Hamburger
Inflationsbereinigt sind die Immobilienpreise in den USA gegenüber 2005 deutlich gefallen. (Foto © Pavlovska Yevheniia/Shutterstock.com)
Der sogenannte Big-Mac-Index wurde 1986 von der britischen Wochenzeitung The Economist eingeführt: Um die Kaufkraft einer Währung mit jenen anderer zu vergleichen, wird der mittlere Preis für einen Doppelcheeseburger in den verschiedenen Ländern ermittelt und jeweils in US-Dollar (oder auch Euro) umgerechnet. Hieran knüpft der "Big Mac Housing Index" an: Indem man die Werte von Immobilien in Big Macs umrechnet, erhält man eine Idee davon, in welchem Maße die Preise inflationsbereinigt innerhalb eines bestimmten Zeitraums gestiegen oder gefallen sind.
Gemäß einer Untersuchung des Immobilienportals InvestorsObserver.com entsprach der US-weite Medianwert einer Wohnimmobilie 2005 dem Gegenwert von rund 94.419 Big Macs. Seitdem sind die Preise für Eigenheime stark gefallen, während die Preise nicht nur für Fast-Food-Produkte, sondern allgemein für Konsumgüter infolge der Inflation deutlich gestiegen sind. Infolgedessen entspricht der Medianpreis eines Eigenheims US-weit gegenwärtig nur noch 70.950 Big Macs – ein Rückgang um fast 7 Prozent gegenüber 2022.
Mit im Median 149.223 Big Macs für ein Einfamilienhaus ist Kalifornien der teuerste Bundesstaat, gefolgt von Massachusetts (120.207) und Washington (114.853). Im günstigsten Staat Louisiana fällt demgegenüber weniger als der Gegenwert von 47.000 Big Macs für ein Eigenheim an. Andere besonders günstige Staaten sind Ohio und Alabama. Im Mittelfeld liegen Texas, Florida und Georgia, wo für Wohnimmobilien zwischen 61.000 und 68.000 Big Macs zu veranschlagen sind, was immer noch deutlich unter dem US-weiten Mittelwert liegt.