Visa
Die USA erweitern bei bestimmten Visa-Anträgen die Prüfverfahren. Betroffen sind zusätzliche Nichteinwanderungsvisa. (Foto © Victor Moussa/Adobe Stock)
USA-Visa: Was sich jetzt ändert
Das U.S. Department of State hat angekündigt, die bestehende Online-Prüfung auf weitere Visakategorien auszuweiten. Dabei können öffentlich zugängliche Social-Media-Profile im Rahmen des Screenings berücksichtigt werden. Die Maßnahme ergänzt bereits bestehende Sicherheits- und Identitätsprüfungen.
Welche Visa betroffen sind
Neu erfasst werden unter anderem bestimmte Begleitkategorien, Trainings- und Austauschprogramme, religiöse Visa sowie Verlobten- und Ehepartnervisa. Dazu zählen etwa K-, R-, Q-, T- und U-Kategorien sowie weitere Sonderfälle.
Ähnliche Prüfungen galten bereits für verschiedene Arbeits-, Studenten- und Austauschvisa.
Was Antragsteller beachten sollten
Wer ein betroffenes Visum beantragt, sollte Hinweise der US-Behörden und des zuständigen Konsulats genau beachten. Öffentlich sichtbare Angaben in sozialen Netzwerken können im Verfahren berücksichtigt werden. Deshalb sollten Informationen im Antrag und online nachvollziehbar zusammenpassen.
Wichtig sind außerdem vollständige Unterlagen, korrekte Angaben und ausreichend Zeit.
Fazit
Die USA erweitern ihre Social-Media-Prüfung auf weitere Visa-Arten. Für Antragsteller wird die Online-Präsenz damit ein zusätzlicher Bestandteil des Verfahrens. Wer sich gut vorbereitet, kann Verzögerungen vermeiden.