"Trump Gold Card" (Symbol)
Für 1 Million Dollar kann man jetzt auf schnelle und unkomplizierte Weise eine "Permanent Resident Card" für die USA erlangen. (Foto © visuals6x/Adobe Stock)
Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, müssen Einwanderungswillige auf der Website Trumcard.gov zunächst eine Gebühr von 15.000 Dollar an das Department of Homeland Security entrichten. Sofern eine anschließende Überprüfung des persönlichen Hintergrundes zu dem Schluss kommt, dass der Bewerber keine Gefahr für die innere Sicherheit der USA darstellt, ist schließlich noch der Betrag von 1 Million Dollar zu zahlen – auf der Website als "Beitrag" oder "Geschenk" an den US-amerikanischen Fiskus bezeichnet.
Auf einer Pressekonferenz im Weißen Haus erklärte der US-Präsident, die "Trump Gold Card" sei "im Prinzip eine Greencard, aber viel besser, sehr viel mächtiger, ein viel stärkerer Pfad". US-Handelsminister Howard Lutnick sagte gegenüber Reuters, in einer Vorregistrierungsphase hätten sich "bereits etwa 10.000 Leute für den Bewerbungsprozess angemeldet". Er erwarte "den Verkauf Tausender dieser Karten und Milliarden von Dollar an Einnahmen". Die Leute, über die "Gold Card" ins Land kämen, würden der heimischen Wirtschaft mehr Nutzen bringen als "durchschnittliche Greencard-Inhaber", die nach seiner Aussage weniger Geld verdienten als der Durchschnittsamerikaner und die oder deren Familienmitglieder mit höherer Wahrscheinlichkeit auf Sozialhilfe angewiesen seien. Statistische Belege für diese Behauptungen legte Lutnick allerdings nicht vor.
Neben jener für Einzelpersonen gibt es auch eine Version der "Trump Gold Card" für Unternehmen, die ihre Mitarbeiter schnell und unkompliziert mit Einwanderungsvisa ausstatten möchten. Der in diesem Fall fällige "Beitrag" liegt bei 2 Millionen Dollar. Auf der Website wird außerdem die baldige Einführung der "Trump Platinum Card" angekündigt, die Einwanderungswilligen für 5 Millionen Dollar zusätzlich nicht näher erläuterte Steuererleichterungen bieten soll.