf Gerth)

 

Die Vorbereitung machte uns riesig Spaß und wir waren gespannt, ob unsere Gäste unserem Wunsch nachkamen und im Western Style. erschienen. Wir müssen sagen, es war super, denn alle folgten dem Motto und wir fühlten uns in eine andere Zeit versetzt. Auch unser inzwischen lieber Freund und Makler Gerhard Jakobeit reiste extra aus Cape Coral im passenden Dress an, was uns größte Freude bereitet hat.

 

Wir feierten bei bestem Wetter und unsere Band sorgte für gute Stimmung. Als absolutes Highlight hatten wir das Glück, dass noch eine weitere Band aus Canada (South Mountain) einen Auftritt in Leer hatte und es dann zu einer spontanen Jam Session der beiden Bands kam.

 

Überglücklich und dankbar sind wir, dass nun am 14.02.2011 unsere Tochter Jule geboren wurde und bereits im April mit uns in Florida war. Wir werden nun in weiteren Blog -Beiträgen von unseren neuesten Erfahrungen berichten.

 

               (Foto: Ralf Gerth)


  

Steuern

30. Januar 2011

In Deutschland ist die Erhöhung der Grunderwerbssteuer von derzeit 3,5 % in der Diskussion – in Florida gibt es so etwas glücklicher Weise nicht. Beim Kauf einer Immobilie fällt diese Steuer nicht an.

 

(Foto: Ralf Gerth)

 

Natürlich braucht auch der Staat Florida seine Steuereinnahmen also wird eine Steuer in Form einer jährlichen Abgabe erhoben. Diese Abgabe wird für die Hausbesitzer z.B. in Cape Coral immer im November berechnet. Man kann dann sofort den Gesamtbetrag bezahlen oder mit einem  Aufschlag auch verspätet. Wir haben in diesen Tagen unseren Bescheid vom Tax collector erhalten und können in dem Schreiben eine genaue Auflistung der Abgaben ersehen. Da sind  z.B. Anteile für die Schulen, die Feuerwehr und auch die Müllabfuhr zu finden.

 

(Foto: Ralf Gerth)

 

Der Steuerzahler erfährt also genau wofür die Mittel verwendet werden. Sollte auf einem Grundstück noch unbezahlte Erschließungskosten (assessments) liegen, dann tauchen auch die jeweiligen Jahresraten verzinst im Bescheid auf. Die Gesamtsumme variiert jedes Jahr zum Teil erheblich, da dem Bescheid eine Wertschätzung der Immobilie und des Grundstücks voraus geht. Diese Schätzung erfolgt tatsächlich jedes Jahr aufs Neue. Der Wert des Objektes wird dann als ein Faktor in die Berechnung eingearbeitet. Das bedeutet: Je wertvoller eine Immobilie ist, umso höher sind auch die Steuern. Eine Wertsteigerung der Immobilie geht somit auch immer mit einer höheren Steuerbelastung einher. Der Hausbesitzer kann wenig Einfluss auf die Zahllast nehmen.  Es ist nicht möglich wie z.B. wie in Deutschland sich von der Müllabfuhr abzumelden um die Kosten zu sparen. Das würde für die Besitzer einer reinen Ferienimmobile, die nur wenige Wochen im Jahr bewohnt ist Sinn machen –geht aber nicht.

 

Durch die günstigen Hauspreise ist also im Moment  für die Hausbesitzer die Steuerbelastung deutlich geringer als noch vor dem Preisverfall.


  

Der Garten

20. Juli 2010

Schon als wir das Haus gekauft haben fiel uns auf, dass der Garten von den Vorbesitzern nicht optimal gepflegt worden war. Wir erinnern uns gut, als am ersten Besichtigungstag von den damaligen Mietern noch eilig der Rasenmäher zur Hand genommen wurde und der hoch gewachsene Rasen (mit Unkraut) gemäht wurde.

Als das Haus dann in unseren Besitz überging haben wir uns zunächst auf die Einrichtung der Zimmer konzentrieren wollen, hatten dann aber erfahren, das es durchaus Regeln in Cape Coral für das Aussehen des Rasens gibt. Er darf nämlich nur eine gewisse Maximalhöhe haben, sonst wird man von der Stadt mit einer Strafe gewürdigt.

 

(Foto: RalfGerth)

 

 

Als wir uns das Grün näher betrachtetet fiel uns auf, dass es sich um eine besondere Grassorte handelt, die quasi auf der Erdoberfläche „kriecht“. Das Wachstum erfolgt also horizontal in Strängen. Dieses Gras ist leider in den Baumärkten nicht als Samen erhältlich sondern nur als „Sods“ also in rechteckigen Platten. Auch beim Mähen gibt es eine Besonderheit: man sollte dieses Gras nie zu kurz mähen, da man es sonst zerstört. Da wir nicht alles neu anlegen wollten haben wir zunächst die Unkräuter wie Disteln per Hand entfernt.

 

Schnell war uns klar, dass wir für den Erhalt des Rasens und auch seine Pflege professionelle Hilfe für unsere Abwesenheit brauchten. Nach einer ersten schlechten Erfahrung haben wir dann einen kompetenten und netten Landscaper gefunden, der nun mit Fertilizer und Unkrautvernichter einen schönen Rasen wachsen lässt. Wir haben dann noch störende Bäume entfernt (man muss allerdings darauf achten, dass man nicht einen geschützten Baum fällt) und neue Palmen gepflanzt. Alles in Allem eine schöne aber auch bei dem feuchten Klima schweißtreibende Arbeit.


  

Shutters

09. Juli 2010

Am 1. Juni beginnt in Florida die Hurrikan Saison und das ist ein guter Anlass einmal über die Möglichkeiten der Absicherung des Gebäudes nachzudenken.

Bei unserem letzten Besuch in Florida haben wir das gemacht. Unser Haus war ursprünglich mit den Standard Shutters abgesichert. Diese Shutter sind verzinkte Eisenbleche die sich in einem Trapezprofil überlagern und vor die Fenster geschraubt werden. In den Hausaußenwänden befinden sich Ankerbuchsen in die Edelstahlschrauben geschraubt werden. Die Bleche sind ca. 30 cm breit und werden quer vor die Fenster geschraubt was leider nicht einfach ist und alleine bei großen Fensteröffnungen nicht machbar ist, so dass man dafür meist eine weitere Person zur Unterstützung benötigt.

Ein weiterer Nachteil ist, dass das Haus dann erstens verlassen aussieht und zweitens aber auch von innen nicht nach außen geschaut werden kann. D.h. nach einer Vorbereitung auf einen kommenden Hurrikan ohne Evakuierung sitzt man in einer dunklen „Dose“ ohne zu sehen was draußen passiert.

(Foto: RalfGerth)

 

Wir haben uns für neuartige Shutter aus Kevlar Material von der Firma Stormsmart entschieden. Diese Shutter sind „rolldown“ Shutter also ähnlich wie bei einem Rolladen werden sie von innen oder außen mit einer Kurbel heruntergelassen. Das Besondere ist, dass das Material sehr reißfest ist und zudem auch lichtdurchlässig. Man kann also die Shutter durchaus auch als Sonnenschutz benutzen. Wir haben unser gesamtes Haus mit den Shuttern versehen und auch die Lanei in der gesamten Breite durch einen großen Shutter verschlossen. Nun können wir unsere Gartenmöbel, Grill und ein Regal während unserer Abwesenheit auf der Lanei lagern und sind bei unserer Ankunft schnell wieder „Urlaubseinsatzbereit“.

(Foto: RalfGerth)

 

Ein wichtiger Nebeneffekt ist, dass nun auch die Hurrikan Versicherung deutlich günstiger ist, als ohne den kompletten Hurrikanschutz. Die Shutter gibt es in verschiedenen Farben, so dass man das Aussehen dann auch optimal auf die Hausfarbe abstimmen kann. Wir haben uns für graue Shutter mit weißen Gehäusen  entschieden die perfekt zu unserem Haus passen.

(Foto: RalfGerth)

 


  

Über mich

Birte und Ralf

Wir beide, das sind Birte und Ralf Gerth, berichten von unseren Erfahrungen beim Hauskauf und vielen anderen wichtigen Erfahrungen, die damit im Zusammenhang stehen. Wir leben derzeit noch in Osnabrück. Ralf, geboren am 13.09.1967 in Diepholz, ist von Beruf selbstständiger Kaufmann in der IT Branche. "Ich bin schon immer gerne gereist, und dann irgendwann 1999 das erste Mal in Florida gelandet. Ein Bekannter hatte damals so sehr geschwärmt, dass mir keine andere Wahl blieb als hinzufliegen, und genauso begeistert kehrte ich wieder zurück. Dann folgten noch einige Reisen in den letzten Jahren mit immer wieder neuen Erfahrungen und Eindrücken. Aber jedes Mal fiel es mir schwerer, das Land wieder zu verlassen, und schon am letzeten Tag des Urlaubs wollte ich gleich wieder zurück." Birte, am 28.12.1976 in Schwedt geboren, ist Projektmanagerin im Bereich Windenergie. "Ich liebe die Sonne, das Meer und nicht nur berufsbedingt den Wind. Gemeinsam mit meinem Lebensgefährten habe ich mich in das Abenteuer Florida-Hauskauf gestürzt. Wir teilen gemeinsam die Liebe und Begeisterung für unseren Traum Florida.

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