Cape Coral
Zu den US-Regionen, in denen der Wohnimmobilienbestand inzwischen wieder das Niveau von 2019 erreicht hat, zählt auch Cape Coral. (Foto © George Dukin/Adobe Stock)
Gemäß ResiClub erreichte der auf dem Markt angebotene Wohnimmobilienbestand im vergangenen November in 90 der 200 größten Metropolregionen des Landes wieder das Niveau des Vor-Corona-Jahrs 2019, während er US-weit noch immer um 6 Prozent darunter lag. Grund dafür ist einerseits der Rückgang der Nachfrage in den betroffenen Regionen, zu dem neben dem Ende der Pandemie auch die gestiegenen Hypthekenzinsen beitrugen, die dafür sorgen, dass ein Teil der potenziellen Käufer sich ihre Wunschobjekte derzeit schlicht nicht leisten kann. Auf der anderen Seite wurden in den zurückliegenden Jahren viele neue Wohnungen und Einfamilienhäuser fertiggestellt, bei deren Kauf angesichts der zurückgegangenen Nachfrage oftmals Preisnachlässe oder andere Vergünstigungen angeboten werden.
Zu den Metropolregionen, die während der Pandemie einen großen Immobilienboom mit entsprechenden Preissteigerungen erlebten, nach dem Ende der coronabedingten Zuwanderung aus anderen Bundesstaaten aber wieder einen starken Rückgang der Nachfrage und zugleich eine relativ große Zahl neu errichteter Eigenheime verzeichneten, zählen insbesondere Regionen im sogenannten Sun Belt. Dazu gehören etwa Greater San Antonio in Texas oder Cape Coral/Fort Myers in Florida.