US-Visum-Interview
Ausreisewilligen, die unter bestimmten Krankheiten leiden, könnte künftig das Einwanderungsvisum für die USA verwehrt werden. (Foto © Andrey_Popov/Shutterstock)
Gemäß Spectrum News 1 zählen zu den Krankheiten, die zur Ablehnung des Antrags auf ein Einwanderungsvisum führen können sollen, Adipositas, Diabetes und Herzkreislaufkrankheiten. Unabhängig vom Ergebnis der Gesundheitstests, die ohnehin im Rahmen des Visumverfahrens bei den Antragstellern durchgeführt werden, sollen die Konsularbeamten gemäß den neuen Bestimmungen selbstständig entscheiden können, die Vergabe eines Visums zu verweigern, wenn die betreffende Person ihrer Ansicht nach mit hoher Wahrscheinlichkeit später dem Staat mehr Kosten als Einnahmen verursachen wird. Grundlage der Richtlinie ist ein existierendes Gesetz, nach dem die Einwanderung in die USA Personen aufgrund durch sie voraussichtlich verursachter Kosten für die Allgemeinheit verwehrt werden kann.
NGOs, die sich für die Interessen von Einwanderern einsetzen, bezeichneten die Richtlinie als diskriminierend und kündigten an, rechtliche Schritte dagegen zu prüfen.